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Pickel-Creme: Welche hilft am besten?

Mittel

Dr. med. Sarah Bechstein

Fachärztin für Dermatologie & Venerologie und Mitbegründerin von FORMEL SKIN

In diesem Artikel

Ob Feuchtigkeitscreme, Anti-Pickel-Creme aus der Apotheke oder eine verschreibungspflichtige Creme gegen Pickel – Cremes können bei verschiedenen Aspekten der Pickelbehandlung eine wichtige Rolle einnehmen. Wir sagen Dir, welche Unterschiede es zwischen verschiedenen Cremes gibt und worauf Du bei der Auswahl achten solltest. 

Das Wichtigste in Kürze

  • Pickel-Cremes enthalten oft Inhaltsstoffe wie Salicylsäure oder Benzoylperoxid, die Entzündungen reduzieren und Bakterien bekämpfen.
  • Die Pickel-Creme sollte punktuell auf den betroffenen Stellen aufgetragen und nicht auf das gesamte Gesicht verteilt werden, es sei denn, dies wird empfohlen.
  • Manche Menschen können auf bestimmte Inhaltsstoffe allergisch reagieren; Rötungen, Trockenheit oder Schälung der Haut sind mögliche Nebenwirkungen.

Welche ist die beste Pickel-Creme?

Die „beste“ Pickel-Creme gibt es grundsätzlich nicht, da jede Haut anders ist. Eine gute “Anti-Pickel-Creme” sollte deshalb sowohl an den Hauttyp als auch an die Ausprägung der Pickel angepasst sein. Zudem ist es wichtig, zwischen gewöhnlichen Feuchtigkeitscremes, Pickel-Cremes aus der Apotheke und verschreibungspflichtigen Medikamenten-Cremes gegen Pickel zu unterscheiden.

Apotheke & Drogerie: Finde die beste Pickel-Creme

Das Eincremen sollte zu jeder Hautpflegeroutine gehören. Dabei können auch frei verkäufliche „Anti-Pickel-Cremes“ aus der Apotheke oder Drogerie bereits wesentlich zur Behandlung der Pickel beitragen. Wirksam sind sie besonders dann, wenn sie auch komedolytische (Mitesser auflösende) Wirkstoffe wie Benzoylperoxid (BPO) oder Salicylsäure enthalten. In manchen Fällen besteht jedoch das Problem, dass Pickel-Cremes mit den genannten Stoffen dazu tendieren, Deine Haut eher auszutrocknen. Hierbei kann ergänzend eine nicht fettende Feuchtigkeitscreme helfen. Grundsätzlich solltest Du bei der Auswahl einer Feuchtigkeitscreme, Gesichtscreme und anderer Pflegemittel bestmöglich darauf achten, dass die Pickel-Cremes aus der Apotheke folgende Eigenschaften erfüllen: 

  • Keine Parfüm-/Duftstoffe (können Kontaktallergien auslösen)

  • Keine komedogenen (Poren verstopfenden) Inhaltsstoffe (z. B. Kokosöl, Olivenöl, Acetylated Lanolin Alcohol, Isopropyl Myristate, Oleth-3)

  • Keine hautschädigenden Alkohole (z. B. SD Alcohol, Propyl Alcohol, Isopropanol)

  • Hauptsächlich dermatologisch geprüfte Inhaltsstoffe (z. B. Niacinamide, Panthenol, Aloe Vera)

  • Hautneutraler pH-Wert (pH 5 - 5,5)

Eincremen gegen Pickel: Hausmittel als Alternative zu Pickel-Cremes?

Zusätzlich gibt es einige Hausmittel, die häufig als Alternativen zu Feuchtigkeits- und Pickel-Cremes aus der Apotheke gehandelt werden. Mittel wie Aloe Vera, Heilerde oder Teebaumöl können zwar einen positiven Effekt auf Deine Haut haben, dennoch solltest Du nicht vergessen, dass es auch bei natürlichen Hausmitteln zu Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen kommen kann. Wir raten Dir deshalb dazu, die Mittel zunächst vorsichtig auszuprobieren und Dich an eine/n Dermatolog:in zu wenden, sobald Dir die Reaktion Deiner Haut ungewöhnlich vorkommt. Zusätzlich empfehlen wir Dir, auf Behandlungsversuche mit Zahnpasta, selbst gemachten Pickel-Cremesoder Backpulver zu verzichten, da diese Mittel in den meisten Fällen Stoffe enthalten, die schnell Hautreizungen zur Folge haben können.

Verstehe auch, dass, obwohl Hausmittel oft als natürliche Alternativen beworben werden, sie nicht notwendigerweise immer sanft oder sicher für jeden Hauttyp sind. Du reagierst individuell auf bestimmte Inhaltsstoffe, unabhängig davon, ob sie chemisch oder natürlich sind.Mach Dich mit den Eigenschaften von Hausmitteln wie Teebaumöl und Aloe Vera vertraut. Teebaumöl kann stark sein und sollte verdünnt werden, während Aloe Vera beruhigend wirkt.

