Azelainsäure

Wie wird Akne mit Azelainsäure behandelt?

Azelainsäure wird in Deutschland seit den 1980er-Jahren als Arzneimittel verwendet. Besonders zur Behandlung von Akne (Akne vulgaris) und Rosazea hat sich die Säure bewährt. Die Wirksamkeit konnte durch zahlreiche Studien erforscht und belegt werden. 

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Inhaltsverzeichnis

Was ist Azelainsäure? 

Azelainsäure gehört zu den Dicarbonsäuren und wird in der Regel aus der Hefe von Weizen, Gerste oder Roggen gewonnen. Azelainsäure kann jedoch auch synthetisch hergestellt werden. Die Säure wirkt wie ein sanftes Peeling. Sie reinigt sie Poren, verfeinert die Hautoberfläche und ist zudem ein entzündungshemmender, antibakterieller sowie komedolytischer (Mitesser auflösender) Wirkstoff. 

Wie wird Azelainsäure zur Behandlung von Akne eingesetzt? 

Azelainsäure hat viele Eigenschaften, die sich sehr positiv auf die Behandlung von Akne auswirken. Die therapeutische Wirksamkeit beruht vor allem auf der antimikrobiellen Wirkung und dem direkten Einfluss auf die Verhornung der Haut (Hyperkeratosis follicularis), welche Akne häufig bedingt. Zudem hat Azelainsäure einen entzündungshemmenden Effekt. Aufgrund der hohen Wirksamkeit verwenden wir Azelainsäure gerne in Produkten von FORMEL Skin zur gezielten Bekämpfung von Akne. Akute Symptome (z.B. Papeln, Pusteln, Rötungen) können durch die Anwendung der Säure schnell gelindert  und langfristig verbessert werden. 

Wie wirkt Azelainsäure auf Hautunreinheiten und die Beschaffenheit der Haut? 

Azelainsäure zeigt nicht nur in der Behandlung von Akne, sondern auch bei Rosazea, Hautunreinheiten und Alterserscheinungen positive Effekte. Rosazea — Durch die entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung lindert Azelainsäure die Symptome der Rosazea und verbessert diese langfristig. Pickel — Der Peeling-ähnliche Effekt beugt die Entstehung von Pickeln vor und hemmt bereits entstandene Pickel. Die Talgproduktion der Haut wird reguliert und Poren werden verfeinert. Ebenmäßiger Hautton — Azelainsäure wurde nach ihrer Entdeckung zunächst zur Hautaufhellung genutzt, bevor sie auch gezielt zur Behandlung von Akne und Rosazea eingesetzt wurde. Die Säure hat eine leicht aufhellende Wirkung, durch die dunkle Verfärbungen (z.B. Sonnenschäden oder Akne-Narben) langsam verblassen. Strahlender Teint — Indem die Säure verhornte bzw. schuppige Partien aufweicht und ablöst, wirkt die Haut frischer und strahlender. Sie erhält ihren natürlichen Glanz wieder. Anti-Aging — Die antioxidativen Eigenschaften der Azelainsäure schützen die Hautzellen vor äußeren Einflüssen und beugen so der Hautalterung vor. 

Wie wird Azelainsäure angewendet? 

Wie bei vielen Wirkstoffen ist die Wirkung der Azelainsäure abhängig von der Konzentration: 15 - 20 % — Bei Unreinheiten, Akne und Rosazea sind Konzentrationen ab 15 % besonders effektiv. Bei guter Verträglichkeit kann die Konzentration auf 20 % gesteigert werden. Allerdings ist Azelainsäure in diesen Konzentrationen verschreibungspflichtig, denn bei falscher Anwendung kann die Haut geschädigt werden. Unter 10 % — Kosmetikprodukte, die eine Konzentration von unter 10 % aufweisen, können in der regulären Pflegeroutine genutzt werden und sind freiverkäuflich erhältlich. Sie eigenen sich jedoch nicht zur Behandlung akuter Hautkrankheiten. Im Gegensatz zu Antibiotika hat Azelainsäure den großen Vorteil, dass keine Resistenzen  (Widerstandsfähigkeit gegenüber Wirkstoffen) entwickelt werden. So kann sie auch in der Langzeit- und Erhaltungstherapie bedenkenlos - jedoch unter ärztlicher Aufsicht - eingesetzt werden. 

Welche Nebenwirkungen können durch Azelainsäure auftreten? 

Bei hoher Konzentration und falscher Anwendung können ggf. Hautrötungen, Juckreiz und Hautreizungen entstehen. Die medizinische Behandlung mit höheren Konzentrationen sollte daher unter ständiger Rücksprache mit einem Dermatologen stattfinden. Bei FORMEL Skin steigern wir die Konzentration der Azelainsäure erst, wenn sie gut vertragen wird und keine Nebenwirkungen auftreten. 

Azelainsäure in der Schwangerschaft 

Azelainsäure ist nicht toxisch, teratogen oder mutagen. Das heißt, sie wirkt sich nicht auf den Fötus oder den Säugling aus, sodass sie auch in der Schwangerschaft und der Stillzeit unter Rücksprache mit dem Dermatologen bedenkenlos angewendet werden kann.

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