Akne

Spätakne (Akne tarda) – Auslöser, Symptome und Behandlung

Akne und Pickel sind keinesfalls nur in der Pubertät ein Thema: Auch bei Erwachsenen tritt Akne tarda (Spätakne) auf – und das häufiger als gedacht. Wir erklären, warum Akne und Pickel auch noch mit 30, 40 oder 50 Jahren in Erscheinung treten, wie Akne tarda effektiv behandelt werden kann und wie FORMEL Skin dabei in nur 6 Wochen die ersten Ergebnisse erzielt.

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Inhaltsverzeichnis

Was ist Spätakne (Akne tarda)?

Auch wenn Hautunreinheiten, Akne und Pickel gerne mit der Pubertät in Verbindung gebracht werden, kann Akne erwachsene Patient*innen genauso betreffen. Unter dem medizinischen Begriff Akne tarda bezeichnet man in der Dermatologie eine Akneerkrankung, die bei Patient*innen ab dem 25. Lebensjahr auftritt. Dass es sich bei Spätakne nicht um eine Seltenheit, sondern ein weitverbreitetes Phänomen handelt, wird immer wieder durch Studien belegt: Expert*innen gehen davon aus, dass über 30 % aller Erwachsenen irgendwann mit unreiner Haut, Pickeln oder anderen Aknesymptomen zu kämpfen haben.

In welchem Alter tritt die Spätakne (Akne tarda) auf?

Wann die Symptome einer Akne tarda entstehen, kann ganz unterschiedlich sein. Häufig geht die gewöhnliche Akne (Akne vulgaris) aus dem Jugendalter bis ins Erwachsenenalter getragen, sodass stärkere Hautunreinheiten und Pickel auch über das Ende der Pubertät hinaus bestehen bleiben.

Von einer Spätakne ist hingegen häufig die Rede, wenn die Symptome erst im späteren Erwachsenenalter auftreten – Akne und Pickel im Alter von 30, 40 oder 50 sind dabei absolut keine Seltenheit. Meistens tritt diese Form der Altersakne bei Menschen auf, deren Haut bereits während ihrer Pubertät stärker zu Pickeln geneigt hat – allerdings gibt es auch Spätakne-Patient*innen, die bislang keine Erfahrungen mit Hautunreinheiten machen mussten.

Welche Symptome treten bei Spätakne auf?

Grundsätzlich unterscheiden sich die Symptome der Akne tarda kaum von denen, die die meisten aus der Pubertät kennen. Erfahrungen haben aber gezeigt, dass die Erwachsenen-Akne meistens in Form einer leichten bis mittelschweren Akne auftritt; schwere Akne und schmerzhafte Symptome treten nur in Ausnahmefällen auf. Häufig bilden sich bei Patient*innen ab 25 weniger sichtbare Mitesser (Komedonen) und dafür mehr entzündete Pickel.

Symptome der Akne tarda (Spätakne):

  • Fettige Haut
  • Komedonen (Mitesser) – weiße oder schwarze Punkte, die durch verstopfte Talgdrüsen (Hautfettdrüsen) entstehen
  • Pusteln/ Pickel – mit Eiter gefüllte Hohlräume in der Haut
  • Papeln (Knötchen) – kleinere tastbare Hauterhabenheiten (< 0,5 cm), die unterschiedliche Farben und Härtegrade haben können
  • Knoten – größere Papeln > 0,5 cm

 

Akne tarda tritt nicht immer an den für Akne typischen Körperstellen auf: Neben der T-Zone (Stirn, Nase und Kinn), berichten viele Erwachsene, dass die Unreinheiten auch verstärkt am Unterkiefer, den Wangen und rund um den Mund (U-Zone) entstehen.

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Ursachen: Warum entsteht Akne tarda?

Im Gegensatz zu fast allen anderen Formen von Akne sind bei der Spätakne mehr Frauen als Männer betroffen. Ein Blick auf die häufigsten Ursachen zeigt auch, weshalb:

 

Hormonelle Ursachen einer Akne tarda

Auch bei der Spätakne handelt es sich in den meisten Fällen um eine Form der hormonellen Akne. Das bedeutet: Sobald hormonelle Schwankungen im Körper dafür sorgen, dass ein Überschuss an männlichen Geschlechtshormonen (Androgenen) entsteht, wird die Produktion von Talg (Hautfett) angeregt und die Haut beginnt gleichzeitig, stärker zu verhornen. Dadurch kommt es zu Verstopfungen in den Talg-Ausflussgängen, wodurch zunächst Mitesser (Komedonen), die sich durch den Kontakt mit Bakterien zu Hautunreinheiten wie Pickeln entwickeln.

