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Hausmittel gegen Periorale Dermatitis: Was Deiner Haut wirklich hilft

Unreine Haut
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Dr. Sarah Bechstein

Mitbegründerin von FORMEL SKIN

In diesem Artikel

Wer unter perioraler Dermatitis leidet, hat oft schon einiges ausprobiert: Cremes weggelassen, auf Make-up verzichtet, vielleicht sogar die Nulltherapie durchgezogen – und trotzdem klingen die Beschwerden oft nicht vollständig ab. Verschreibungspflichtige Cremes und Antibiotika wirken abschreckend. Kann man da nicht vorher noch etwas anders probieren? Schwarztee, Heilerde oder Aloe Vera versprechen Linderung. 

Doch welche Hausmittel können die gereizte Haut tatsächlich unterstützen und worauf solltest Du besser verzichten? Was hilft schnell? Wir erklären es Dir.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Sinnvolle Hausmittel: Abgekühlte Schwarztee-Kompressen (wirken entzündungshemmend durch Gerbstoffe), Heilerde (saugt Talg auf) und reines Aloe Vera Gel (kühlt) können die Haut sanft beruhigen, basieren aber primär auf Erfahrungswerten.
  • Vorsicht vor „natürlichen“ Irritationsquellen: Vermeide Kokosöl (verstopft die Poren), Honig (zu reichhaltig) sowie Teebaumöl oder andere ätherische Öle, da diese die gereizte Hautbarriere stark verschlimmern können.
  • Unterstützung von innen & Grenzen: Eine entzündungshemmende Ernährung (wenig Zucker, dafür viel Omega-3, Antioxidantien und Probiotika) hilft der Haut. Bessern sich die Pusteln und Rötungen jedoch nach Wochen der Nulltherapie nicht, ist ein Gang zum Hautarzt für medizinische Cremes unumgänglich.
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Was ist periorale Dermatitis?

Periorale Dermatitis entsteht meist durch überpflegte Haut. Zu viel Make-up, zu viele Produkte, zu dicke Schichten auf der Haut. Weil es häufig ein Ausschlag um den Mund herum mit Pickelchen und Rötungen ist, spricht man auch von Mundrose. Eine weitere Bezeichnung ist Stewardessenkrankheit – vermutlich deshalb, weil die Kombination aus starkem Make-up und trockener Kabinenluft sie begünstigen kann. Auch kortisonhaltige Cremes und hormonelle Veränderungen gelten als Auslöser. 

Hausmittel können die gereizte Haut beruhigen und Brennen, Spannungsgefühl oder Trockenheit lindern. Sie ersetzen aber keine medizinische Behandlung der Ursache, da bei perioraler Dermatitis in der Regel die Hautbarriere gestört ist. Auch mit Hausmitteln ist Vorsicht geboten: Nur weil etwas nicht verschreibungspflichtig oder leicht verfügbar ist, heißt das nicht, dass die Haut es automatisch gut verträgt. Mit manchen Hausmitteln können die Beschwerden sogar verstärkt werden. 

Individuelle Behandlungen ohne Wartezeit mit FORMEL SKIN

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Wartezeit für einen TerminCa. 2 Monate
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Unsere erfahrenen Ärzt:innen analysieren Deine Haut, bestimmen die Ursache Deiner Hautunreinheiten und stellen eine personalisierte Behandlung mit individuellen Wirkstoffen für Dich zusammen. Während der gesamten Behandlung stehst Du im engen Austausch mit unseren Ärzt:innen und die Wirkstoffe können regelmäßig an die Fortschritte Deiner Haut angepasst werden.

Diese Hausmittel können bei perioraler Dermatitis helfen

Schwarztee-Kompressen

Schwarztee enthält Gerbstoffe, die adstringierend wirken. Das heißt, dass sich die Haut leicht zusammenzieht und dadurch etwas weniger gereizt wirkt. Außerdem werden Gerbstoffen entzündungshemmende und beruhigende Eigenschaften zugeschrieben. 

