Pickelarten

Welche Arten von Pickeln gibt es?

Da der Begriff “Pickel” umgangssprachlich häufig für eine ganze Reihe unterschiedlicher Hautunreinheiten benutzt wird, wirkt es schnell so, als gäbe es unzählige verschiedene Arten von Pickeln. Wir sagen Dir, was Dermatologen tatsächlich unter Pickeln verstehen und welche Hautunreinheiten häufig als Pickel bezeichnet werden, obwohl sie gar nicht im Zusammenhang mit Akne stehen.  

 

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Inhaltsverzeichnis


Welche Arten von Akne-Pickeln gibt es?

Auch wenn sie sich optisch leicht voneinander unterscheiden können und manchmal mehr oder weniger schmerzen, handelt es sich bei Pickeln grundsätzlich immer um die Erhebungen auf der Haut, die medizinisch als Pusteln bekannt sind. Sie entstehen, sobald Mitesser (Komedonen) in Kontakt mit dem Aknebakterium (Propionibacterium acnes – P. acnes) kommen und sich entzünden. Pickel lassen sich grob  in zwei Kategorien unterscheiden:

Handelt es sich bei meinen Hautunreinheiten um Pickel?

Unterschiedliche Hautunreinheiten klar zuzuordnen, ist nicht immer einfach. Indem Du Dein Hautbild online von unseren Dermatologen analysieren lässt, erhältst Du eine professionelle Einschätzung und weißt, welche Behandlung die richtige ist. Füll dazu einfach unseren Fragebogen aus!

Geprüfte Experten
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Die Ärzte mit denen wir arbeiten sind geprüfte Experten in ihrem Fachgebiet.

Entzündete Pickel / Eiterpickel (Pusteln)

Entzündete Pickel gehören zu den häufigsten Symptomen einer gewöhnlichen Akne. Sie treten meistens bei der mittelschweren Form (Akne papulopustulosa) auf, können aber auch bereits bei einer leichten Akne (Akne comedonica) entstehen. Du erkennst sie vor allem an der rötlichen Erhebung auf der Haut, die meistens durch ein weißliches Eiterbläschen (Pustel) abgeschlossen wird. Dieses Eiterbläschen ist auch der Grund dafür, dass Pusteln häufig als Eiterpickel bezeichnet werden. 

Unterirdische / verkapselte Pickel (Papeln)

Unterirdische Pickel unterscheiden sich in ihrer Entstehung nicht von den gewöhnlichen Pusteln, liegen aber tiefer unter der Haut und können deshalb auch stärkere Schmerzen verursachen. Häufig treten sie mit der Zeit von selbst an die Hautoberfläche, seltener können sie aber auch unter der Haut bleiben und werden dadurch nur als leichte rötliche Erhebung sichtbar. 

Wichtig: Weder gewöhnliche Pusteln noch unterirdische Pickel solltest Du selbst ausdrücken oder sogar aufstechen. Du kannst nie ganz sichergehen, dass Deine Finger oder Hilfsmittel vollständig steril sind und riskierst dadurch zwangsläufig auch stärkere Entzündungen. Insbesondere bei unterirdischen Pickeln besteht das Problem, dass diese oft keine Öffnung besitzen und ein klassisches Ausdrücken somit gar nicht erst möglich ist. Versuchst Du es trotzdem, sorgt der Druck lediglich dafür, dass sich der, unter der Haut gesammelte, Talg (Hautfett) in umliegende Hautbereiche verteilt, was wiederum starke Schmerzen zur Folge haben kann. 

Welche anderen Arten von Pickeln gibt es?

Abgesehen davon, dass auch andere Aknesymptome umgangssprachlich häufiger als Pickel bezeichnet werden, gibt es auch noch ganz andere Hautunreinheiten, die zwar oftmals mit dem Begriff bezeichnet werden, letztendlich aber in keinem Zusammenhang mit einer Akne stehen. Zu den bekanntesten Beispielen gehören dabei: 

Hitzepickel

Hitzepickel entstehen nicht aus Mitessern (Komedonen), sondern treten vor allem bei hohen Temperaturen auf, wenn Dein Körper viel Schweiß bildet, der jedoch nicht richtig abfließen kann. Die Ursache dafür ist häufig zu enge oder atmungsinaktive Kleidung. Hitzepickel müssen nicht speziell behandelt werden, sondern gehen meistens von selbst zurück, wenn Du starkes Schwitzen vermeidest und Deine Haut gut kühlst. Anders als bei Pusteln, kommt es bei Hitzepickeln auch häufiger vor, dass sie einen starken Juckreiz auslösen. 

Rasurpickel

Rasurpickel entstehen meistens dann, wenn durch die Reibung beim Rasieren kleine Risse in der Haut entstehen, in die Bakterien eindringen. Auch wenn es sich bei Rasurpickeln dadurch ebenfalls um bakterielle Entzündungen handelt, hängen sie nicht mit Akne zusammen, da bei der Entstehung weder Mitesser noch die Talgdrüsen eine Rolle spielen. Ähnlich wie Hitzepickel müssen auch Rasurpickel normalerweise nicht behandelt werden, sondern gehen nach einigen Tagen von selbst wieder zurück. 

Welche Art von Pickeln habe ich?

Bist Du Dir unsicher, ob es sich bei Deinen Hautunreinheiten um Aknepickel handelt? Unsere Dermatologen helfen Dir gerne: Füll einfach online unseren Fragebogen aus und Du erhältst eine professionelle Hautanalyse mit einer individuellen Behandlungsempfehlung.

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