Neurodermitis

Rezeptfreie Neurodermitis-Cremes: Welche hilft wirklich?

Für die Behandlung von Neurodermitis gibt es auf dem Markt eine riesige Auswahl rezeptfreier Cremes, die Linderung versprechen. Wir wollen Dir einen kleinen Überblick darüber verschaffen, was in diesen Cremes enthalten ist und wie sie Dich bei einer Neurodermitis-Behandlung unterstützen können.

Inhaltsverzeichnis

Welche rezeptfreien Cremes helfen gegen Neurodermitis?

Die Haut von Neurodermitis-Patient*innen benötigt ausreichend Pflege und Behandlung für die Linderung von Symptomen, um so die Phasen zwischen den Schüben zu verlängern. Dabei hilft eine angepasste Basispflege mit Neurodermitis-Cremes, die rezeptfrei erworben werden können. In akuten Phasen können sogar wirkstoffhaltige Cremes mit Cortison gegen Neurodermitis verwendet werden, die teils auch rezeptfrei erhältlich sind.

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Basispflege: Rezeptfreie Cremes gegen Neurodermitis

Aufgrund ihrer trockenen Hautstellen und der geschwächten Hautbarriere, müssen Neurodermitis-Patient*innen besonders darauf achten, dass sie ihre Haut mindestens zweimal täglich mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Für die Behandlung von Neurodermitis werden deshalb oft rezeptfreie Cremes eingesetzt. Deren Wirkstoffzusammensetzung spendet nicht nur Feuchtigkeit, sondern unterstützt auch den Aufbau der Hautbarriere. Rezeptfrei erhältliche Neurodermitis-Cremes enthalten in der Regel reizarme Pflegestoffe, wie Urea oder Glycerin, die effektiv den Feuchtigkeitshaushalt regulieren. Diese Wirkstoffe sind für die Haut von Menschen mit Neurodermitis ideal, da sie zum einen pflegen und zum anderen kaum Hautirritationen auslösen.

Harnstoff (Urea) ist ein Wirkstoff, der die Eigenschaft hat, viel Wasser in der Haut binden zu können. Über eine defekte Hornschicht verlieren Patient*innen sehr viel Feuchtigkeit, sodass es essenziell ist, mithilfe rezeptfreier Neurodermitis-Cremes der Haut Urea zuzuführen. Der Wirkstoff ist nicht nur in solchen Cremes enthalten, sondern auch in Salben und Lotionen. Neben Urea kann auch die Pflege mit Glycerin der Haut ausreichend Feuchtigkeit spenden. Rezeptfreie Neurodermitis-Cremes mit Glycerin sind sogar für die Anwendung bei Kindern geeignet. 

Ein weiterer Wirkstoff, der oft in Neurodermitis-Cremes ohne Rezept eingesetzt wird, ist der betäubende Wirkstoff Polidocanol: Cremes mit diesem Wirkstoff bieten sich besonders an, wenn in einer Phase ohne Entzündungen, trotzdem der typische Juckreiz auftritt. 

Bei der Auswahl von rezeptfreien Cremes zur Behandlung von Neurodermitis sind die zu meidenden Wirkstoffe, fast noch wichtiger als solche, die man nutzen sollte. 

Eine Vielzahl an Substanzen in rezeptfreien Neurodermitis-Cremes wirken hautirritierend und können auf atopischer Haut Kontaktallergien verursachen. Dadurch kann in manchen Fällen sogar ein erneuter Schub, mit Juckreiz und Ekzemen ausgelöst werden. Zu diesen zählen auch als schonend geltende Inhaltsstoffe, wie Kurkuma, Algen oder CBD, die teils trotzdem in rezeptfreien Neurodermitis-Cremes enthalten sind. 

Um Dich in Bezug auf rezeptfreie Cremes gegen Neurodermitis in der Drogerie oder Apotheke besser zurechtzufinden zu können, kannst Du auf das Logo des Deutschen Allergie- und Asthmabundes achten: Der Verein kennzeichnet Cremes, die frei von Reizstoffen und Allergenen sind.

