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Akne bei Erwachsenen: Der komplette Guide für die 20er, 30er und 40er

Akne
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Dr. Sarah Bechstein

Mitbegründerin von FORMEL SKIN

In diesem Artikel

Du dachtest, Pickel sind Teenager-Probleme? Weit gefehlt! Akne bei Erwachsenen ist verbreiteter, als viele denken. Tatsächlich sind rund 30% aller Erwachsenen zwischen 25 und 45 Jahren von Akne betroffen, der sogenannten Akne tarda oder Spätakne. Das Frustrierende daran: Erwachsenenakne unterscheidet sich grundlegend von der Akne, die wir aus der Pubertät kennen. Grund ist eine andere Hautbeschaffenheit, es gibt andere Auslöser und erfordert daher andere Behandlungsansätze.

Die gute Nachricht? Mit dem richtigen Verständnis für Deine Haut in jeder Lebensphase und einer angepassten Behandlung lässt sich Erwachsenenakne erfolgreich in den Griff bekommen. Dieser Guide zeigt Dir, was Deine Haut in den 20ern, 30ern und 40ern braucht, von den richtigen Wirkstoffen über Lifestyle-Faktoren bis hin zu professionellen Behandlungsoptionen.

Was ist Akne tarda (Spätakne)?

Als Akne tarda oder Spätakne bezeichnen Dermatolog:innen Akne, die ab dem 25. Lebensjahr auftritt. Dabei werden zwei Varianten unterschieden: Die persistierende Akne, bei der die Hautprobleme aus der Pubertät nie vollständig abgeklungen sind, und die neu auftretende Akne, die erstmals im Erwachsenenalter beginnt, manchmal sogar nach jahrzehntelanger reiner Haut.

Der größte Unterschied zur Jugendakne liegt in der Hautbeschaffenheit und dem Erscheinungsbild. Während Teenager oft mit fettiger Haut und vielen Mitessern kämpfen, zeigt sich Erwachsenenakne meist bei trockenerer Haut mit weniger Mitessern, dafür aber mehr entzündeten, tiefsitzenden Pickeln. Die betroffenen Stellen verschieben sich ebenfalls von der klassischen T-Zone - also Stirn, Nase, Kinn - in der Pubertät hin zur U-Zone Kiefer, Wangen, Hals im Erwachsenenalter.

Weitere charakteristische Merkmale der Erwachsenenakne sind die langsamere Heilung, ein höheres Risiko für Narbenbildung und ein oft schubweiser Verlauf, der mit hormonellen Schwankungen zusammenhängt. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, was vor allem an den zyklischen Hormonschwankungen während des Menstruationszyklus, in der Schwangerschaft oder in der Perimenopause liegt.

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Die Hauptursachen von Erwachsenenakne

Der Haupttrigger: Hormonelle Schwankungen 

Der mit Abstand häufigste Auslöser für Erwachsenenakne sind, wie bereits erwähnt, hormonelle Schwankungen. Akne entsteht, wenn ein Überschuss an Androgenen, also männlichen Hormonen, die auch Frauen produzieren, die Talgproduktion ankurbelt und gleichzeitig die Verhornung der Haut verstärken kann. Diese Kombination verstopft die Poren und schafft den perfekten Nährboden für entzündliche Prozesse.

Bei Frauen werden diese hormonellen Schwankungen durch verschiedene Lebensereignisse ausgelöst: Die Phase 5 bis 10 Tage vor der Menstruation ist besonders anfällig für Hautunreinheiten. Auch das Absetzen der Antibabypille, einer der häufigsten Trigger überhaupt, kann zu einem plötzlichen Aufflammen der Akne führen. Schwangerschaft und Stillzeit bringen ebenfalls massive Hormonumstellungen mit sich, ebenso wie die Perimenopause und Menopause, in denen der Östrogenspiegel sinkt und die Androgene relativ gesehen dominanter werden. Frauen mit dem Polyzystischen Ovarsyndrom, kurz PCOS, haben aufgrund des dauerhaft erhöhten Androgenspiegels ein besonders hohes Aknerisiko.