Während der Pubertät neigen biologisch männliche Körper natürlich verstärkt dazu, mehr männliche Geschlechtshormone zu produzieren. Im Erwachsenenalter besteht jedoch bei biologischen Frauen ein wesentlich höheres Risiko für starke Hormonschwankungen. Unter anderem können folgende Auslöser den Hormonspiegel stark beeinflussen und dadurch auch bei der Entstehung der Akne tarda eine zentrale Rolle spielen:

  • Schwangerschaft
  • Absetzen der Anti-Baby-Pille
  • Menopause

 

Häufig entsteht eine Spätakne bei Frauen deshalb auch kurz vor der Periode, da in dieser Zeit der Östrogenspiegel absinkt, während zeitgleich der Progesteronspiegel ansteigt, der auch die Talgproduktion verstärkt.

 

Welche Faktoren können eine Spätakne verstärken?

Neben den hormonellen Ursachen einer Akne tarda gibt es einige zusätzliche Faktoren, die die Entstehung von Pickeln und Hautunreinheiten begünstigen können. Dazu gehören unter anderem:

  • Hautpflegeprodukte und Kosmetik (z. B. Make-up, Sonnencreme) mit hohem Fettanteil oder komedogenen (Mitesser verursachenden) Inhaltsstoffen (z. B. Paraffinöl, Lanolin)
  • Inhaltsstoffe von Medikamenten (u. a. Vitamin-B-Präparate und bromhaltige Beruhigungsmittel)
  • Mit Bakterien behaftete Textilien (z. B. ungewaschene Handtücher oder Bettwäsche)
  • Zigarettenrauch
  • Hohe Luftfeuchtigkeit
  • Stress

 

Eine besondere Rolle kann hier auch das Thema Ernährung spielen. Studien und Erfahrungen habe gezeigt, dass bestimmte Lebensmittel einen direkten Einfluss auf das Hautbild und auch auf die Entstehung einer Spätakne haben können. Neben Milch und Milchprodukten (v. a. Halbfett) sind es vor allem Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index (= Lebensmittel, die einen hohen Insulinspiegel begünstigen). Jede Haut ist jedoch anders und reagiert entsprechend anders auf diese Lebensmittel. Am besten testest Du deshalb einfach, wie Deine Haut reagiert, wenn Du für einige Wochen auf die Lebensmittel verzichtest

Erste Ergebnisse nach 6 Wochen

Dein/e Dermatolog*in begleitet Dich während der gesamten Behandlung und passt die Wirkstoffe in den Produkten individuell an. Auch wenn jede Haut ein wenig anders ist, siehst Du so mit FORMEL Skin bereits nach 6 Wochen erste Ergebnisse.

Akne tarda behandeln: Was hilft gegen Spätakne?

Genau wie bei Akne vulgaris hat auch eine Spätakne meist einen hormonellen oder einen genetisch bedingten Auslöser. Im Falle einer vorübergehenden Hormonschwankung kann Akne tarda häufig mithilfe einer angepassten Pflegeroutine behandelt werden, während bei chronischer Spätakne eine ärztliche Beratung notwendig ist. 

Zur äußerlichen Behandlung von Spätakne verschreiben Ärzt*innen zunächst meistens Cremes oder Gele mit medizinischen Wirkstoffen, die die Zellerneuerung der Haut fördern und bakterielle Infektionen lindern. Zu wirksamsten Inhaltsstoffen gehören:

  • Retinoide (Vitamin-A-Säure)
  • Antibiotika
  • Azelainsäure

 

Schwerere Ausprägungen einer Akne tarda können mit alternativ mit Antibiotika oder Retinoiden (Vitamin-A-Derivaten) in Tabletten- oder Kapselform von innen behandelt werden. Diese Art der Behandlung ist jedoch mit einer Reihe an Nebenwirkungen verbunden und sollte bei der Aknetherapie niemals die erste Wahl sein.

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