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Neurodermitis Hals: Was hilft?

In diesem Artikel

Schlaflose Nächte, erschwerte Konzentration und den Drang, die Haut ständig zu kratzen, kennt wohl jede/r Neurodermitiker*in – Neurodermitissymptome werden auf der dünnen Haut am Hals noch intensiver und unangenehmer wahrgenommen.

Wir erklären, wie diese Symptome entstehen und wie Dir eine effektive dermatologische Behandlung bei Neurodermitis am Hals helfen kann.

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Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Neurodermitis am Hals äußert sich durch trockene, gerötete und stark juckende Hautstellen, die oft schuppig sind.
  • Die Haut am Hals ist dünner und empfindlicher, wodurch Symptome von Neurodermitis am Hals intensiver wahrgenommen werden und äußere Reize stärker irritieren können.
  • Regelmäßige Feuchtigkeitszufuhr mit geeigneten Cremes ist essenziell und es ist wichtig, irritierende Substanzen (z.B. Parfums oder bestimmte Textilien) zu vermeiden.

Ursachen: Warum habe ich Neurodermitis am Hals?

Wissenschaftliche Forschungsarbeiten haben nachgewiesen, dass es sich bei Neurodermitis am Hals um eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit genetischer Prädisposition handelt. Sie zählt zu den atopischen Krankheiten; das bedeutet, dass der Körper überempfindlich auf – eigentlich harmlose – Umweltfaktoren reagiert. 

Wenn bei beiden Elternteilen eine Atopie (z. B. Pollenallergie) diagnostiziert wurde, besteht ein Risiko von 60 bis 80 %, dass beim Kind ebenfalls eine atopischen Erkrankung wie Neurodermitis am Hals, allergischer Schnupfen oder Asthma entsteht. Wodurch genau Neurodermitis im menschlichen Körper verursacht wird, ist bislang jedoch nicht wissenschaftlich geklärt.

Eine Atopie und die damit verbundenen Reaktionen sind die Ursache für den verstärkten Juckreiz sowie trockene, gerötete und entzündete Haut. Dazu kommen weitere auslösende Faktoren, wie etwa Lebensmittelunverträglichkeiten, Stress, Kosmetik oder Kleidung aus irritierende Materialien.

Bei Neurodermitis am Hals ist die komplette Epidermis (oberste Hautschicht) des Körpers zusätzlich von einer Störung betroffen: Abwehrende Stoffe, die den Körper vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen, werden in der Haut nicht mehr produziert. Bakterienstämme, die die Haut zusätzlich vor dem Eindringen von schädlichen Umwelteinflüssen bewahren, können sich auf der Haut ebenfalls nicht richtig ansiedeln. 

Diese Beeinträchtigung der körpereigenen Schutzfunktion ist auch für die hohe Allergieanfälligkeit von Neurodermitishaut verantwortlich. Krankheitserreger und Umweltgifte können hier nämlich besonders schnell in den Körper eindringen und dort eine Reaktion verursachen.

Diagnose: Habe ich Neurodermitis am Hals?

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Neurodermitis am Hals: Wodurch entsteht ein akuter Schub?

Eine intensivere Wahrnehmung der Symptome von Neurodermitis am Hals ist bei Neurodermitis-Patient*innen nicht ungewöhnlich: Aufgrund der dünnen Haut erscheint die trockene Haut sehr faltig und lässt ein besonders verstärktes Spannungsgefühl verspüren. 

Dazu können weitere Symptome wie nässende Entzündungen, starker Juckreiz und schuppende Haut kommen. Ist man von Neurodermitis am Hals betroffen, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich die Erkrankung über den Nacken bis hin zum Gesicht ausbreitet.

Aufgrund der atopischen Überempfindlichkeit können bestimmte Umweltfaktoren oder Allergene bei Neurodermitispatient*innen eine Immunreaktion auslösen. Diese allergische Reaktion zeigt sich durch akuten Juckreiz und einer intensiven Rötung an den betroffenen Hautstellen. Nässende Entzündungen (Ekzeme) und trockene Haut werden während eines Schubs von Neurodermitis am Hals zusätzlich verstärkt. Am Hals äußert sich Neurodermitis auch durch ein unangenehmes, spannendes Gefühl und leichtes Schuppen, das sich bis meist zum Nacken zieht. 

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Welche Trigger können Neurodermitis am Hals auslösen?

Um schmerzhafte Neurodermitis-Schübe und lästige Symptome auf Deinem Hals so gut wie möglich vorzubeugen, ist es hilfreich Triggerfaktoren erkennen zu können.

  • Kleidung aus irritierenden Materialien(z. B. Polyester)

  • Stark parfümierte Waschmittel

  • Eng anliegende Kleidung am Hals (Hemd, Rollkragen, Schal)

  • Nicht medizinischer Schmuck (bspw. aus Nickel)

  • Unverträgliche Hygiene- und Kosmetikprodukte

  • Mentale Gesundheit oder hohe Stressbelastung

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Kontaktekzem (Kontaktdermatitis) am Hals

Wie die medizinische Bezeichnung “Kontaktekzem” bzw. “allergische Kontaktdermatitis” vermuten lässt, wird hier eine allergische Reaktion durch direkten Kontakt mit der Haut am Hals ausgelöst. In diesem Fall kann schon binnen kurzer Zeit ein starker Neurodermitis-Schub getriggert werden. Viele Betroffene berichten dann, dass der Hals außen juckt. Wird der Auslöser gemieden, klingen die Symptome in Form eines Ekzems am Hals in der Regel schnell wieder ab.