Bei Männern spielen Testosteronschwankungen eine Rolle, wenn auch seltener als bei Frauen. Auch hier kann chronischer Stress die Androgenspiegel erhöhen und damit Akne begünstigen.

Weitere wichtige Trigger

Neben Hormonen spielen noch weitere Faktoren eine wichtige Rolle. So erhöht Stress den Cortisolspiegel, der wiederum die Androgenproduktion ankurbelt - ein Teufelskreis, der die Talgproduktion weiter steigert. Die genetische Veranlagung bestimmt, wie stark die Haut auf diese Hormone reagiert und wie aktiv das Immunsystem bei Entzündungsprozessen ist.

Auch die falsche Hautpflege kann problematisch sein: Zu reichhaltige oder komedogene Produkte, also solche, die Poren verstopfen, können die Situation eher verschlimmern, als dass sie helfen. In Bezug auf die Ernährung gibt es Hinweise darauf, dass Milchprodukte, zuckerreiche Lebensmittel und Nahrungsmittel mit hohem glykämischen Index Akne unterstützend beeinflussen können. Bestimmte Medikamente wie Cortison oder hochdosiertes Vitamin B12 und Biotin können ebenfalls Akne auslösen oder verstärken

Akne in den 20ern: Zwischen Pubertät und Erwachsenenleben

In den 20ern ist man in einer Übergangsphase. Bei manchen klingt die Pubertätsakne langsam ab, während sie bei anderen erst jetzt richtig beginnt. Häufig werden Hautprobleme durch einschneidende Lebensereignisse ausgelöst. Die Haut produziert in diesem Lebensabschnitt noch relativ viel Talg, beginnt sich aber bereits zu verändern. Die häufigsten Trigger in diesem Lebensabschnitt sind das Absetzen der Pille, Studien- und Berufsstress, unregelmäßiger Schlaf durch einen aktiven Lifestyle und das Experimentieren mit verschiedenen Kosmetikprodukten, die nicht immer optimal zur Haut passen.

Charakteristisch für die Akne mit 20 ist oft eine Mischung aus jugendlichen und erwachsenen Akne-Mustern: Die T-Zone kann noch betroffen sein, während gleichzeitig der Kieferbereich vermehrt Probleme macht. Viele erleben zyklische Schübe, besonders vor der Periode. Die gute Nachricht: Die Haut heilt in den 20ern noch relativ schnell.

Hautpflege-Strategie für die 20er

In den 20ern geht es darum, die richtige Balance zwischen Mattierung und Feuchtigkeit zu finden. Die Pflege sollte noch nicht zu reichhaltig sein, aber auch nicht so austrocknend wie typische Teenager-Produkte. Jetzt ist auch der ideale Zeitpunkt, um die Haut langsam an medizinische Wirkstoffe wie Retinol zu gewöhnen.

Zu den empfohlenen Wirkstoffen für die 20er zählen: Salicylsäure (BHA), das die Poren gründlich reinigt, Niacinamid, das die Talgproduktion reguliert und entzündungshemmend wirkt, Benzoylperoxid zur effektiven Bakterienbekämpfung. Retinol oder das mildere Adapalen fördern die Zellerneuerung und Hyaluronsäure spendet leichte Feuchtigkeit ohne zu beschweren.

Eine typische Routine könnte so aussehen: Morgens eine sanfte Reinigung, gefolgt von einem Niacinamid-Serum, einer leichten Creme sowie einem wichtigen Sonnenschutz. Abends nach der Reinigung kannst Du entweder Retinol oder Benzoylperoxid auftragen und mit einer Feuchtigkeitscreme abschließen

Akne in den 20ern: Zwischen Pubertät und Erwachsenenleben

In den 20ern ist man in einer Übergangsphase. Bei manchen klingt die Pubertätsakne langsam ab, während sie bei anderen erst jetzt richtig beginnt. Häufig werden Hautprobleme durch einschneidende Lebensereignisse ausgelöst. Die Haut produziert in diesem Lebensabschnitt noch relativ viel Talg, beginnt sich aber bereits zu verändern. Die häufigsten Trigger in diesem Lebensabschnitt sind das Absetzen der Pille, Studien- und Berufsstress, unregelmäßiger Schlaf durch einen aktiven Lifestyle und das Experimentieren mit verschiedenen Kosmetikprodukten, die nicht immer optimal zur Haut passen.

