Salicylsäure

Wie wird Akne mit Salicylsäure behandelt?

Besonders bei zu Unreinheiten und Akne neigender Haut gilt die Salicylsäure (vielen auch bekannt als BHA) als besonders wirksam. Sie ist aufgrund der schmerz- und entzündungshemmenden Wirkung eine der am häufigsten verwendeten dermatologischen Inhaltsstoffe in Rezepturen.

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Inhaltsverzeichnis

Was ist Salicylsäure?

Salicylsäure ist ein chemischer Stoff, der als pflanzlicher Botenstoff in der Natur zu finden ist. Sie wird unter anderem aus Weidenrinde und Mädesüß gewonnen und ist eine dem Aspirin verwandte Substanz.

Unsere Haut regeneriert sich fortlaufend. Ältere Hautzellen sterben ab - sie verlieren ihren Zellkern, verhornen (werden zu Corneozyten) und lösen sich ab. Im Durchschnitt dauert dieser Prozess 28 Tage. Die äußerliche Anwendung von Salicylsäure fördert diese Ablösung. Als sogenannte beta-Hydroxysäure (BHA) kann Salicylsäure dabei tiefer in die Haut dringen als alpha-Hydroxysäuren (AHA/Fruchtsäure). Durch die beschleunigte Abschuppung wird die Haut auch zur schnelleren Erneuerung angeregt. Diesen Prozess nennt man Keratolyse.

Neben der positiven Wirkung auf Hautkrankheiten wird Salicylsäure aber auch aufgrund des Anti-Aging-Effekts in kosmetischen Produkten gerne verwendet. Sie aktiviert die Zellerneuerung und schafft somit einen jünger aussehenden und strahlenden Teint.

Wie wird Salicylsäure bei Akne und Hautunreinheiten angewendet?

Die Eigenschaften der Salicylsäure macht man sich insbesondere bei verhornenden Hautkrankheiten zunutze: Schuppenflechte, Warzen und Hühneraugen können mit der kristallinen Substanz effektiv entgegengewirkt werden. Vor allem aber ist sie effektiv bei  der Behandlung von Akne sowie Hautunreinheiten und zeigt auch bei der sogenannten „Reibeisenhaut” einen guten Effekt.

Indem die Salicylsäure tief in die Poren eindringt und dort den angesammelten Talg auflöst, entsteht eine Tiefenreinigung. Mitesser, Pickel und andere Aknesymptome können so gar nicht erst entstehen oder werden effektiv bekämpft. Aufgrund seiner stark entzündungshemmenden und fettlösenden Eigenschaft kommt es der öligen Akne-Haut besonders zugute.

Wie wird Salicylsäure angewendet?

Die Wirkung der Salicylsäure ist stark konzentrationsabhängig. Produkte mit einer Konzentration von mehr als 2 % sind in Deutschland verschreibungspflichtig. Ab 0,5 bis 2 % wirkt sie schon effektiv gegen Hautunreinheiten und Akne.  Auch in unseren FORMEL Skin Produkten nutzen wir Salicylsäure aufgrund der entzündungshemmenden und keratolytischen (hornlösenden) Eigenschaften gerne – allerdings ausschließlich in der nicht-verschreibungspflichtigen Konzentration.

Welche Nebenwirkungen können bei einer Behandlung mit Salicylsäure auftreten?

Abhängig von der Konzentration der Salicylsäure können leichte Hautreaktionen, wie Brennen oder Jucken auftreten. Auch beim nicht-verschreibungspflichtigen Gebrauch solltest Du zunächst mit einer sehr geringen Konzentration beginnen, um die Haut langsam an die Behandlung zu gewöhnen und mögliche Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten frühzeitig zu erkennen. Die Konzentration und Anwendungshäufigkeit kann mit der Zeit gesteigert werden.

Salicylsäure in der Schwangerschaft

In hohen Konzentrationen gelangt der Wirkstoff teilweise über die Haut in den Blutkreislauf und wird dann über die Nieren ausgeschieden. Daher wird von der Anwendung von verschreibungspflichtigen Konzentrationen während Schwangerschaft und Stillzeit abgeraten.

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