Die Wirkung basiert überwiegend auf Erfahrungswerten und klinischen Beobachtungen. Groß angelegte Studien (RCTs) zu perioraler Dermatitis fehlen jedoch bisher. 

So stellst Du Deine Schwarztee-Kompresse bei perioraler Dermatitis her: 

  • Übergieße zuerst einen Teebeutel mit heißem Wasser.

  • Lasse ihn etwa 10 bis 15 Minuten ziehen, gieße das Wasser ab und lasse ihn abkühlen.

  • Lege den Teebeutel dann für einige Minuten auf die betroffene Stelle.

  • Achtung: Brich die Anwendung ab, wenn Deine Haut juckt, spannt oder brennt.

Heilerde-Masken

Heilerde wird bei perioraler Dermatitis oft empfohlen. Sie kann überschüssigen Talg aufnehmen und Entzündungen hemmen. Zudem wird sie von vielen als kühlend und beruhigend auf der Haut empfunden. Obwohl Heilerde ein beliebtes Hausmittel für die Haut ist, ist die wissenschaftliche Studienlage begrenzt. Der Nutzen basiert hauptsächlich auf Einzelbeobachtungen.

Beachte, dass Du Heilerde bei perioraler Dermatitis nur sparsam verwenden und nicht vollständig hart werden lassen solltest, da die Haut dadurch zusätzlich ausgetrocknet werden kann. Teste die Anwendung idealerweise nur nach ärztlicher Rücksprache. 

Aloe vera

Du hast vielleicht schon in Foren gelesen oder von einer Freundin gehört, dass Aloe vera als Geheimtipp bei perioraler Dermatitis gilt. Das Gel wirkt kühlend und kann Spannungsgefühl kurzfristig lindern. Es spendet außerdem Feuchtigkeit, ohne stark zu fetten. Spezifische Studien zur Wirksamkeit bei perioraler Dermatitis sind allerdings noch begrenzt und die Erfahrungen fallen individuell unterschiedlich aus. 

Viele Aloe-vera-Produkte enthalten zusätzliche Inhaltsstoffe wie Alkohol oder ätherische Öle, die neue Reizungen auslösen oder die periorale Dermatitis verschlimmern können. Produkte mit einfacher Formulierung – vor allem ohne Duftstoffe – sind daher zu bevorzugen.

Hausmittel, die Du bei perioraler Dermatitis meiden solltest

Gerade bei perioraler Dermatitis kann die Haut sehr empfindlich reagieren. Was bei trockener oder unreiner Haut als hilfreich gilt, kann die Symptome einer perioralen Dermatitis mitunter trotzdem verschlimmern. Deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Kokosöl: Es wird oft als natürliches Pflegeöl empfohlen, wirkt aber stark okklusiv. Da die Poren dadurch abgedichtet werden, wird die Entstehung von Pickeln begünstigt und die Symptome können verschlechtert werden. 

Honig: Obwohl Honig antimikrobiell ist, kann er bei perioraler Dermatitis zu reichhaltig sein. Vor allem als dicke Honigmaske kann die Haut überpflegt werden und klebrige Rückstände reizen die empfindliche Haut. Daher ist Honig bei perioraler Dermatitis nicht die erste Wahl.

Ätherische Öle: Teebaumöl und andere ätherische Öle können die Haut reizen, obwohl sie gerne gegen entzündliche Hautprobleme empfohlen werden. Bei perioraler Dermatitis können sie Brennen, Rötungen und Irritation jedoch verstärken – besonders, wenn sie höher konzentriert sind. 

DIY-Masken mit mehreren Inhaltsstoffen: Obwohl selbstgemischte Masken wie die optimale Möglichkeit wirken, die Haut genau mit dem zu versorgen, was sie braucht, sind sie bei perioraler Dermatitis nicht empfehlenswert. Bei perioraler Dermatitis ist weniger mehr. Problematisch ist vor allem die Kombination aus Zitronensaft, Natron, Essig, ätherischen Ölen und stark austrocknenden Zutaten. Beschränke Dich daher auf eine einfache Routine. 