Charakteristisch für die Akne mit 20 ist oft eine Mischung aus jugendlichen und erwachsenen Akne-Mustern: Die T-Zone kann noch betroffen sein, während gleichzeitig der Kieferbereich vermehrt Probleme macht. Viele erleben zyklische Schübe, besonders vor der Periode. Die gute Nachricht: Die Haut heilt in den 20ern noch relativ schnell.

Hautpflege-Strategie für die 20er

In den 20ern geht es darum, die richtige Balance zwischen Mattierung und Feuchtigkeit zu finden. Die Pflege sollte noch nicht zu reichhaltig sein, aber auch nicht so austrocknend wie typische Teenager-Produkte. Jetzt ist auch der ideale Zeitpunkt, um die Haut langsam an medizinische Wirkstoffe wie Retinol zu gewöhnen.

Zu den empfohlenen Wirkstoffen für die 20er zählen: Salicylsäure (BHA), das die Poren gründlich reinigt, Niacinamid, das die Talgproduktion reguliert und entzündungshemmend wirkt, Benzoylperoxid zur effektiven Bakterienbekämpfung. Retinol oder das mildere Adapalen fördern die Zellerneuerung und Hyaluronsäure spendet leichte Feuchtigkeit ohne zu beschweren.

Eine typische Routine könnte so aussehen: Morgens eine sanfte Reinigung, gefolgt von einem Niacinamid-Serum, einer leichten Creme sowie einem wichtigen Sonnenschutz. Abends nach der Reinigung kannst Du entweder Retinol oder Benzoylperoxid auftragen und mit einer Feuchtigkeitscreme abschließen

Akne in den 30ern: Wenn die Haut anspruchsvoller wird

Mit Anfang 30 verändert sich die Haut spürbar. Die Talgproduktion geht zurück, gleichzeitig nimmt die Trockenheit zu. Die Haut heilt langsamer und das Risiko für Narben und Pigmentflecken steigt. Erste feine Linien werden sichtbar, sodass langsam Anti-Aging zum Thema wird. Gleichzeitig spielen sich wichtige Lebensereignisse ab, wie beispielsweise Familienplanung, Schwangerschaft und Karriere. Auch all dies kann die Haut beeinflussen.

Die Akne verschiebt sich jetzt eindeutig in die U-Zone: Kiefer, Wangen und Hals sind am stärksten betroffen. Die Pickel sind hartnäckiger als mit 20, oft tiefliegend und entzündet, während Mitesser seltener werden. Die paradoxe Situation und typisch für dieses Alter - oft hat man trockene Haut und Pickel gleichzeitig. Studien zeigen, dass etwa jede zweite Frau in ihren 20ern, rund ein Drittel in ihren 30ern und etwa ein Viertel in ihren 40ern noch unter Akne leidet. Damit sind in der Altersgruppe von etwa 25 bis 45 Jahren durchaus um die 30 % betroffen.

Häufige Trigger mit 30 sind hormonelle Schwankungen durch Schwangerschaft, das Absetzen oder Wechseln der Pille, Job- und Familienstress, chronische Erschöpfung und Schlafmangel sowie zu reichhaltige Anti-Aging-Cremes, die eigentlich helfen sollten, aber die Poren verstopfen.

