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Sonnencreme bei perioraler Dermatitis: Welche Produkte verträglich sind

Unreine Haut
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Dr. Sarah Bechstein

Mitbegründerin von FORMEL SKIN

In diesem Artikel

Periorale Dermatitis, die sich in Form von Rötungen und Pickelchen im Mundbereich äußert, wird häufig durch übermäßige Pflege ausgelöst. Dann wird zur Nulltherapie geraten, bei der für mehrere Wochen auf Kosmetika und Make-up verzichtet wird. Dazu gehört auch Sonnencreme – und trotzdem wird zu UV-Schutz geraten. 

Viele fragen sich daher: Kann ich bei perioraler Dermatitis Sonnencreme verwenden und wenn ja, welche? Hier erfährst Du, welche Inhaltsstoffe zu vermeiden sind, um die Haut nicht weiter zu irritieren, und welcher Sonnenschutz bei perioraler Dermatitis geeignet ist.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Das Paradoxon: Periorale Dermatitis (Mundrose) entsteht oft durch Überpflegung und wird mit einer „Nulltherapie“ (Verzicht auf Kosmetik) behandelt. Dennoch ist UV-Schutz wichtig, da Sonnenlicht die Entzündung verschlimmern kann.
  • Die richtige Wahl: Mineralischer Sonnenschutz (mit Zinkoxid oder Titandioxid) wird dringend empfohlen. Er reflektiert die Strahlen auf der Hautoberfläche. Chemische UV-Filter hingegen dringen ein und können Schübe auslösen.
  • Inhaltsstoffe meiden: Tabu sind Parfum/Duftstoffe, Alkohol (denaturiert), Emulgatoren, komedogene (porenverstopfende) Öle und reizende Konservierungsstoffe.
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Warum UV-Schutz bei perioraler Dermatitis wichtig ist

Wenn die von perioraler Dermatitis betroffene Haut dem Sonnenlicht ausgesetzt wird, können die Symptome verschlimmert werden. Um die entzündliche Hauterkrankung schnellstmöglich zu heilen, sollte die Haut daher vor UV-Strahlung geschützt werden. 

Es erscheint wie ein Paradoxon: Periorale Dermatitis wird am besten behandelt, indem Hautpflegeprodukte weggelassen werden, trotzdem ist Sonnenschutz unerlässlich. Die Lösung liegt in der Wahl des richtigen Sonnenschutzes – reizarm und gut verträglich. 

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Mineralische vs. chemische Sonnencreme: Was ist besser bei perioraler Dermatitis?

Grundsätzlich wird zwischen mineralischen und chemischen UV-Filtern unterschieden. Mineralische Filter wie Zinkoxid oder Titandioxid legen sich als feine Schutzschicht auf die Haut und reflektieren UV-Strahlen. Chemische UV-Filter wie Octocrylen, Avobenzon oder Homosalat absorbieren UV-Strahlung und wandeln sie in Wärme um. 

Die beiden Filter schützen wirksam vor Sonnenschäden und Sonnenbrand, unterscheiden sich jedoch in ihrer Hautverträglichkeit. Während mineralische Sonnencreme für empfindliche Haut geeignet ist, kann chemische Sonnencreme die Beschwerden einer perioralen Dermatitis verschlimmern. Welche Unterschiede besonders relevant sind, zeigt die folgende Tabelle.

Sonnencreme-Inhaltsstoffe, die Du bei perioraler Dermatitis vermeiden solltest

Bei perioraler Dermatitis reagiert die Haut oft besonders empfindlich auf bestimmte Inhaltsstoffe in Sonnencremes. Einige können die Hautbarriere zusätzlich reizen, die Haut austrocknen oder die typischen Beschwerden wie Brennen, Spannungsgefühl und kleine Pusteln verstärken. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffliste. 

Folgende Inhaltsstoffe können bei perioraler Dermatitis problematisch sein und die Haut zusätzlich reizen oder die Beschwerden verstärken: 

  • Duftstoffe/Parfum

  • Emulgatoren (z. B. Cetearyl-Alkohol)

  • Alkohol (denaturiert)

  • Komedogene (porenverstopfende) Öle 

  • Reizende Konservierungsstoffe (z. B. Parabene) 

Du solltest daher bei perioraler Dermatitis idealerweise zu mineralischer Sonnencreme greifen, die parfumfrei, ohne Duftstoffe und ohne Emulgatoren ist. 

Unsere Checkliste: So erkennst Du auf dem Etikett eine Sonnencreme, die bei perioraler Dermatitis verträglich ist.

