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Knötchenflechte – so kannst Du Deiner Haut helfen!

In diesem Artikel

Knötchenflechte – oder auch Lichen ruber planus – ist eine meist zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr auftretende chronisch entzündliche Erkrankung mit Befall von Haut und Schleimhaut. Die Abheilung kann ohne Therapie erfolgen, eine fachärztliche Untersuchung und Behandlung wird aber zum Ausschluss anderer Erkrankungen und zur Vermeidung von Komplikationen im Verlauf wichtig. Eine lokale Therapie mit Salben ist oft nicht ausreichend.

FORMEL Skin bietet eine maßgeschneiderte medizinische Hautpflege, die stets in Verbindung mit ärztlicher Betreuung steht. Dank regelmäßiger Überprüfung des Hautzustands passen die Expert*innen die Pflege kontinuierlich an den Fortschritt Deiner Haut an, um sicherzustellen, dass sie jederzeit mit den passenden Wirkstoffen versorgt wird.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Knötchenflechte ist eine häufige Erkrankung von Haut und Schleimhaut, die meist harmlos, aber stark juckend verläuft.
  • Der Verlauf kann unterschiedlich sein – von spontaner Abheilung bis zur langwierigen Therapie.
  • Eine Therapie der Knötchenflechte beginnt meist lokal mit Kortison in Salbenform. Der Befall der Schleimhaut des Mundes erfordert eine spezielle Behandlung.

Welche Symptome treten bei Knötchenflechte auf?

Wie der Name Lichen ruber planus sagt, findet man Hautveränderungen in Form rötlicher flacher Knötchen vor. Sie sind wenige Millimeter groß, scharf begrenzt und meist stark juckend.

Befall der Haut: Die Hautveränderungen treten meist an den Beugeseiten der Handgelenke, dem unteren Rücken, Kniebeugen, Unterschenkeln und Genital-Analregionen auf. Bei Knötchenflechte können Reize, wie Kratzen oder scheuernde Kleidung, Hautprobleme auslösen, was den Verlauf und die Abheilung beeinträchtigen kann.

Befall der Kopfhaut: Die Kopfhaut kann zusammen mit Haut und Schleimhaut oder auch allein betroffen sein. Bei längerem Bestehen kann es im Verlauf auch zu Alopezie (Haarausfall) kommen.

Auch kann es zu einem Befall der Nägel kommen, den Du zunächst an einer Riffelung der Nägel erkennst. Der Nagel kann immer dünner werden und selten verschwindet er ganz.

Wenn Knötchenflechte die Schleimhaut des Mundes befällt, sind dort oft weißliche Streifen sichtbar. Reize wie Zahnprothesen können die Erscheinungen verstärken, sowie auch scharfes Essen, alkoholische Getränke und Rauchen den Verlauf beeinflussen. Die Diagnose einer Knötchenflechte im Mundbereich ist besonders wichtig für eine Behandlung, da es hier zu einer Krebsentstehung kommen kann.

Diagnose: Was hilft gegen meine Knötchenflechte?

Indem Du unsere App herunterlädst und den Fragebogen ausfüllst, kann das Ärzt*innenteam Deine Haut über die bewährte Methode der Blickdiagnose untersuchen und auf dieser Basis den passenden Behandlungsplan zusammenstellen.
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Wie wird Knötchenflechte diagnostiziert?

Hautärzt*innen diagnostizieren Knötchenflechte meist schon mit einem Blick auf die charakteristischen Hautveränderungen. Allerdings gibt es sehr viele Formen der Erkrankung, die verschiedene Therapien bis zur Abheilung erfordern. Eine klare Diagnose ist für die korrekte Behandlung wichtig, da die Hautveränderungen den Anzeichen einer schwereren Erkrankung ähneln können. Deshalb sind meist weitere Untersuchungen erforderlich, vor allem eine histologische Untersuchung der Hautveränderung, die nach der Entnahme einer Biopsie (Hautprobe) stattfinden kann. Wir von FORMEL Skin bieten eine kostenlose Online-Hautanalyse an, bei der erfahrene Ärzt*innen Deine Haut analysieren. Basierend auf den Ergebnissen stellen sie eine personalisierte Behandlung mit individuellen Wirkstoffen für Dich zusammen. Die Bedeutung einer personalisierten Hautpflege-Routine bei Knötchenflechte liegt darin, dass sie gezielt wirken kann und gleichzeitig Hautirritationen und Nebenwirkungen vermieden werden können.

Was sind die Hauptursachen für Knötchenflechte?

Die grundlegende Ursache ist nicht bekannt, daher spricht man von einer idiopathischen (einer selbst entstehenden) Krankheit.