Hautpflege-Strategie für die 30er

Jetzt wird die Hautpflege zum Balanceakt: Du brauchst gleichzeitig Anti-Akne-Wirkstoffe, Anti-Aging-Pflege und intensive Hydratation. Da die Haut trockener wird, ist eine nicht-komedogene Feuchtigkeitspflege absolut essentiell. Die Wirkstoffe müssen sorgfältig ausgewählt oder aufeinander abgestimmt werden, damit sie sich gegenseitig nicht beeinträchtigen.

Empfohlene Wirkstoffe für das Alter ab 30: Retinoide wie Tretinoin oder Adapalen wirken sowohl gegen Akne als auch gegen erste Zeichen der Hautalterung. Azelainsäure behandelt Akne und hellt gleichzeitig Pigmentflecken auf. Niacinamid stärkt die Hautbarriere und reguliert die Talgproduktion. Hyaluronsäure spendet intensive Feuchtigkeit. Vitamin C wirkt antioxidativ und hellt Pigmentflecken auf. Benzoylperoxid kann punktuell bei Entzündungen eingesetzt werden.

Eine ausgewogene Routine: Morgens sanfte Reinigung, Vitamin C-Serum, eine gute Feuchtigkeitscreme und SPF 50. Abends beginnst Du mit einem Öl-Cleanser, gefolgt von der normalen Reinigung, dann das Retinoid und abschließend eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme. Wichtig: Nach Schwangerschaft und Stillzeit muss die Routine angepasst werden, da Retinoide während dieser Zeit nicht verwendet werden dürfen.

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Akne in den 40ern: Perimenopause & Erwachsenenakne

Ab Mitte 40 beginnt bei vielen Frauen die Perimenopause und mit ihr eine neue Welle hormoneller Umstellungen. Der Östrogenspiegel sinkt, wodurch die Androgene relativ gesehen dominanter werden. Das kann zu hormoneller Akne führen, selbst wenn Du seit der Jugend keine Hautprobleme mehr hattest. Die Haut ist jetzt deutlich trockener, dünner und empfindlicher. Der Kollagenabbau beschleunigt sich, die Haut verliert an Festigkeit.

Die Herausforderung: Pickel und Falten gleichzeitig. Die Heilung verläuft sehr langsam, und die Hautbarriere ist geschwächt. Charakteristisch sind tiefe, schmerzhafte Knoten besonders im Kieferbereich, sehr trockene Haut trotz der Pickel, schwer heilende Pigmentflecken und Narben sowie eine insgesamt empfindlichere Haut.

Die Haupttrigger im Alter ab 40 sind eindeutig die hormonellen Veränderungen durch Perimenopause und Menopause, chronischer Stress, bestimmte Medikamente wie Hormonersatztherapie und zu reichhaltige Cremes mit Anti-Aging-Effekt, die aber kontraproduktiv wirken können.

Hautpflege-Strategie für die 40er+

In den 40ern hat die Stärkung der Hautbarriere und intensive Feuchtigkeitspflege oberste Priorität. Anti-Akne-Wirkstoffe müssen sanfter dosiert werden, da die Haut deutlich empfindlicher reagiert. Die Pflege sollte intensiv sein, aber keinesfalls komedogen.

Empfohlene Wirkstoffe für die 40er+: Retinoide in niedrigerer Dosierung für Akne und Anti-Aging. Azelainsäure wirkt schonend und entzündungshemmend. Niacinamid repariert die Hautbarriere. Ceramide stärken die Barrierefunktion zusätzlich. Peptide unterstützen den Kollagenaufbau. Hyaluronsäure spendet Tiefenhydratation. Panthenol und Bisabolol beruhigen die empfindliche Haut.

Eine schonende Routine: Morgens Öl-Cleanser, sanfte Reinigung, Niacinamid-Serum, reichhaltige Creme und SPF 50. Abends Öl-Cleanser, Reinigung, Retinoid etwa dreimal pro Woche (nicht täglich!), Azelainsäure und eine Nachtcreme mit Ceramiden. Wichtig: Die Einwirkzeit der Retinoide sollte kürzer sein, und die Befeuchtung muss intensiver ausfallen als in jüngeren Jahren.