Aber auch dieses Logo, kann nicht zweifelsfrei versprechen, dass sich der Kontakt mit einem Stoff nicht negativ auf Deine Hautgesundheit auswirkt. Du solltest die Auswahl rezeptfreier Cremes gegen Neurodermitis immer mit einer/m erfahrenen Ärzt*in absprechen.

 

Neurodermitis: Rezeptfreie Cremes mit Cortison

Cortison (Kortison) ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Glukokortikoide. Sie kommen in natürlicher Form als Hormon im menschlichen Körper vor, werden für Cremes und Medikamente aber auch künstlich hergestellt. Rezeptfreie Cortison-Cremes für Neurodermitis helfen schnell und zuverlässig gegen Entzündungen am und im Körper und lindern so Ekzeme und den typischen Juckreiz.

Der Begriff Cortison wird als Synonym für alle Stoffe verwendet, die der Gruppe der Glukokortikoide angehören, obwohl zu ihnen auch Mometason und Betamethason gehören. 

Neben verschreibungspflichtigen Kortisonpräparaten gibt es auch einige rezeptfreie Cremes gegen Neurodermitis mit Cortison, die sich in ihrer Wirkungsdauer und Dosierung unterscheiden. Die Wirkstoffe in Cremes, die Du rezeptfrei in der Apotheke und Drogerie kaufen kannst, sind niedrig dosiert.

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Was hilft neben rezeptfreien Cremes noch gegen Neurodermitis?

Rezeptfreie Neurodermitis-Cremes als Teil einer angepassten Basispflege der Haut bilden die Grundlage einer jeden Neurodermitis-Behandlung. Aber aufgrund der geschwächten und angreifbaren Hautbarriere solltest Du auch den Kontakt zu potenziell reizenden Umweltfaktoren meiden. Trotz der Vermeidung und der passenden Hautpflege kann es zu einem akuten Schub kommen. Wenn die Neurodermitis-Behandlung mit freiverkäuflichen, rezeptfreien Cremes nicht mehr zum gewünschten Ergebnis führt, ergänzen Ärzt*innen diese mit verschreibungspflichtige Medikamenten.

 

Vermeidung von reizenden Triggerfaktoren

Neben den rezeptfreien Cremes für Neurodermitis bildet die Vermeidung von reizenden Triggerfaktoren die zweite Säule einer ganzheitlichen Behandlung. Die Haut von Patient*innen ist geschwächt und somit anfälliger gegenüber eigentlich harmlosen Umweltfaktoren. Die individuellen Reaktionen auf die einzelnen Trigger sind recht unterschiedlich, folgende Reize zählen zu den häufigsten Faktoren:

  • Wetter
  • Unpassende Pflege
  • Allergene (z. B. Tierhaare, Pollen)
  • Kleidung (z. B. aus Wolle)

 

Medikamente gegen Neurodermitis

In Phasen akuter Schübe mit Ekzemen, geröteten Hautstellen und Juckreiz ist eine Behandlung mit rezeptfreien Cremes gegen Neurodermitis nicht mehr ausreichend – die Therapie wird deshalb um verschreibungspflichtige Medikamente ergänzt.

Unter anderem werden Cortisonpräparate mit höherer Dosierung und Wirkungsdauer eingesetzt. Diese helfen noch schneller gegen akute Entzündungen, sind dafür aber aggressiver. Bei längerem Einsatz lassen sie die Haut von Patient*innen dünner werden.

Seit Anfang der 2000er-Jahre werden auch Calcineurin-Inhibitoren zur Behandlung von akuten Neurodermitis-Schüben verwendet. Wirkstoffe wie Pimecrolimus und Tacrolimus werden als Cremes auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen und blockieren Teile des Immunsystems – auch die überschießenden, neurodermitisbedingten Immunreaktionen. 

Deine Pflegeroutine gegen Neurodermitis

Mit der personalisierten Behandlung von FORMEL Skin wollen wir Dir eine wirksame Routine gegen Neurodermitis bieten. Dafür erhältst Du von uns einen individuellen Behandlungsplan und Produkte mit Wirkstoffen, die perfekt zu Deiner Haut passen.

 

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