Wenn Du Hausmittel ausprobierst, starte mit einem Patch-Test, um Reaktionen zu beobachten. Egal welchen Ansatz Du wählst, hör gut auf Deine Haut und hole Dir bei Unsicherheit professionellen Rat.

Individuelle Behandlungen ohne Wartezeit mit FORMEL SKIN

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Wartezeit für einen TerminCa. 2 Monate
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Unsere erfahrenen Ärzt:innen analysieren Deine Haut, bestimmen die Ursache Deiner Hautunreinheiten und stellen eine personalisierte Behandlung mit individuellen Wirkstoffen für Dich zusammen. Während der gesamten Behandlung stehst Du im engen Austausch mit unseren Ärzt:innen und die Wirkstoffe können regelmäßig an die Fortschritte Deiner Haut angepasst werden.

Professionelle Hautbehandlung mit verschreibungspflichtigen Pickel-Cremes

 

Zwar können frei verkäufliche Pickel-Cremes, Pasten und Anti-Pickel-Mittel die Behandlung unterstützen, sie sind dabei jedoch weniger effektiv als verschreibungspflichtige Varianten. Im Rahmen einer professionellen Behandlung bei einem/r Dermatolog:in lassen sich Pickel in einem Großteil der Fälle sehr wirksam äußerlich mit Medikamenten in Form von Cremes, Pasten und Gelen behandeln. Diese haben den Vorteil, dass sich das Eincremen – im Gegensatz zu Licht- oder Laserbehandlungen – unkompliziert in den Alltag der Patient:innen integrieren lassen. Durch die Kombination unterschiedlicher Inhalts- und Wirkstoffe können sie außerdem ein breites Wirkungsprofil aufbauen, das parallel unterschiedlichen Aspekten der Pickel-Entstehung entgegenwirkt.

Bei der äußerlichen (topischen) Behandlung kommen folgende Medikamente und Wirkstoffe in Form von Pickel-Cremes zum Einsatz: 

  • Retinoide – Vitamin-A-Derivate (v. a. Tretinoin, Adapalen)

  • Antibiotika (v. a. Clindamycin, Erythromycin & Tetracycline)

  • Benzoylperxoid (BPO)

  • Azelainsäure

  • Salicylsäure

In Kombination können diese Medikamente folgende Wirkungen erzielen:

  • Reduktion von Verhornungsstörungen (keratolytische Wirkung)

  • Bekämpfung von Aknebakterien wie Propionibacterium acnes /P.acnes (antibakterielle Wirkung)

  • Vorbeugung und Linderung von Entzündungen (antiinflammatorische Wirkung)

  • Auflösung von Mitessern (komedolytische Wirkung)

Deine Vorteile mit FORMEL SKIN:

  • Individuelles Behandlungs- & Pflegeset gegen Akne, hormonelle Pickel und unreine Haut
  • Wirkstoffe auf Dich und Deine Haut zugeschnitten
  • Persönlicher Kontakt zu Deiner/m Ärzt:in
  • Mit dem Code SKINCODE2X40 erhältst Du 40 % Rabatt auf die ersten beiden Behandlungsmonate – wenn Du nicht überzeugt bist, bekommst Du von uns Dein Geld zurück.

Wirksame Behandlung durch individuell angepassten Anti-Pickel-Cremes

Der Vorteil einer Pickelbehandlung mit Cremes von FORMEL SKIN: Das Ärzt:innenteam kann die Inhaltsstoffe der Formel (der Creme mit aktiven Wirkstoffen) individuell an Deine Haut anpassen. Der Verlauf der Akne ändert sich mit der Zeit: Hatte man zuerst vor allem eine entzündliche Form (Akne papulopustulosa), kann sich diese im Verlauf ändern und zu einer Akne comedonica werden, in der die Mitesser dominieren. Da Du in engem Austausch mit dem Ärzt:innenteam stehst, können die Inhaltsstoffe regelmäßig an die Entwicklung Deiner Haut angepasst werden.

Die Anpassung ist unter anderem auch deshalb nötig, weil sich Deine Haut zunehmend an die Wirkstoffe gewöhnt. Wird beispielsweise mit einer Antibiotika-Creme behandelt, sollte diese zusätzlich Basistherapeutika (z. B. BPO, Retinoide) enthalten und grundsätzlich die Pickel-Cremenicht länger als 12 Wochen am Stück angewendet werden. Andernfalls gewöhnt sich der Körper zu stark an den Wirkstoff und die Wirkung lässt mit der Zeit nach. In diesem Fall spricht man auch von einer “Resistenz”.

Individuelle Pickel-Creme: Erhaltungstherapie

Leider ist Akne und damit auch die Veranlagung zu Pickeln bisher nicht vollständig heilbar, weshalb es auch nach dem Abklingen wieder zu neuen Hautunreinheiten kommen kann. Zudem hängt die Entstehung von Hautunreinheiten von so vielen verschiedenen Faktoren ab (Ernährung, Stress, bei Frauen der Zyklus etc.), dass es immer wieder zu einem Schub der Akne kommen kann. Indem der/die Ärzt:in die Wirkstoffe bzw. die Dosis mit der Zeit anpasst, kann die Pickel-Creme auch für eine langfristige Erhaltungstherapie genutzt werden. 