Behandlungsoptionen für Erwachsenenakne

Topische Behandlung - Cremes und Gele

Für leichte bis mittelschwere Akne sind topische Behandlungen, also Cremes und Gele zum Auftragen, oft die erste Wahl. Sie lassen sich leicht in den Alltag integrieren und wirken direkt auf der Haut.

Zu den verschreibungspflichtigen Wirkstoffen zählen Retinoide wie Tretinoin, Adapalen oder Tazaroten, die die Zellerneuerung fördern, Verstopfungen in den Poren lösen und gleichzeitig Anti-Aging-Wirkung zeigen. Benzoylperoxid bekämpft Bakterien und reduziert Entzündungen. Azelainsäure hilft sowohl gegen Akne als auch gegen Pigmentflecken. Antibiotika wie Clindamycin werden nur in Kombination mit anderen Wirkstoffen und kurzfristig eingesetzt, um Resistenzen zu vermeiden.

Der Vorteil topischer Behandlungen: Sie sind einfach anzuwenden und können individuell zusammengestellt werden. Formel Skin bietet zum Beispiel personalisierte Wirkstoffkombinationen, die an Dein Alter und Deinen Hauttyp angepasst sind und regelmäßig nachjustiert werden können.

Systemische Behandlung (Tabletten)

Bei schwerer oder sehr hartnäckiger Akne können Tabletten sinnvoll sein. Isotretinoin ist hochwirksam und reduziert die Talgproduktion drastisch, hat aber auch Nebenwirkungen und erfordert engmaschige ärztliche Kontrolle. Antibiotika wie Minocyclin oder Doxycyclin wirken entzündungshemmend, sollten aber maximal drei Monate eingenommen werden.

Für Frauen gibt es zusätzlich hormonelle Behandlungsoptionen. Dazu gehören bestimmte Antibabypillen oder Spironolacton, ein Anti-Androgen, die bei hormonell bedingter Akne sehr effektiv sein können. Wichtig: Systemische Behandlungen sollten nur bei schwerer Akne und unter ärztlicher Begleitung erfolgen.

Weitere Therapien

Blaues LED-Licht (ca. 400–470 nm) wird in der Behandlung von leichter bis moderater Akne eingesetzt, da es eine antibakterielle Wirkung gegen Cutibacterium acnes haben kann, und mehrere Studien sowie eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2025 zeigen, dass LED-Lichtgeräte (mit blauem und/oder rotem Licht) die Anzahl entzündlicher und nicht-entzündlicher Akne-Läsionen signifikant reduzieren können und im Allgemeinen als sicher gelten.

Chemische Peelings mit AHA oder BHA können professionell durchgeführt werden. Microdermabrasion erneuert oberflächlich die Haut und kann bei regelmäßiger Anwendung das Hautbild verbessern.

Lifestyle-Faktoren: So unterstützt Du Deine Behandlung

Ernährung

Mit passender Ernährung allein kann Akne zwar nicht geheilt, aber durchaus unterstützt werden. Hilfreich sind Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index wie Vollkornprodukte und Gemüse, Hafermilch statt Kuhmilch, Omega-3-Fettsäuren aus Fisch oder Leinsamen, Zink aus Kürbiskernen und Haferflocken sowie viel Wasser, mindestens zwei Liter pro Tag.

Vermeiden solltest Du nach Möglichkeit Kuhmilch, besonders Magermilch, Zucker und Weißmehlprodukte, Fast Food, sowie übermäßigen Alkoholkonsum; maximal ein bis zwei Drinks pro Woche sind okay.

Stressmanagement

Stress gilt als massiver Akne-Trigger. Empfehlenswert sind mindestens sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht. Meditation, Yoga oder andere Entspannungstechniken können helfen. Regelmäßiger Sport baut Stresshormone ab - etwa dreimal pro Woche darf es sein. Und vergiss nicht, Dir im Alltag bewusst Pausen zu gönnen.

