Neurodermitis

Neurodermitis am Hals

Schlaflose Nächte, erschwerte Konzentration und den Drang, die Haut ständig zu kratzen, kennt wohl jede/r Neurodermitiker*in – Neurodermitissymptome werden auf der dünnen Halshaut noch intensiver und unangenehmer wahrgenommen. Wir erklären, wie diese Symptome entstehen und wie Dir eine effektive dermatologische Behandlung bei Neurodermitis am Hals helfen kann.

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Inhaltsverzeichnis

Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine chronische Hauterkrankung, die zu den am häufigsten auftretenden dermatologischen Herausforderungen zählt. Viele Patient*innen entwickeln ihre Symptome schon als Kind, allerdings kann Neurodermitis auch im Erwachsenenalter auftreten. Zu den bekanntesten Symptomen zählen ein starker Juckreiz, nässende Ekzeme (Entzündungen) sowie sehr trockene und schuppende Hautstellen. Sie breiten sich üblicherweise über den ganzen Körper verteilt aus – abhängig vom Alter können bestimmte Hautstellen bei Neurodermitiker*innen besonders stark betroffen sein: 
 

  • Babys: Rücken, Arme, Bauch, Beine – „Milchschorf“ auf der Kopfhaut ausgelöst durch Neurodermitis
  • Kleinkinder: Rücken, Arme, Bauch, Beine
  • Ältere Kinder bis Erwachsene: Gelenkbeugen, Hals, Gesicht

 

Wo und wie stark Neurodermitis am Körper ausgeprägt ist, kann sich von Patient*in zu Patient*in unterscheiden. Um eine effektive Behandlungsmethode für Dich festzulegen, empfehlen wir Dir eine/n erfahrenen Ärzt*in aufzusuchen: Diese/r analysiert Deine Haut, um zu erkennen, welche Wirkstoffe Dich am besten bei der Symptomlinderung Deiner Neurodermitis unterstützen können. Wichtige Themen wie mentale Gesundheit, Sport, Stressbelastung und Ernährung werden ebenfalls im Laufe der Behandlung besprochen.

Ursachen: Warum habe ich Neurodermitis am Hals?

Wissenschaftliche Forschungsarbeiten haben nachgewiesen, dass es sich bei Neurodermitis um eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit genetischer Prädisposition handelt. Sie zählt zu den atopischen Krankheiten; das bedeutet, dass der Körper überempfindlich auf harmlose Umweltfaktoren reagiert. Wenn bei beiden Elternteilen eine Atopie (z. B. Pollenallergie) diagnostiziert wurde, besteht ein Risiko von 60 bis 80 %, dass beim Kind ebenfalls eine atopischen Erkrankung wie Neurodermitis, allergischer Schnupfen oder Asthma entsteht. Wodurch genau Neurodermitis im menschlichen Körper verursacht wird, ist bislang jedoch nicht wissenschaftlich geklärt.

Eine Atopie und die damit verbundenen Reaktionen sind die Ursache für den verstärkten Juckreiz sowie trockene, gerötete und entzündete Haut. Dazu kommen weitere auslösende Faktoren, wie etwa Lebensmittelunverträglichkeiten, Stress, Kosmetik oder Kleidung aus irritierende Materialien.

Bei Neurodermitis ist die komplette Epidermis (oberste Hautschicht) des Körpers zusätzlich von einer Störung betroffen: Abwehrende Stoffe, die den Körper vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen, werden in der Haut nicht mehr produziert. Bakterienstämme, die die Haut zusätzlich vor dem Eindringen von schädlichen Umwelteinflüssen bewahren, können sich auf der Haut ebenfalls nicht richtig ansiedeln. Diese Beeinträchtigung der körpereigenen Schutzfunktion ist auch für die hohe Allergieanfälligkeit von Neurodermitishaut verantwortlich. Krankheitserreger und Umweltgifte können hier nämlich besonders schnell in den Körper eindringen und dort eine Reaktion verursachen.

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Erscheinungsbild: Neurodermitis am Hals 

Eine intensivere Wahrnehmung der Symptome am Hals ist bei Neurodermitis Patient*innen nicht ungewöhnlich. Aufgrund der dünnen Haut erscheint die trockene Haut sehr faltig und lässt ein besonders verstärktes Spannungsgefühl verspüren. Dazu kommen weitere Symptome wie nässende Entzündungen, starker Juckreiz und schuppende Haut. Ist man als Neurodermitis Patient*in im Hals betroffen, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich die Erkrankung über den Nacken bis hin zum Gesicht ausbreitet.

Ursachen: Was löst meinen akuten Schub am Hals aus und worauf muss ich achten?

Aufgrund der atopischen Überempfindlichkeit können bestimmte Umweltfaktoren oder Allergene bei Neurodermitispatient*innen eine Immunreaktion auslösen. Diese allergische Reaktion zeigt sich durch akuten Juckreiz und einer intensiven Rötung an den betroffenen Hautstellen. Nässende Entzündungen (Ekzeme) und trockene Haut werden während eines Schubs zusätzlich verstärkt. Am Hals äußert sich Neurodermitis auch durch ein unangenehmes, spannendes Gefühl und leichtes Schuppen, das sich bis meist zum Nacken zieht. 

Um schmerzhafte Neurodermitis-Schübe und lästige Symptome auf Deinem Hals so gut wie möglich vorzubeugen, ist es hilfreich Triggerfaktoren erkennen zu können:

Kontaktekzem (Kontaktdermatitis)
Wie die medizinische Bezeichnung “Kontaktekzem” bzw. “allergische Kontaktdermatitis” vermuten lässt, wird hier eine allergische Reaktion durch direkten Kontakt mit der Haut ausgelöst. In diesem Fall kann schon binnen kurzer Zeit ein starker Neurodermitis-Schub getriggert werden. Wird der Auslöser gemieden, klingen die Symptome in der Regel schnell wieder ab.

Welche Trigger können Neurodermitis Schübe am Hals auslösen?

  • Kleidung aus irritierenden Materialien(z. B. Polyester)
  • Stark parfümierte Waschmittel
  • Eng anliegende Kleidung am Hals (Hemd, Rollkragen, Schal)
  • Nicht medizinischer Schmuck (bspw. aus Nickel)
  • Unverträgliche Hygiene- und Kosmetikprodukte
  • Mentale Gesundheit oder hohe Stressbelastung

Allergene

Bei Neurodermitis ist das Immunsystem stark eingeschränkt und reagiert somit sehr anfällig auf Allergene. Auch geringe Mengen von harmlosen Umwelteinflüssen können bei am Hals eine starke allergische Reaktion auslösen. Dazu zählen:

  • Tierhaare
  • Hausstaubmilben
  • Pollen
  • Lebensmittel
  • Duftstoffe, Aromen

Psychosomatische Ursachen

Starke psychische Belastung oder Stress können Neurodermitis stärker beeinflussen als man denkt. Sie können akute Symptome nicht nur verschlimmern, sondern auch neue Schübe auslösen. Zu den häufigsten psychosomatischen Triggern gehören:

  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Stress
  • Überarbeitung

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