Es scheint bei Knötchenflechte einen genetischen Faktor zu geben. Frauen werden etwa dreimal häufiger als Männer befallen – auch gibt es familiäre Häufungen. Ferner haben manche Menschen Genveränderungen, wobei Körperzellen bestimmte Eiweißmoleküle (sogenannte HLA-Antigene) auf ihren Oberflächen tragen. Diese Menschen haben ein höheres Risiko, an Knötchenflechte zu erkranken.

Die Erkrankung tritt oft nach psychischen Ereignissen und in Stress-Situationen auf, was für psycho-immunologische Einflüsse spricht.

Außerdem besteht eine Beziehung zu viralen Antigenen: Bei Patienten mit Knötchenflechte gibt es vermehrte Hepatitis-C- und B-Infektionen. Bekannt ist auch ein gehäuftes Auftreten im Verlauf anderer Erkrankungen wie Rheuma, Lebererkrankungen, Gelbsucht oder Diabetes mellitus.

Als auslösende Faktoren für Knötchenflechte können Medikamente wirken, die zur Behandlung anderer Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes nötig sind – ebenso Antibiotika und Malariamittel.

Die Mechanismen der Entstehung werden weiter erforscht. Offensichtlich besteht eine Autoimmunreaktion, bei der sich das Abwehrsystem des Körpers gegen sich selbst, hier also gegen die eigenen Hautzellen, richtet.

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Unsere erfahrenen Ärzt*innen analysieren Deine Haut, bestimmen die Ursache Deiner Hautunreinheiten und stellen eine personalisierte Behandlung mit individuellen Wirkstoffen für Dich zusammen. Während der gesamten Behandlung stehst Du im engen Austausch mit unseren Ärzt*innen und die Wirkstoffe können regelmäßig an die Fortschritte Deiner Haut angepasst werden.

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Welche Therapien gibt es für Knötchenflechte?

Die Behandlung von Knötchenflechte wird von unseren Hautärzt*innen von FORMEL Skin individuell je nach Befall und Schweregrad der Hautveränderungen geplant und lokal mit Salben oder systemisch mit Tabletten vorgenommen. Bei einem reinen Hautbefall ist die Therapie mit Kortison als Salbe möglich. Bei einer Beteiligung von Schleimhaut, Kopfhaut und Nägeln wird die Behandlung schwieriger. Ziele der Therapie sind:

Linderung des Juckreizes: Salben mit Antihistaminika sind bei Knötchenflechte nicht sehr wirksam und meist werden im Verlauf Salben mit Kortisonanteil nötig. Wenn die Mundschleimhaut gereizt ist, können wiederum haftende Salben mit Kortison und bei Brennen auch Lokalanästhetika (örtlich betäubende Präparate) in Form von Gels oder Spülungen eingesetzt werden.

Behandlung der Entzündung: Hier ist Kortison das Mittel der ersten Wahl. Es wird in Form von Salben, Cremes und Lotionen – offen oder unter einem Verband – angewendet. Eine spezielle Lichttherapie (PUVA) kann zusätzlich Verlauf und Abheilung der Hautveränderungen beschleunigen. Eine Alternative zur jahrelangen Therapie mit Kortison bis zur Abheilung sind Calcineurin-Inhibitoren wie Tacrolimus. zur Behandlung der Mundschleimhaut wird außer Kortison als haftende Salbe auch Vitamin-A-Säure (Tretinoin) verwendet.

Bei schwerem Befall: Wenn gleichzeitig Haut, Kopfhaut und Schleimhaut betroffen sind, reicht Kortison als Salbe zur Abheilung nicht aus und es muss eine systemische Therapie durchgeführt werden. Hier werden außer Kortison auch schwerwiegendere Medikamente eingesetzt, die das Immunsystem unterdrücken. Eine solche individuell zusammengestellte Therapie wirkt auf den ganzen Körper und gehört in die Hand von Fachärzt:innen. Laufende klinische und weitere Kontrollen während der Behandlung bis zur Abheilung sind erforderlich.

Bei manchen Medikamenten muss auf die Prävention von Schwangerschaften geachtet werden. Konsequent überwachte Therapien zur Unterdrückung der Entzündung sind für den Verlauf wichtig – besonders bei Schleimhautbefall, da hier eine Entstehung von Krebs verhindert werden kann. Generell solltest Du bei einer Beteiligung der Schleimhaut des Mundes scharfe Gewürze, stark saure Speisen, Alkohol und Nikotin meiden. Eine gemeinsame Behandlung durch Haut- und Zahnärzt:innen ist hier oft erforderlich.

Ein Team von Ärzt*innen erstellt auf Grundlage einer bequem von zu Hause aus durchgeführten Hautanalyse, die entweder online oder über die FORMEL Skin-App möglich ist, eine individuelle Formel und einen passenden Behandlungsplan für Dich. Die speziell abgestimmten Inhaltsstoffe Deiner medizinischen Hautpflege wirken gezielt auf den tatsächlichen Zustand Deiner Haut. Zusätzlich wirst Du während des gesamten Prozesses von erfahrenen Dermatologinnen begleitet, die Dich beratend unterstützen. Dieser Zusatz ist besonders bei einem Befall mit Knötchenflechte für Deine Gesundheit wichtig!

