Akne

Eiterpickel: Was kann ich dagegen tun?

Neben fettiger Haut und Mitessern gehören auch eitrige Pickel mit zu den häufigsten Symptomen einer gewöhnlichen Akne. 

Wir sagen Dir, warum Du Eiterpickel nicht selbst ausdrücken solltest, welche Behandlungsmöglichkeiten es stattdessen gibt und wie Du Deine Pickel mit FORMEL Skin ganz einfach von zu Hause behandelst.

Unterstutzt von fuhrenden Ärzten & Apothekern

Inhaltsverzeichnis

Behandlung: Was kann ich gegen Eiterpickel tun?

Das Wichtigste zuerst: Auch wenn die Eiterpickel schmerzen, solltest Du auf keinen Fall versuchen, sie auszudrücken oder sogar aufzustechen. Du kannst nie sichergehen, dass keine zusätzlichen Bakterien in die offenen Stellen gelangen und riskierst schmerzhafte Folgeentzündungen. Diese können vor allem im Gesicht gefährlich werden, wenn sie sich auf umliegende Bereiche (z. B. Augen) ausweiten. 

Am besten versuchst Du deshalb, die Eiterpickel so wenig wie möglich zu berühren und lässt Dich zunächst von einem/r Dermatolog*in beraten. Da Eiterpickel in den meisten Fällen im Rahmen einer gewöhnlichen Akne auftreten, lassen sie sich sehr effektiv äußerlich mit Cremes und Gelen behandeln, die im Optimalfall individuell auf Deine Haut abgestimmt werden. Hilfreich für die Behandlung ist es zudem, wenn Du auch Deine Ernährung, Deinen Lebensstil und Deine Hautpflege-Routine an die Behandlung anpasst. In diesem Fall spricht man auch von einem ganzheitlichen Behandlungsansatz.

Habe ich Eiterpickel?

Eiterpickel von anderen Hautunreinheiten zu unterscheiden, ist nicht immer einfach. Deshalb stehen die erfahrenen Dermatolog*innen für Dich bereit: Füll einfach unseren Online-Fragebogen aus, damit sie Dein Hautbild analysieren und die passende Behandlung für Dich zusammenstellen können.

Geprüfte Experten
Geprüfte Experten

Die Ärzte mit denen wir arbeiten sind geprüfte Experten in ihrem Fachgebiet.

Eiterpickel: 5 einfache Tipps für die Behandlung

Eine dermatologische Untersuchung ist bei chronischen Entzündungen und Eiterpickeln ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu gesunder Haut. Zu einer ganzheitlichen Aknetherapie gehören dabei auch Anpassungen, die Du im Alltag vornimmst. Mit unseren 5 Tipps linderst Du eitrige Entzündung und beugst der Neubildung von Pickeln vor.

Unsere Tipps gegen Eiterpickel: 

Pickel-Tipp 1 – Berührungen & Ausdrücken: Genau wie andere Formen von Hautunreinheiten solltest Du Eiterpickel unter keinen Umständen, berühren, quetschen oder ausdrücken. Jeder Kontakt mit den Fingern verteilt neue Bakterien auf der Haut, wodurch eitrige Entzündungen verstärkt oder neu ausgelöst werden.

Pickel-Tipp 2 – Reinigung: Eine milde Reinigung mit einem sanften Waschgel unterstützt Deine Haut dabei, sich schneller von Entzündungen und Eiterpickeln zu befreien. Dabei kannst Du auf frei verkäufliche Wirkstoffe wie Salicylsäure oder Benzoylperoxid setzen. Gerade wenn Du regelmäßig Make-up trägst, ist es wichtig, Deine Haut gründlich von allen Rückständen zu befreien. 

Pickel-Tipp 3  – Antientzündliche Wirkstoffe: Zu einer vollständigen Hautpflegeroutine gegen Eiterpickel gehört auch eine Behandlung mit antientzündlichen Wirkstoffen. Du bekommst sie sowohl ohne Rezept (z. B. Benzoylperoxid oder Salicylsäure) als auch auf Rezept von einem/r Ärzt*in verschrieben (z. B. Retinoide, Antibiotika).

Pickel-Tipp 4 – Stress: Stress und psychische Belastung können zur Entstehung von entzündeten Eiterpickeln beitragen. Auch deshalb solltest Du versuchen, Stresssituationen im Alltag zu vermeiden – unter Umständen auch mithilfe einer psychologischen Beratung. 

Pickel-Tipp 5 – Textilien & Bettwäsche: Auf Textilien wie Handtüchern und Bettwäsche können sich Aknebakterien schnell vermehren und geraten leicht in Kontakt mit Deiner Haut. Wechsele Deine Bettwäsche deshalb mindestens einmal in der Woche, um der Neubildung von Eiterpickeln vorzubeugen.

 

Hautpflege gegen Eiterpickel: Worauf sollte ich achten?

Mit einer angepassten Hautpflege kannst Du selbst einen wichtigen Teil zur Behandlung der Eiterpickel beitragen. Um den bestehenden Pickeln entgegenzuwirken und der Neuentstehung vorzubeugen, solltest Du vor allem darauf achten, dass alle Deine Reinigungs- und Pflegemittel folgende Eigenschaften erfüllen:

  • Keine Parfüm-/Duftstoffe (Risiko für Kontaktallergien)
  • Keine komedogenen (Mitesser verursachenden) Inhaltsstoffe (z. B. Kokosöl, Olivenöl, Acetylated Lanolin Alcohol, Isopropyl Myristate, Oleth-3)
  • Keine hautschädigenden Alkohole (z. B. SD Alcohol, Propyl Alcohol, Isopropanol)
  • Hauptsächlich dermatologisch geprüfte Inhaltsstoffe (z. B. Zink, Panthenol, Aloe Vera)
  • pH-Wert ähnlich zur Haut (pH 5 - 5,5)

 

Wirksam gegen die Eiterpickel sind die Produkte vor allem, wenn sie zusätzlich komedolytische (Mitesser auflösende) Wirkstoffe beinhalten. Frei verkäufliche Optionen sind unter anderem Benzoylperoxid (BPO) und Salicylsäure – wenn Du Dir mit der Auswahl oder der Dosierung unsicher bist, kann Dir aber auch Dein/e Dermatolog*in helfen. 

Wir raten Dir dazu, ein Reinigungsgel oder einen Reinigungsschaum mit den genannten Eigenschaften zu verwenden. Auf Seife solltest Du verzichten, da der sehr hohe pH-Wert die natürliche Schutzbarriere Deiner Haut angreifen kann. Da einige der Wirk- und Inhaltsstoffe Deine Haut leicht austrocknen können, verwendest Du anschließend am besten eine nicht-fettende, wasserbasierte Feuchtigkeitspflege ohne komedogene (Mitesser auslösende) Inhaltsstoffe.

Dein Weg zu reiner Haut

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