Akne

Was tun bei hormoneller Akne & Pickeln?

Unreine Haut und Pickel wegen Hormonen? Keine Seltenheit – die meisten Formen der endogenen Akne (mit körpereigenen Auslösern von Innen) sind hormonell bedingt.

Wir zeigen Dir, wie Du hormonelle Akne richtig behandelst und mit FORMEL Skin schon nach 4 Wochen erste Ergebnisse siehst.

Unterstutzt von fuhrenden Ärzten & Apothekern

Inhaltsverzeichnis

Tipp vom Ärzt*innenteam

Dr. med. Sarah Bechstein

Fachärztin für Dermatologie
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“Hormonelle Akne und Pickel müssen nicht mit Tabletten behandelt werden – eine angepasste Hautpflege-Routine und ein individueller Behandlungsplan mit Wirkstoffen, die wirklich zu Deiner Haut passen, sind fast immer die effektivere Methode.”

Symptome: Wie erkenne ich hormonelle Akne & Pickel?

Der Begriff hormonelle Akne beschreibt keine spezielle Form von Akne, sondern bezieht sich auf ihre Ursache. Denn fast jede Form der endogenen Akne mit körpereigenen Auslösern ist hormonell bedingt. 

Deshalb handelt es sich sowohl bei der herkömmlichen Akne im Jugendalter (Akne vulgaris) als auch bei vielen Formen der Spät- bzw. Erwachsenenakne (Akne tarda) bei Frauen um Formen einer hormonellen Akne. Auslöser dafür können einerseits die hormonellen Umstellungen während der Pubertät, bei Frauen aber auch die Menstruation, eine Schwangerschaft, die Wechseljahre oder das Absetzen der Antibabypille sein.

Hormonelle Akne zu erkennen ist häufig gar nicht so einfach: Typische “hormonelle Symptome” gibt es kaum, bei Frauen kommt es jedoch häufig kurz vor dem Einsetzen der Periode zu einer Verschlechterung der Akne. Grundsätzlich treten, je nach Schweregrad, die Symptome der gewöhnlichen Akne auf:
 

Art der hormonellen AkneTypische Symptome
Leichte hormonelle Akne 
(Akne comedonica)
  • Offene und geschlossene Komedonen (Mitesser)
  • Fettige Haut
Mittelschwere hormonelle Akne 
(Akne papulopustulosa)
  • Pusteln (Eiterpickel / hormonelle Pickel)
  • Papeln (Bläschen)
  • Knoten
Schwere hormonelle Akne
(Akne conglobata)
  • Große, entzündliche Knoten
  • Abszesse (Eiterbeulen)
  • Fisteln (Geschwüre)
  • Extrem fettige Haut
  • Narbenbildung


Pickel oder hormonelle Akne: Was sind die Unterschiede?

Begriffe wie “hormonelle Pickel”, “hormonell bedingte Akne” oder “Hormonpickel” werden in der Umgangssprache häufig synonym verwendet. Trotzdem ist es wichtig, die beiden Hauterscheinungen getrennt zu betrachten. Pickel (Pusteln) sind nämlich nur eins der typischen Symptome einer hormonell bedingten Akne, müssen aber nicht zwangsläufig auf eine Akneerkrankung zurückzuführen sein.

Entzündete Pickel werden häufig durch ein hormonelles Ungleichgewicht ausgelöst. Sie entstehen, wenn die Poren der Haut verstopfen und sich unter Einfluss von Bakterien entzünden. Wenn sie bei Dir nur gelegentlich entstehen, wirst Du sie häufig schon mit einer angepassten Hautpflege gegen Akne wieder los. In solchen Fällen spricht man normalerweise auch noch nicht von einer hormonellen Akne.

Während einzelne hormonelle Pickel bei fast jedem Menschen auftreten, können starke, regelmäßig auftretende Pickel ein Zeichen für eine Hauterkrankung wie Acne vulgaris sein. Acne vulgaris gehört zu den am häufigsten auftretenden Hauterkrankungen und kann sich durch chronisch ölige, unreine Haut sowie starke Pickel äußern. 