Hautpflege-Don'ts

Einige Dinge solltest Du bei Akne unbedingt vermeiden. Dazu zählen komedogene Öle wie Kokosöl oder Palmöl in der Hautpflege. Zu reichhaltige Anti-Aging-Cremes, die die Poren verstopfen. Aggressive Peelings, die die Hautbarriere schädigen. Das Ausdrücken von Pickeln, denn das erhöht nur das Narbenrisiko. Und zu häufiges Waschen, das die Haut austrocknet und die Talgproduktion paradoxerweise noch mehr ankurbelt.

Warum Erwachsenenakne professionelle Behandlung braucht

Erwachsenenakne unterscheidet sich fundamental von Teenager-Akne. Das ist auch der Grund, weshalb Drogerie-Produkte oft nicht funktionieren. Diese sind für die häufig fettige Teenager-Haut konzipiert und trocknen erwachsene Haut viel zu stark aus. Sie enthalten keine personalisierten Wirkstoffe und bieten keine ärztliche Begleitung, die bei hartnäckiger Akne essentiell ist.

Erwachsene Haut braucht eine andere Herangehensweise. Insbesondere Wirkstoffe, die sowohl Akne als auch Zeichen der Hautalterung behandeln, intensive Feuchtigkeit trotz Unreinheiten und eine regelmäßige Anpassung der Behandlung an Veränderungen der Haut. All das bietet eine professionelle, personalisierte Behandlung.

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Personalisierte Hilfe von Formel Skin

Hartnäckige Pickel entstehen selten durch einen einzigen Faktor. Oft spielen eine gestörte Hautbarriere, hormonelle Schwankungen, falsche Produkte oder aggressive Behandlungen eine Rolle. Standardlösungen aus der Drogerie greifen hier zu kurz.

  • Du bekommst eine individuelle Diagnose durch erfahrene Dermatolog:innen per Online-Konsultation.
  • Auf Basis deiner Hautbedürfnisse wird eine maßgeschneiderte Formel erstellt, die bei Bedarf kontinuierlich angepasst wird. So werden nicht nur Pickel behandelt, sondern auch die Hautbarriere repariert und zukünftige Entzündungen verhindert.
  • Bei schweren Fällen erfolgt eine professionelle Begleitung inklusive Empfehlungen für orale Medikamente oder Spezialist:innen.

FAQ

  • Ab wann spricht man von Akne tarda oder Spätakne?

    Ab dem 25. Lebensjahr wird von Akne tarda gesprochen. Rund 30% aller Erwachsenen zwischen 25 und 45 Jahren sind betroffen.

  • Warum habe ich mit 30 oder 40 plötzlich Akne?

    Hormonelle Schwankungen sind der Hauptgrund, ausgelöst durch das Absetzen der Pille, Schwangerschaft, Perimenopause oder Menopause. Auch Stress und falsche Pflege können eine Rolle spielen.

  • Ist Erwachsenenakne anders als Teenager-Akne?

    Ja, definitiv. Erwachsene haben trockenere Haut, die Akne betrifft eher die U-Zone statt der T-Zone, es gibt weniger Mitesser und mehr entzündete Pickel, und die Heilung verläuft langsamer.

  • Kann ich Anti-Akne-Produkte für Teenager verwenden?

    Das ist nicht empfehlenswert. Diese Produkte sind für fettige Haut konzipiert und trocknen erwachsene Haut zu stark aus, was das Problem eher verschlimmert.

  • Welche Wirkstoffe sind am besten für Erwachsenenakne?

    Retinoide wie Tretinoin oder Adapalen, Azelainsäure, Niacinamid und Benzoylperoxid. Wichtig ist, dass die Dosierung und Kombination an Dein Alter angepasst ist.

  • Geht Erwachsenenakne von selbst weg?

    Selten. Ohne Behandlung kann Erwachsenenakne lange Zeit andauern. Eine professionelle Behandlung beschleunigt die Heilung erheblich und verhindert Narbenbildung.

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