Wie ist der Verlauf bei Knötchenflechte?

Der Verlauf einer Knötchenflechte bis zur Abheilung kann je nach Befall und Lokalisierung sehr unterschiedlich sein. Die Haut- und Schleimhautveränderungen können sich endgültig zurückbilden, aber auch nach Jahren wieder auftreten.

Gibt es natürliche Behandlungsmethoden bei Befall mit Knötchenflechte?

Hautpflege mit rückfettenden Cremes, Salben und Lotionen ohne Zusatzstoffe sind als unterstützende Maßnahme zu empfehlen. Das Gleiche gilt für Salben, die juckreizstillende Wirkstoffe wie Polidocanol enthalten. An Hausmitteln können Umschläge mit kaltem Wasser oder Tee lindernd wirken. Häufig werden Schwarzkümmelöl, Teebaumöl, Aloe Vera sowie zink- und teerhaltige Salben für die Abheilung empfohlen. Solche Behandlungen solltest Du immer vorher mit den Ärzt*innen besprechen. Auch solltest Du bei Knötchenflechte keine Selbstbehandlung mit frei verkäuflichen Salben vornehmen, die Kortison enthalten.

Wie Du mit deiner Behandlung bei FORMEL Skin startest? Ganz einfach:

Beginne mit der Hautanalyse ganz einfach online und auch ohne Termin.

  • Lade unsere Diagnose-App herunter.

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An Werktagen erhältst Du innerhalb von 24h Deine Diagnose vom Ärzt*innenteam.

Du hast nach der Diagnose von Knötchenflechte noch Fragen? Deine Ärzt*innen kümmern sich gerne um all Deine Anliegen direkt in der App!

Vorteile von FORMEL Skin: Keine Wartezeiten, digitale Intimsphäre & mehr!

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Lange Wartezeiten: Oft müssen Patient*innen auf einen freien Termin warten.

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Papierbasierter Fragebogen: Man muss Formulare manuell und vor Ort ausfüllen

Digitale Intimsphäre

Physische Präsenz erforderlich: Notwendigkeit, sich physisch für Untersuchungen auszuziehen.

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Weniger Privatsphäre: In der Praxis warten und von anderen gesehen werden.

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Unbequem für Familien: Notwendigkeit, mit Kindern zur Praxis zu reisen und zu warten

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Eingeschränkte Terminauswahl: Termine nur innerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten.

Ortsunabhängigkeit

Ortsgebunden: Notwendig, zur Praxis zu reisen, vor allem für Menschen in abgelegenen Gebieten.

Geringeres Ansteckungsrisiko

Höheres Ansteckungsrisiko: Physischer Kontakt in der Praxis erhöht potenziell das Infektionsrisiko.

Zugang zu Spezialist*innen

Eingeschränkter Zugang zu Spezialist*innen: Man muss den Arzt/die Ärztin konsultieren, zu dem/der man geht.

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Zeitaufwand: Anfahrt zur Praxis und eventuelle Wartezeiten vor Ort.

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Schwierigkeit, eine Zweitmeinung zu erhalten: Man muss einen weiteren Termin bei einem anderen Arzt vereinbaren.

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FAQ rund um die Knötchenflechte

  • Was ist Knötchenflechte?

    Die Knötchenflechte, auch als Lichen ruber planus bekannt, ist eine chronische entzündliche Hauterkrankung, die durch das Auftreten kleiner, rötlicher, erhabener Knötchen auf der Haut gekennzeichnet ist.

  • Welche Körperbereiche sind von Knötchenflechte betroffen?

    Knötchenflechte kann an verschiedenen Körperstellen auftreten, einschließlich Handgelenken, Unterarmen, Beinen, Rücken, Genitalbereich und Mundschleimhaut.

  • Welche Symptome verursacht Knötchenflechte?

    Typische Symptome sind juckende, rötliche Knötchen auf der Haut, die manchmal miteinander verschmelzen können. Die Haut kann auch glänzend und geschwollen sein. In einigen Fällen können auch die Nägel betroffen sein.

  • Wie wird Knötchenflechte diagnostiziert?

    Die Diagnose erfolgt normalerweise durch eine klinische Untersuchung der betroffenen Hautbereiche. Gelegentlich kann eine Hautbiopsie durchgeführt werden, um die Diagnose zu bestätigen.

  • Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Die Behandlung kann je nach Schweregrad und Ausdehnung der Knötchenflechte variieren. Dazu gehören topische Corticosteroide, Antihistaminika zur Linderung des Juckreizes, Phototherapie und in schweren Fällen systemische Medikamente.

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