Es ist daher wichtig, sich nicht ausschließlich auf Medikamente oder Pickel-Cremes zu verlassen, sondern auch den Lebensstil zu überdenken und anzupassen. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Hautpflege und Stressreduktion durch Entspannungstechniken können signifikante Verbesserungen bewirken. Das Verständnis für den eigenen Körper und seine Reaktionen auf externe Einflüsse ist ein Schlüssel zur Kontrolle und Behandlung von Akne. Regelmäßige Hautkontrollen und Gespräche mit der Dermatologin oder dem Dermatologen sind ebenso essentiell, um die besten individuellen Therapieansätze zu identifizieren und umzusetzen.

FORMEL SKIN: Die Zukunft der Hautpflege

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Geringes/kein Risiko für Hautausschlag und Reaktionen

Höheres Risiko für Hautausschlag und Reaktionen

Durchgehende dermatologische Betreuung

Keine dermatologische Betreuung

Ernährung & Lebensstil: Creme-Behandlung wirksam unterstützen

Für besonders nachhaltige Ergebnisse solltest Du die Behandlung möglichst ganzheitlich angehen. Zusätzlich zu Pickel-Cremes und einer dermatologischen Behandlung kann es deshalb auch wichtig sein, verschiedene Aspekte beim persönlichen Lebensstil und den Ernährungsgewohnheiten anzupassen. Ein Lebensstil, der aktiv dazu beiträgt, den Pickeln entgegenzuwirken, beinhaltet unter anderem:

  • Ausreichende Bewegung und Sport (angeregter Blutkreislauf erhöht Sauerstoffzufuhr)

  • Verzicht auf Zigaretten

  • Bestmögliche Vermeidung von Stress

  • Verwendung von Make-up und Kosmetika ohne komedogene (Poren verstopfende) Inhaltsstoffe (z. B. Paraffinöl, Acetylated Lanolin)

Pickel-Creme und Ernährung

In Sachen Ernährung haben Studien wiederholt gezeigt, dass es unterschiedliche Lebensmittel gibt, die einen negativen Einfluss auf die Haut haben können und daher die Entstehung von Pickeln begünstigen. Besonders häufig wirken sich dabei Milchprodukte (v. a. Halbfettmilch) und Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index (GI) negativ auf die Haut vieler Patient:innen aus. Ein hoher GI gibt Auskunft darüber, wie viele kurzkettige Kohlenhydrate ein Lebensmittel enthält. Da diese dazu führen, dass der Blutzuckerspiegel schnell ansteigt, wird im Körper vermehrt Insulin gebildet. Das Insulin führt einerseits dazu, dass die Kohlenhydrate in Energie umgewandelt werden, regt zeitgleich aber auch die Produktion von Talg (Hautfett) an. Durch diese Überproduktion können die Hautporen leichter verstopfen und es kommt zu Mitessern, aus denen bei einer Entzündung wiederum die Pickel entstehen. 

Beispiele für Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index:

  • Malzzucker

  • Traubenzucker

  • Limonaden / gezuckerte Getränke

  • weißer Reis

  • Pommes

  • Cornflakes

  • Weißbrot

Wichtig: Jede Haut ist anders und die genannten Lebensmittel müssen bei Dir nicht dieselben Auswirkungen wie bei anderen haben. Ob und wie stark eine Reaktion auftritt, kannst Du ganz einfach testen: Streiche die Lebensmittel für einige Wochen vom Speiseplan und halte die Auswirkungen in einem Ernährungstagebuch fest.

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FAQ

  • Was ist die beste Pickel-Creme?

    Die "beste" Pickel-Creme variiert je nach Hauttyp und Akneseverität. Viele Menschen haben jedoch Erfolg mit Cremes, die Inhaltsstoffe wie Benzoylperoxid, Salicylsäure oder Retinoide enthalten. Es ist wichtig, Produkte basierend auf den individuellen Bedürfnissen auszuwählen und gegebenenfalls ärztlichen Rat zu suchen.

  • Welche Pickel-Creme für den Rücken?

    Bei Akne auf dem Rücken sind Produkte mit Benzoylperoxid oft besonders wirksam, da sie tiefer in die Poren eindringen und Bakterien bekämpfen können. Es gibt spezielle Körperwaschmittel und Lotionen für diesen Bereich. Regelmäßiges Peeling kann auch helfen, Verstopfungen zu reduzieren.

  • Was tun bei starken Pickeln im Gesicht?

    Bei schwerer Akne im Gesicht ist es ratsam, eine Dermatologin oder einen Dermatologen aufzusuchen. Über die Theke erhältliche Produkte könnten nicht ausreichend sein. Ein Ärztin oder ein Arzt kann stärkere topische Behandlungen, orale Medikamente oder Verfahren wie chemische Peelings oder Lichttherapie empfehlen.

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