Pickel

Was kann ich gegen Pickel nach der Rasur tun?

Ob nach der Gesichts-, Intim- oder Achselrasur – juckende Pickel sind sowohl bei Männern als auch bei Frauen eine häufige Begleiterscheinung. Hier erfährst Du, wie die Rasurpickel entstehen, wie sie am besten behandelt werden und welche Tipps Dir dabei helfen können, dass die (Intim-)Rasur ohne Pickel und Rötungen gelingt. 

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Inhaltsverzeichnis

Wieso entstehen Pickel nach der Rasur?

Mit dem Begriff Rasurpickel (auch Rasierpickel) sind kleine rote Pusteln gemeint, die direkt nach der Rasur auftreten und jucken, brennen oder nässen können. Anders als bei den meisten anderen Pickelarten liegen den Rasurpickeln jedoch keine hormonellen Ursachen, Allergien oder Ernährungsaspekte zugrunde. Stattdessen sorgt die Reibung während der Rasur für Mikroverletzungen in Form von kleinen Rissen, wodurch Bakterien durch die natürliche Schutzbarriere hindurch in die Haut eindringen können. Die Folge sind Entzündungen, aus denen wiederum die Rasurpickel entstehen. 

In den meisten Fällen sind es vor allem stumpfe Rasierklingen, die zu sehr über die Haut schaben und dadurch, insbesondere bei trockener Haut, kleine Verletzungen erzeugen. Besonders bei längeren Haaren besteht das Problem, dass diese nicht getrimmt, sondern vollständig aus der Haut gerissen werden. Über die entstandenen Risse können so auch Pflegeprodukte, die rund um die Rasur verwendet werden, in die Haut eindringen und Hautreizungen auslösen. Besonders häufig ist das bei alkoholhaltigen After-Shaves und Deodorants mit Alkohol, Konservierungs- oder Duftstoffen der Fall. Auch Sport direkt nach der Rasur kann zum Auslöser werden, wenn der salzige Schweiß in die kleinen Verletzungen eindringt.

Erste Ergebnisse nach 6 Wochen

Dein/e Dermatolog*in begleitet Dich während der gesamten Behandlung und passt die Wirkstoffe in den Produkten individuell an. Auch wenn jede Haut ein wenig anders ist, siehst Du so mit FORMEL Skin bereits nach 6 Wochen erste Ergebnisse.

Rasurpickel bei zu Akne neigender Haut

Falls Deine Haut ohnehin zu Akne und Pickeln neigt, solltest Du besonders darauf achten, welche Reinigung- und Pflegeprodukte Du im Rahmen der Rasur verwendest. Unter Umständen führt nicht die Rasur selbst zu den Pickeln, sondern Deine Haut reagiert auf die komedogenen (Poren verstopfenden) Inhaltsstoffe der Produkte. Bei der Auswahl Deiner Reinigungs- und Pflegeprodukte solltest Du deshalb darauf achten, dass sie folgende Eigenschaften erfüllen: 

  • Keine komedogenen (Poren verstopfenden) Inhaltsstoffe (z. B. Kokosöl, Olivenöl, Acetylated Lanolin Alcohol, Isopropyl Myristate, Oleth-3)
  • Keine Parfüm-/Duftstoffe (Risiko für Kontaktallergien)
  • Keine hautschädigenden Alkohole (z. B. SD Alcohol, Propyl Alcohol, Isopropanol)
  • Hauptsächlich dermatologisch geprüfte Inhaltsstoffe (z. B. Zink, Panthenol, Aloe Vera)
  • Niedriger pH-Wert (pH 5 - 5,5)

Pickel durch eingewachsene Haare

Eingewachsene Haare entstehen meistens dann, wenn einzelne Haare nicht gerade wachsen, sondern sich “kringeln” und dadurch in die Haut hinein wachsen. Besonders nach der Rasur haben die Haare eine schärfere Kante, wodurch auch das Eindringen in die Haut leichter fällt und schneller Pickel-artige Entzündungen entstehen können. In manchen Fällen handelt es sich auch um abgestorbene Hautschuppen, die die Haarwurzeln verstopfen und so das Haar dazu zwingen, seitlich einzuwachsen. In diesem Fall können Peelings vor der Rasur dabei helfen, die Verstopfungen zu lösen und so auch das Risiko für eingewachsene Haare zu minimieren. 

Wieso entstehen Pickel nach der Rasur besonders im Intimbereich?

Die Auslöser für Pickel nach der Rasur sind im Intimbereich dieselben wie an anderen Körperstellen. Die Besonderheit ist jedoch, dass im Intimbereich grundsätzlich sehr gute Bedingungen für die Entstehung herrschen. Da die Haut hier sowohl bei Männern als auch bei Frauen sehr empfindlich ist, kommt es auch schneller zu Mikroverletzungen. Die Unterwäsche liegt meistens relativ eng an und trägt so auch zusätzlich dazu bei, dass Bakterien in die kleinen Hautrisse getragen werden. Die feucht-warmen Bedingungen im Intimbereich sind zudem eine sehr gute Wachstumsumgebung für Bakterien und wirken dementsprechend auch entzündungsfördernd.

Behandlung: Wie kann ich Pickel nach der (Intim-)Rasur loswerden?

Die gute Nachricht: Egal ob im Gesicht, unter den Achseln oder im Intimbereich – Rasurpickel gehen im Normalfall nach einigen Tagen selbstständig zurück und müssen nicht mit speziellen Cremes oder Medikamenten behandelt werden. Um das Jucken oder Brennen zu lindern, können Salben oder Cremes mit Zink, Aloe Vera oder Panthenol helfen. Diese wirken nicht nur beruhigend, sondern gleichzeitig auch leicht desinfizierend. Alternativ kann manchmal auch schon ein kalter Waschlappen ausreichen. Besonders wichtig ist zudem, dass Du die Rasurpickel möglichst wenig berührst und auch nicht versuchst sie auszudrücken, da so schwere Entzündungen entstehen können. 

Falls der Juckreiz oder das Brennen stark zunehmen, die Pickel mit der Zeit nicht zurückgehen oder sich sogar vermehren, raten wir Dir dazu, Dich sicherheitshalber an eine/n Dermatolog*in zu wenden. Das gilt besonders, wenn Schmerzen oder Schwellungen auftreten – in diesem Fall bildet sich unter Umständen ein schmerzhafter Abszess, dem mit der richtigen Behandlung frühzeitig entgegengewirkt werden kann.

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