Wenn Pickel und Co. bei Dir häufiger und vielleicht auch zu auffälligen Zeitpunkten (z. B. vor /bei der Periode) auftreten, raten wir Dir deshalb dazu, die Akne von einem/r Dermatolog*in behandeln zu lassen.

Habe ich hormonelle Pickel oder Akne?

Hormonelle Pickel und Akne zu erkennen und die passende Behandlung zu finden, ist nicht einfach. Bis jetzt! Denn mit FORMEL Skin kommt der Hausarzt zu Dir nach Hause.
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Alles, was sie von Dir brauchen, sind ein paar Informationen und eine Handvoll Fotos von Deiner Haut.

Geprüfte Experten
Geprüfte Experten

Die Ärzte mit denen wir arbeiten sind geprüfte Experten in ihrem Fachgebiet.

Pickel wegen Hormonen: Welche Ursache hat hormonelle Akne?

Hormonelle Akne ist eine endogenen Form von Akne und wird vereinfacht gesagt „von innen“ ausgelöst. Hormone sind chemische Botenstoffe, die über das Blut transportiert werden und Informationen im Körper verteilen. 

Verantwortlich für die hormonelle Akne – und dadurch auch für die hormonellen Pickel – sind fast immer Veränderungen im Verhältnis von männlichen (Androgene) und weiblichen Geschlechtshormonen (Östrogene, Gestagene). Der Körper produziert immer auch die Hormone des anderen Geschlechts – wenn auch in wesentlich geringerer Menge. Die Akne-auslösenden Androgene (u. a. Testosteron) werden in den Hoden und Nebennieren von biologischen Männern, aber auch in den Eierstöcken biologischer Frauen gebildet.

Wieso können Pickel durch Hormone entstehen?

Die männlichen Geschlechtshormone kurbeln die Produktion von körpereigenem Talg (Hautfett) an. Das Problem: Zur gleichen Zeit verstärken sie auch die Entstehung von Hornmaterial. Dadurch werden die Ausflussgänge in der Haut verkleinert und der Talg kann nicht austreten, sondern staut sich in Form von weißen Komedonen (Mitessern). 

Sobald die Haut an den betroffenen Stellen reißt, kommen die Mitesser mit Sauerstoff in Kontakt und verfärben sich schwarz. Da so auch Bakterien in die offenen Wunden gelangen können, entstehen weitere Mitesser und Entzündungen, die wiederum hormonelle Pickel, Papeln und andere Symptome verursachen können.

Pubertät, Schwangerschaft & Co.: Wann entsteht eine hormonelle Akne?

Der typische Fall einer hormonell bedingten Akne ist die herkömmliche Akne (Akne vulgaris) bei Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 18. Durch die körperliche Umstellung während der Pubertät werden wesentlich mehr männliche Hormone (Androgene) produziert und es kommt bei über 80 % aller Jugendlichen zu typischen Akne-Symptomen wie Mitessern und Pickeln. Männliche Jugendliche sind wesentlich stärker betroffen, da ihre Körper in dieser Phase besonders viele Androgene produzieren.

Bei einem Großteil der Betroffenen entwickelt sich die herkömmliche Akne nach dem 25. Lebensjahr selbstständig und ohne Folgen zurück. In manchen Fällen kann sie aber auch im Rahmen einer Erwachsenenakne (Akne tarda) weiter bestehen bleiben oder erst zu späteren Zeitpunkten erstmals auftreten. 

Die hormonell bedingte Akne bei Erwachsenen betrifft vor allem Frauen (80 % Frauenanteil bei Patient*innen). Der einfache Grund dafür: Viele der wichtigsten körperlichen Prozesse in ihrem Erwachsenenleben laufen hormongesteuert ab – und bieten dadurch immer auch eine Grundlage für die Entstehung von hormoneller Akne oder hormonellen Pickeln. Das gilt auch für Körperakne: Pickel am Rücken haben bei Frauen in vielen Fällen hormonelle Ursachen.

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