Deine personalisierte Hautpflege

Mit Deinem individuellen Hautpflegeset von FORMEL SKIN wollen wir Dir eine vollständige Routine gegen unreine Haut, Pickel & Co. bieten. Deshalb erhältst Du von uns 3 Produkte mit den Wirkstoffen, die perfekt zu Deiner Haut passen:

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    Reinigungsgel

    Unser schäumendes Reinigungsgel klärt verstopfte Poren, entfernt Unreinheiten und bereitet Deine Haut ideal auf die Wirkstoffe vor.

    • Salicylsäure, Panthenol, Aloe Vera
    • entzündungshemmend, verfeinernd, feuchtigkeitsspendend
    • frei von Sulfaten, Parabenen & Paraffin
    • frei von Tierversuchen
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    Deine Formel

    Die Wirkstoff-Formel ist personalisiert und wird regelmäßig entsprechend Deiner sich verändernden Hautbedürfnisse angepasst.

    • medizinisch wirksame, aktive Inhaltsstoffe
    • präzise auf Deine Hautbedürfnisse abgestimmt
    • verschreibungspflichtig
    • stetig an Deinen Behandlungsfortschritt angepasst
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    Leichte Pflege

    Unsere Feuchtigkeitscreme pflegt Deine Haut, stärkt ihre natürliche Barriere und trägt zu einem gesünderen, gleichmäßigeren Teint bei.

    • Ceramide, Panthenol, Squalan, Niacinamide, Bisabolol, Tocopherol
    • leichte, parfümfreie Textur, die beruhigt
    • frei von Sulfaten, Parabenen & Paraffin
    • frei von Tierversuchen

Ernährung als Unterstützung von innen

Die gute Nachricht: Du kannst Deine Haut auch von innen unterstützen. Zwar lässt sich periorale Dermatitis nicht allein durch Ernährung heilen, doch es gibt einige Nahrungsmittel, die Deine Haut verbessern können. 

Ein Tipp, den Du wahrscheinlich schon oft gehört hast: Ausreichend zu trinken ist das A und O – auch für die Haut. Trinke am besten mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser oder Tee am Tag und mehr, wenn Du Sport treibst oder stark schwitzt. 

Omega-3-Fettsäuren sind bekannt dafür, entzündungshemmende Prozesse im Körper unterstützen zu können. Du findest sie z. B. in fettem Fisch wie Lachs, Leinsamen, Walnüssen oder Chiasamen. 

Auch Antioxidantien helfen Deinem Körper dabei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Sie stecken vor allem in Beeren, grünem Tee und buntem Gemüse. 

Achte außerdem auf Probiotika, die in Naturjoghurt und fermentierten Lebensmitteln wie Sauerkraut oder Kimchi enthalten sind. Sie unterstützen Deine Darmflora, was sich wiederum positiv auf das Immunsystem auswirken kann. 

Verzichte hingegen auf zuckerreiche oder stark verarbeitete Lebensmittel. Beides kann Entzündungsprozesse fördern und Hautprobleme verstärken. Beachte, dass eine ausgewogene Ernährung meist sinnvoller ist als strenge Verbote oder Crash-Diäten. 

Wann Hausmittel nicht mehr reichen: Der nächste Schritt

Hausmittel können die Haut beruhigen und leichte Beschwerden unterstützen. Wenn sich die periorale Dermatitis jedoch trotz Nulltherapie und reizfreier Pflege über Wochen nicht bessert, kann der nächste Schritt eine dermatologische Behandlung sein. Gerade bei anhaltenden Entzündungen reicht es oft nicht mehr aus, nur auf Hausmittel zu setzen.