Allergene

Bei Neurodermitis am Hals ist das Immunsystem stark eingeschränkt und reagiert somit sehr anfällig auf Allergene. Auch geringe Mengen von harmlosen Umwelteinflüssen können bei Neurodermitis am Hals eine starke allergische Reaktion auslösen. Dazu zählen:

  • Tierhaare

  • Hausstaubmilben

  • Pollen

  • Lebensmittel

  • Duftstoffe, Aromen

Psychosomatische Ursachen

Starke psychische Belastung oder Stress können Neurodermitis am Hals stärker beeinflussen als man denkt. Sie können akute Symptome nicht nur verschlimmern, sondern auch neue Schübe auslösen. Zu den häufigsten psychosomatischen Triggern gehören:

  • Depressionen

  • Angststörungen

  • Stress

  • Überarbeitung

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Welche Hautpflege hilft bei Neurodermitis am Hals?

Der Weg zu einem gesünderen Hautbild fängt bei Neurodermitis mit der richtigen Skincare an. Die Bedürfnisse der Haut unterscheiden sich von Patient*in zu Patient*in, doch eine feuchtigkeitsspendende Pflege der (Hals-)Haut ist für jeden/r Neurodermitiker*in notwendig. Irritierende Inhaltsstoffe, wie Parfüm oder ätherische Öle, können die Symptome dabei verschlimmern. Darum solltest Du bei Neurodermitis am Hals Pflegeprodukte mit folgenden Inhaltsstoffen meiden: 

  • Duftstoffe

  • Konservierungsstoffe

  • Perubalsam

  • Lanolin

  • Emulgatoren

  • Auszüge aus Pflanzen wie Arnika und Kamille

Aufgrund der dünnen und geschädigten Hautbarriere am Hals erscheint die Haut von Neurodermitiker*innen sehr schnell besonders trocken. Eine intensive, feuchtigkeitsspendende medizinische Hautpflege ist daher essenziell – sie sollte mindestens zweimal täglich erfolgen. Wirkstoffe wie Urea (Harnstoff), Hyaluronsäure oder Glycerin können Deine Haut mit der Feuchtigkeit versorgen, ohne sie zu reizen. Zusätzlich stabilisieren sie die Hautbarriere und bieten Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen.

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Marie

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28 Jahre alt

Was ist Neurodermitis am Hals eigentlich?

Neurodermitis am Hals ist eine chronische Hauterkrankung, die zu den am häufigsten auftretenden dermatologischen Herausforderungen zählt. 

Viele Patient*innen entwickeln ihre Symptome schon als Kind, allerdings kann Neurodermitis am Hals und anderen Körperstellen auch im Erwachsenenalter auftreten. Zu den bekanntesten Symptomen zählen ein starker Juckreiz, nässende Ekzeme (Entzündungen) sowie sehr trockene und schuppende Hautstellen. 

Sie breiten sich üblicherweise über den ganzen Körper verteilt aus – abhängig vom Alter können bestimmte Hautstellen bei Neurodermitiker*innen besonders stark betroffen sein:

  • neurodermitis-baby

    Babys

    Rücken, Arme, Bauch, Beine – „Milchschorf“ auf der Kopfhaut ausgelöst durch Neurodermitis

  • neurodermitis-kleinkind

    Kleinkinder

    Rücken, Arme, Bauch, Beine

  • neurodermitis-hals-1

    Ältere Kinder bis Erwachsene

    Gelenkbeugen, Hals, Gesicht

Wo und wie stark Neurodermitis am Hals sowie dem restlichen Körper ausgeprägt ist, kann sich von Patient*in zu Patient*in unterscheiden. Um eine effektive Behandlungsmethode für Dich festzulegen, empfehlen wir Dir eine/n erfahrenen Ärzt*in aufzusuchen: Diese/r analysiert Deine Haut, um zu erkennen, welche Wirkstoffe Dich am besten bei der Symptomlinderung Deiner Neurodermitis unterstützen können. Wichtige Themen wie mentale Gesundheit, Sport, Stressbelastung und Ernährung werden ebenfalls im Laufe der Behandlung besprochen.

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FAQ Neurodermitis am Hals

  • Was tun bei Neurodermitis am Hals?

    Bei Neurodermitis am Hals ist es wichtig, die Haut regelmäßig und konsequent mit feuchtigkeitsspendenden Cremes oder Salben zu pflegen, die speziell für empfindliche Haut formuliert sind. Bei akuten Schüben können topische Steroide oder andere entzündungshemmende Medikamente notwendig sein. Es ist zudem ratsam, eine Dermatologin oder einen Dermatologen aufzusuchen, um eine individuell angepasste Behandlungsstrategie zu besprechen.

  • Was sind Auslöser für Neurodermitis am Hals?

    Es gibt viele potenzielle Auslöser für Neurodermitis am Hals. Dazu gehören allergische Reaktionen, irritierende Stoffe (wie Parfums oder Seifen), trockene Luft, Stress, bestimmte Lebensmittel und sogar abrupte Temperaturveränderungen. Darüber hinaus können bestimmte Textilien, insbesondere Wolle oder synthetische Stoffe, die Symptome verschlimmern.

  • Kann Neurodermitis am Hals plötzlich auftreten?

    Ja, Neurodermitis am Hals kann plötzlich auftreten und das übrigens auch an verschiedenen Körperstellen. Dies kann aufgrund eines spezifischen Auslösers oder einer Kombination von Faktoren geschehen. Es ist jedoch auch möglich, dass sich die Krankheit schrittweise entwickelt und über die Zeit hinweg intensiviert. Bei plötzlich auftretenden Hautsymptomen sollte immer eine Ärztin oder ein Arzt konsultiert werden, um die genaue Ursache zu bestimmen und eine angemessene Behandlung zu erhalten.

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