Aloe Vera

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Aknebehandlung und Hautpflege mit Aloe Vera

Aloe Vera ist eine Wüstenpflanze, die mit trockenen Lebensbedingungen sehr gut zurechtkommt. Die fleischigen Blätter enthalten ein Gel, welches ihr über einen langen Zeitraum als Feuchtigkeitsspeicher dient. Dies macht man sich in der Kosmetik gerne zunutze. Auch bei der Behandlung verschiedener Hauterkrankungen (z.B. Akne, Neurodermitis, Herpes, Schuppenflechte) setzen viele auf Aloe Vera Produkte. Die verbesserte Wundheilung konnte bisher noch nicht widerspruchslos in Studien nachgewiesen werden. Warum sich die Pflanze trotzdem mit ihrer Wirkung durchsetzt, erklären wir hier.

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Woher kommt Aloe Vera?

Die zu den Sukkulenten zählende Pflanze wächst in den meisten tropischen und subtropischen Regionen der Welt. Schon vor etwa 5000 Jahren wurde die Pflanze von den alten Ägyptern als umfangreiches Heilmittel genutzt. So verbreitete sie sich im Laufe der Zeit über die ganze Welt und gilt auch heute noch als Wundermittel zur Heilung innerer und äußerer Beschwerden. Hauptanbaugebiet ist vor allem Mexiko, von wo aus sie in die ganze Welt exportiert wird. Doch auch auf der heimischen Fensterbank kann die Aloe Vera Pflanze mit nicht allzu aufwendiger Pflege gehalten und genutzt werden.

Aloe Vera als bewährtes Mittel gegen Akne

Aloe Vera hat mit über 200 nachgewiesenen Inhaltsstoffen viele verschiedene Wirkweisen. Dabei sind weniger die einzelnen Inhaltsstoffe essentiell. Vielmehr kommt es auf die Wirkstoffkombinationen an, die in der Pflanze gebildet werden. Prinzipiell lassen sich zwei Anwendungsgebiete voneinander unterscheiden: innere und äußere Anwendung. Im Inneren hilft das Gel der Aloe Vera Pflanze vor allem gegen Darmbeschwerden (z.B. Verstopfung). Äußerlich wirkt sie sich besonders positiv auf die Haut aus:

Bekämpfung von Hauttrockenheit — Die Aloe Vera Pflanze hat einen hohen Wassergehalt, wodurch ihrem Gel eine hydratisierende Wirkung verliehen wird. Es zieht schnell ein und versorgt die Haut über den Tag hinweg mit Feuchtigkeit.

Kühlung und Schmerzlinderung — Nachweislich lindert Aloe Vera Verbrennung (z.B. bei einem Sonnenbrand) sogar schneller und effektiver als Kortison. Daher wird Aloe Vera auch in vielen After-Sun-Lotionen verwendet.

Entzündungshemmung — Auch wenn die heilungsfördernde Wirkung nicht eindeutig nachgewiesen ist, so soll der Hauptwirkstoff (Acemannan) in Aloe Vera die weißen Blutkörperchen stärken und Entzündungen hemmen.

Vitalisierung — Die Pflanze enthält Vitalstoffe wie Vitamine, Aminosäuren, Antioxidantien und Mineralien. Viele davon sind essentiell für die Haut und unterstützen sowohl die Zellerneuerung als auch die Bildung von Kollagen und Elastin.

Generell ist Aloe Vera ein weitverbreitetes Anti-Aging- und Kosmetikprodukt, das sich sehr bewährt hat. Als feuchtigkeitsspendende Gesichtspflege macht es die Haut geschmeidiger und lässt sie durch Förderung der Durchblutung rosiger aussehen. Zudem verzögern die in der Pflanze enthaltenen Wirkstoffe die Faltenbildung und lassen die Haut insgesamt jünger aussehen.

Aufgrund der vielen Vitalstoffe und Wirkstoffkombinationen, die im Aloe Vera Gel enthalten sind, wirkt es sich auf unterschiedliche Hautprobleme positiv aus. Auch bei der Behandlung von Akne findet es, wegen seiner kühlenden, entzündungshemmenden und antiseptischen Wirkung, großen Anklang. Daher wird es in den Produkten von FORMEL Skin gerne genutzt. 

Heilende Wirkung bei Hautkrankheiten 

Auch bei der Behandlung von Psoriasis und Neurodermitis wird Aloe Vera häufig eingesetzt. Dass die Krankheiten tatsächlich durch äußerliche und innere Anwendung von Aloe Vera bekämpft werden können, wurde wissenschaftlich bislang nicht nachgewiesen.  Doch zu beobachten ist, dass die Symptome der Krankheiten durch die kühlende und entzündungshemmende Wirkung eindeutig gelindert werden. 

Welche Nebenwirkungen können durch Aloe Vera hervorgerufen werden?

Die Pflanze bzw. das Pflanzeninnere wird von den meisten Menschen sehr gut vertragen. Aufgrund seiner hohen Verträglichkeit wird es auch bei Allergien empfohlen. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass sehr empfindliche Menschen auch auf Aloe Vera sensibel reagieren und es zu Hautausschlägen bzw. -rötungen (oder bei innerer Anwendung zu Magen-Darm-Beschwerden) kommt. Eine Allergie kann entweder sofort oder verspätet auftreten, wenn das Immunsystem einen der Wirkstoffe als Angreifer identifiziert hat. Der Körper bildet dann Abwehrstoffe, die sich in unterschiedlichen Symptomen zeigen.

Bei Kosmetikprodukten, die Aloe Vera enthalten, sollte außerdem auch auf die Qualität der  übrigen, verwendeten Inhaltsstoffe geachtet werden. Um das Produkt haltbar zu machen, werden häufig Konservierungsstoffe genutzt, die viel eher allergische Reaktionen auslösen können. Wir von FORMEL Skin achten deshalb darauf, Wirkstoffe zu nutzen bzw. zu kombinieren, die sehr gut verträglich sind und nur äußerst selten zu Nebenwirkungen führen. Zudem ist uns ein enger Austausch mit dem behandelnden Dermatologen wichtig, um auftretende Reaktionen frühzeitig erkennen zu können.

Wie kann Aloe Vera als Hausmittel genutzt werden?

Mit einer Aloe Vera als Zimmerpflanze hat man eine kleine Apotheke im Haus. Bevor man sich an ihrem wohltuenden Gel bedient, sollte sie mindestens drei Jahre alt sein und ausreichend Blätter haben. 

Um das Gel der Pflanze zu nutzen, sollten die abgetrennten Blätter zunächst für ein bis zwei Stunden aufrecht mit der Schnittkante in Wasser gestellt werden, damit das giftige gelbe Blattharz austreten kann. Anschließend kann das Gel in unterschiedlicher Weise (z.B. auf der Haut) verwendet werden. Bei (Haut-)Erkrankungen, z.B. Akne, empfehlen wir jedoch auch beim Hausgebrauch dringend den regelmäßigen Austausch mit dem behandelnden Dermatologen, um eine optimale Behandlung zu ermöglichen.

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