Diese Anzeichen sprechen dafür, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen:

  • die Haut verschlechtert sich trotz Verzicht auf Pflegeprodukte

  • starke Rötungen, Brennen oder Spannungsgefühle

  • viele entzündete Papeln oder Pusteln

  • Ausbreitung rund um Mund, Nase oder Augen

  • wiederkehrende Schübe

  • starke psychische Belastung durch die Hautveränderungen

Häufig kommen dann medizinische Wirkstoffe zum Einsatz. Dazu zählen vor allem topische Antibiotika wie Erythromycin oder Metronidazol. Sie werden direkt auf die Haut aufgetragen und sollen Entzündungen reduzieren. Bei Bedarf kannst Du bei FORMEL SKIN auch verschreibungspflichtige Wirkstoffe bekommen – darunter beispielsweise höher konzentrierte Azelainsäure oder andere individuell angepasste Rezepturen zur Behandlung perioraler Dermatitis. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt jedoch immer von Hautzustand, Schweregrad und individueller Empfindlichkeit ab.

Bei FORMEL SKIN wird Deine Haut individuell analysiert und Du erhältst eine personalisierte Behandlung– abgestimmt auf Deine Beschwerden und Deine Hautbedürfnisse.

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Personalisierte Hilfe von Formel Skin

Hartnäckige Pickel entstehen selten durch einen einzigen Faktor. Oft spielen eine gestörte Hautbarriere, hormonelle Schwankungen, falsche Produkte oder aggressive Behandlungen eine Rolle. Standardlösungen aus der Drogerie greifen hier zu kurz.

  • Du bekommst eine individuelle Diagnose durch erfahrene Dermatolog:innen per Online-Konsultation.
  • Auf Basis deiner Hautbedürfnisse wird eine maßgeschneiderte Formel erstellt, die bei Bedarf kontinuierlich angepasst wird. So werden nicht nur Pickel behandelt, sondern auch die Hautbarriere repariert und zukünftige Entzündungen verhindert.
  • Bei schweren Fällen erfolgt eine professionelle Begleitung inklusive Empfehlungen für orale Medikamente oder Spezialist:innen.

Häufige Fragen zum Sonnenschutz bei perioraler Dermatitis

  • Wie lange dauert es, bis Hausmittel wirken?

    Das ist individuell unterschiedlich und kann Tage bis Wochen in Anspruch nehmen. Grundsätzlich gibt es keine garantierte Wirkung durch Hausmittel. Zu einer ersten subjektiven Linderung durch Schwarztee-Kompressen, Heilerde-Masken oder Aloe vera kann es sofort kommen. Eine wirkliche Heilung der perioralen Dermatitis kann jedoch länger dauern und weitere medizinische Unterstützung erfordern.

  • Kann ich Hausmittel mit medizinischer Behandlung kombinieren?

    Ja. Wenn Du den Eindruck hast, dass Hausmittel wie Schwarztee-Kompressen, Heilerde-Masken oder Aloe vera Deine Symptome lindern, kannst Du sie unterstützend anwenden. Brich die Behandlung jedoch ab, falls sich die Beschwerden verschlimmern oder falls Dir ärztlich davon abgeraten wird. Bei perioraler Dermatitis sollten insgesamt möglichst wenig Stoffe auf die Haut aufgetragen werden und Du solltest es nicht zu häufig anwenden.

  • Ist periorale Dermatitis heilbar?

    Ja, in der Regel ist periorale Dermatitis gut behandelbar. Wenn Du Reizfaktoren reduzierst und Deine Haut bei Bedarf vorsichtig medizinisch unterstützt und auf eine ausgewogene Ernährung achtest, klingen die Symptome meist innerhalb weniger Wochen ab.

  • Welche Creme darf ich bei perioraler Dermatitis verwenden?

    Bei perioraler Dermatitis gilt: Weniger ist mehr. Klassische reichhaltige Cremes sind daher meist ungünstig. Wenn Du auf Creme nicht verzichten kannst oder willst, solltest Du auf eine einfache Formulierung ohne Duftstoffe, Alkohol und ätherische Öle achten. Kombiniere nicht zu viele Produkte gleichzeitig. Da Deine Haut individuell reagieren kann, solltest Du bei länger andauernden Beschwerden ärztlichen Rat einholen.

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