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Welche Mittel helfen gegen Pickel?

Wer sich regelmäßig mit dem Thema Hautpflege auseinandersetzt, findet im Netz beinahe wöchentlich neue Beiträge zu sogenannten Wundermitteln gegen Pickel. Die Behandlung der Pickel gelingt am besten, wenn Du dabei einen möglichst ganzheitlichen Ansatz verfolgst. Deshalb wollen wir Dir eine Übersicht darüber geben, welche Mittel Dich auf diesem Weg am besten unterstützen können.

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Was ist das beste Mittel gegen Pickel?

Für die ganzheitliche Therapie von Pickeln beziehst Du neben einer dermatologischen Behandlung auch die Hautpflege sowie Deine Ernährung und Deinen Lebensstil mit ein. Anstatt Dir ein “bestes Mittel” oder ein vermeintliches Wundermittel gegen Pickel vorzustellen, wollen wir Dir deshalb zeigen, welche Mittel aus diesen unterschiedlichen Bereichen die Behandlung wirksam unterstützen können. 

Frei verkäufliche Hautpflegemittel gegen Pickel

Sollten bei einer leichten Akne lediglich vereinzelte Pickel auftreten, kann die richtige Reinigung und Hautpflege bereits einen entscheidenden Teil ausmachen, um ihnen effektiv entgegenzuwirken. Wir raten Dir jedoch dazu, den Rat eines Dermatologen einzuholen, um eine professionelle Diagnose zu erhalten und so einer möglichen stärkeren Ausprägung frühzeitig entgegenzuwirken. Bei der Auswahl der Pflegemittel solltest Du auf Seife verzichten, da die meisten Varianten einen sehr hohen pH-Wert  (= greifen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut an und trocknen sie aus) haben und häufig komedogene (Poren verstopfende) Inhaltsstoffe enthalten. Für zu Pickel neigender Haut sind vor allem Reinigungs- und Pflegeprodukte geeignet, die folgende Eigenschaften erfüllen: 

  • Dermatologisch geprüfte Inhaltsstoffe (z. B. Bisabolol aus Kamille, Zink, Ceramide, Aloe Vera)
  • Verzicht auf komedogene (Poren verstopfende) Inhaltsstoffe (z. B. Kokosöl, Olivenöl, Acetylated Lanolin Alcohol, Isopropyl Myristate, Oleth-3)
  • niedriger pH-Wert (pH 5 - 5,5)
  • Verzicht auf hautschädigende Alkohole (z. B. Propanol, Alcohol Denat.)
  • Keine Duftstoffe (können Kontaktallergien auslösen)

Damit die Produkte auch der Entstehung von Pickeln entgegenwirken, kannst Du beim Kauf darauf achten, dass sie komedolytische (Mitesser auflösende) Wirkstoffe enthalten. Frei verkäuflich in der Drogerie oder Apotheke sind unter anderem Benzoylperoxid (BPO) und Salicylsäure. Solltest Du Dir bei der Auswahl oder Dosierung der Wirkstoffe unsicher sein, kann Dich ein Dermatologe beraten. 

(H3) Hilft Desinfektionsmittel gegen Pickel?

Ähnlich wie auf Seife, solltest Du bei der Behandlung der Pickel auch auf Desinfektionsmittel verzichten, da sie die natürliche Schutzbarriere der Haut schädigen und die Haut zu stark austrocknen können. 

Verschreibungspflichtige Medikamente gegen Pickel

Spätestens wenn die Pickel im Rahmen einer mittelschweren Akne auftreten, ist eine dermatologische Behandlung wichtig. Durch die Kombination unterschiedlicher verschreibungspflichtiger Medikamente entsteht ein Wirkungsprofil, das unterschiedlichen Aspekten der Pickel-Entstehung entgegenwirken kann. Indem unter anderem Retinoide (Vitamin-A-Derivate), Antibiotika (z. B. Clindamycin), Benzoylperoxid (BPO) oder Salicylsäure zum Einsatz kommen, können folgende Effekte erzielt werden: 

  • Linderung und Vorbeugung von Entzündungen
  • Bekämpfung von Aknebakterien (Propionibacterium acnes – P.acnes)
  • Reduktion der Talgproduktion (Hautfettproduktion)
  • Beseitigung von Verhornungsstörungen

Wie diese Medikamente gegen die Pickel eingesetzt werden, hängt immer vom jeweiligen Patienten (u. a. Hauttyp, Alter), aber auch von der Form der Akne ab. Der Großteil lässt sich sehr wirksam äußerlich mit Medikamenten in Form von Cremes oder Gelen behandeln. Durch den Ansatz von FORMEL Skin ist es möglich, dass ein Dermatologe die Wirkstoffe im engen Austausch mit Dir l an Deine Haut anpassen kann. So wird nicht nur den Pickeln möglichst effektiv entgegengewirkt, sondern die Wirkstoffdosis kann mit der Zeit auch so angepasst werden, dass sie für eine langfristige Erhaltungstherapie geeignet ist. 