  • „Ohne Parfum“ oder „Frei von Duftstoffen“

  • Möglichst kurze Liste an Inhaltsstoffen

  • Für empfindliche Haut geeignet

  • Ohne denaturierten Alkohol

  • Keine ätherischen Öle

  • Mineralische UV-Filter wie Zinkoxid oder Titandioxid

  • Nicht komedogen

  • Leichte Textur

  • Für sensible Haut entwickelt

  • Hoher UVA- und UVB-Schutz (LSF 30+)

Deine personalisierte Hautpflege

Mit Deinem individuellen Hautpflegeset von FORMEL SKIN wollen wir Dir eine vollständige Routine gegen unreine Haut, Pickel & Co. bieten. Deshalb erhältst Du von uns 3 Produkte mit den Wirkstoffen, die perfekt zu Deiner Haut passen:

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    Reinigungsgel

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    • Salicylsäure, Panthenol, Aloe Vera
    • entzündungshemmend, verfeinernd, feuchtigkeitsspendend
    • frei von Sulfaten, Parabenen & Paraffin
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    Deine Formel

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    • präzise auf Deine Hautbedürfnisse abgestimmt
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    Unsere Feuchtigkeitscreme pflegt Deine Haut, stärkt ihre natürliche Barriere und trägt zu einem gesünderen, gleichmäßigeren Teint bei.

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    • frei von Sulfaten, Parabenen & Paraffin
    • frei von Tierversuchen

Sonnenschutz während der Nulltherapie: Was geht?

Um periorale Dermatitis zu heilen, solltest Du die drei Skincare-Routine-Phasen beachten. Die erste ist die Akutphase, in der die periorale Dermatitis ausgebrochen und noch unbehandelt ist. In dieser Phase kann jede Art von Kosmetik irritierend sein, daher ist es am besten, überhaupt keine Sonnencreme zu verwenden, um die Haut nicht unnötig zu belasten. Bleibe, falls möglich, im Schatten oder verwende physischen Sonnenschutz wie einen Hut und lange Kleidung. 

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Personalisierte Hilfe von Formel Skin

Hartnäckige Pickel entstehen selten durch einen einzigen Faktor. Oft spielen eine gestörte Hautbarriere, hormonelle Schwankungen, falsche Produkte oder aggressive Behandlungen eine Rolle. Standardlösungen aus der Drogerie greifen hier zu kurz.

  • Du bekommst eine individuelle Diagnose durch erfahrene Dermatolog:innen per Online-Konsultation.
  • Auf Basis deiner Hautbedürfnisse wird eine maßgeschneiderte Formel erstellt, die bei Bedarf kontinuierlich angepasst wird. So werden nicht nur Pickel behandelt, sondern auch die Hautbarriere repariert und zukünftige Entzündungen verhindert.
  • Bei schweren Fällen erfolgt eine professionelle Begleitung inklusive Empfehlungen für orale Medikamente oder Spezialist:innen.

Häufige Fragen zum Sonnenschutz bei perioraler Dermatitis

  • Darf ich während der Nulltherapie Sonnencreme benutzen?

    Ja, Sonnenschutz bleibt auch während der Nulltherapie wichtig. Dabei ist es entscheidend, eine möglichst reizfreie Sonnencreme zu wählen. Leichte mineralische Formulierungen ohne Duftstoffe und Alkohol eignen sich besonders gut. Wenn möglich, helfen Schatten, Sonnenhut und das Meiden intensiver Mittagssonne, die Haut in der Heilungsphase zu entlasten.

  • Welcher LSF ist bei Perioraler Dermatitis sinnvoll?

    Bei perioraler Dermatitis empfiehlt sich mindestens LSF 30. Wichtiger ist vor allem die Verträglichkeit der Formulierung. Reizarme, parfumfreie Sonnencremes mit möglichst wenig Inhaltsstoffen sind oft besser geeignet als stark parfümierte oder sehr reichhaltige Produkte mit langen Inhaltsstoff-Listen.

  • Kann Sonnencreme periorale Dermatitis auslösen?

    Ja, unter Umständen können bestimmte Sonnencremes periorale Dermatitis begünstigen oder bestehende Beschwerden verschlimmern. Problematisch sind vor allem Duftstoffe, Alkohol oder reizende chemische UV-Filter. Auch sehr okklusive oder stark fettende Sonnencremes können die Haut belasten. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe und eine möglichst minimalistische Pflege- und Sonnenschutzroutine.

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