Sollten die Pickel im Rahmen einer schweren Akne auftreten oder eine äußerliche Therapie mit Cremes nicht möglich sein, wird häufig (ergänzend) mit Medikamenten in Tablettenform behandelt. Dabei kommen vorwiegend das Retinoid Isotretinoin oder Antibiotika (v. a. Minocyclin, Doxycyclin) zum Einsatz. 

Hausmittel gegen Pickel

Hausmittel spielen bei der Behandlung von Pickeln seit jeher eine wichtige Rolle und wer lang genug sucht, wird für fast jedes Mittel eine Menge von Fürsprechern finden. Wir raten Dir dazu, eher Hausmittel wie Dampfbäder, Heilerde oder Aloe Vera auszuprobieren und auf chemische Mittel wie Zahnpasta zu verzichten. 

Zu Nebenwirkungen oder Hautreizungen kann es jedoch auch bei pflanzlichen Mitteln kommen. Hier gilt besonders: Jede Haut ist anders und auch wenn ein Hausmittel bei anderen wahre Wunder gegen die Pickel zu vollbringen scheint, kann es sein, dass Deine Haut entweder gar nicht oder sogar negativ auf ein Mittel reagiert. Sollte Dir etwas ungewöhnlich vorkommen oder Deine Haut besonders gereizt auf ein Hausmittel reagieren, raten wir Dir dazu, Dich an einen Dermatologen zu wenden.

Homöopathie und natürliche Mittel gegen Pickel 

Bei der Verwendung dieser Mittel solltest Du im Hinterkopf behalten, dass natürliche Heilmittel und auch homöopathische Mittel (z. B. Globuli) keine antibakterielle Wirkung besitzen und damit bei entzündlichen Pickeln auch nicht den Aknebakterien (Propionibacterium acnes – P.acnes) entgegenwirken können. Ausprobieren kannst Du sie natürlich trotzdem - denke aber daran, dass auch Naturmittel mit Hautreizungen einhergehen können. 

Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel gegen Pickel

Studien haben wiederholt belegt, dass bestimmte Lebensmittel direkten Einfluss auf das Hautbild und die Entstehung von Pickeln haben können. Wer nach Lebensmitteln gegen Pickeln sucht, sollte deshalb zunächst in Betracht ziehen, auf bestimmte Nahrungsmittel(-gruppen) zu verzichten. Das kann sich vor allem bei Milchprodukten (v. a. Halbfettmilch) und kurzkettigen Kohlenhydraten lohnen. Letztere sorgen dafür, dass der Blutzuckerspiegel schnell ansteigt, da vermehrt Insulin gebildet wird, um die Kohlenhydrate in Energie umzuwandeln. Hierbei besteht jedoch das Problem, dass die erhöhte Insulinproduktion ebenfalls dazu führt, dass mehr Talg (Hautfett) produziert wird und so vermehrt Mitesser entstehen können. Kommt es zu einer Entzündung, entstehen daraus Pickel und andere Aknesymptome.

Einen Überblick darüber, wie stark einzelne Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen, gibt der sogenannte glykämische Index (GI). Um die Auswirkungen zu testen, kannst Du unter anderem folgende Lebensmittel mit einem hohen GI für einige Wochen von Deinem Speiseplan streichen und die Reaktion Deiner Haut in einem Ernährungstagebuch festhalten: 

  • Malzzucker
  • Traubenzucker
  • Limonaden / gezuckerte Getränke
  • weißer Reis
  • Pommes
  • Cornflakes
  • Weißbrot

Experten raten deshalb dazu, bei zu Akne neigender Haut möglichst viele natürliche und unverarbeitete Lebensmittel zu konsumieren. Zusätzlich gibt es aber auch einige Nahrungsmittel, die eine positive Wirkung auf Deine Haut haben und damit auch die Entstehung von Pickeln einschränken können. Zu diesen Lebensmitteln gegen Pickel gehören unter anderem: 

  • Viel Flüssigkeit (Wasser oder Tee)
  • Gemüse / Rohkost
  • Hülsenfrüchte
  • Fisch
  • Grünes Gemüse (z. B. Spinat, Grünkohl)
  • Ballaststoffreiche Lebensmittel (z. B. Vollkornbrot / -reis)
  • Antioxidantien

Ergänzend können bei der Behandlung von Pickeln auch verschiedene Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein. Der Körper wird so mit Nährstoffen (z. B. Vitamine, Selen) versorgt, die bei einer normalen Ernährung oft nur sehr schwer in ausreichender Menge konsumierbar sind. 

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