Kleidung bei Neurodermitis

Die richtige Kleidung bei Neurodermitis

Der Verlauf einer Erkrankung mit Neurodermitis wird zu großen Teil durch den Kontakt mit reizenden Umweltfaktoren beeinflusst. Dies können klassische Allergene, wie Milben und Hausstaub oder reizende Duft- und Konservierungsstoffe in Pflegeprodukten sein. Aber auch reizende und luftundurchlässige Kleidung kann sich negativ auf den Gesundheitszustand von Patient*innen auswirken.

Wir geben Dir alle Informationen, die Du über Neurodermitis wissen musst und zeigen Dir, welche Kleidung Du bei einer Erkrankung meiden solltest.

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Inhaltsverzeichnis

Wie hängen Kleidung und Neurodermitis zusammen?

Da die Haut von Neurodermitiker*innen besonders leicht durch verschiedene Umwelteinflüsse und mechanische Reibung gereizt wird, spielt auch die Wahl der passenden Kleidung eine große Rolle – insbesondere Kleidung, die eng am Körper und über einen langen Zeitraum getragen wird. Für den Verlauf der Erkrankung ist es deshalb essenziell, reizende Stoffe und Textilien zu vermeiden und auf Kleidungsstücke zurückzugreifen, die sich positiv auf die Hautgesundheit auswirken.

Was ist Neurodermitis überhaupt?

Neurodermitis ist eine chronische, entzündliche Hautkrankheit, für die es bis heute keine vollständige Heilungsmethode gibt. Auch der genaue Ursprung der Erkrankung konnte bislang nicht ermittelt werden. Die Wissenschaft geht jedoch davon aus, dass eine geschwächte Hautbarriere, und eine Überempfindlichkeit auf eigentlich unbedenkliche Umweltfaktoren, wie auch Kleidung, als Auslöser fungieren. Neurodermitis ist zwar keine Erbkrankheit, trotzdem kann die Veranlagung dafür von Generation zu Generation weitergegeben werden – haben die Eltern Neurodermitis, liegt das Risiko, dass die Kinder erkranken, bei 70 %.

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Welche Kleidung kann einen Neurodermitisschub auslösen?

Neurodermitiker*innen müssen grundsätzlich aufpassen, mit welchen Materialien sie in Kontakt kommen, da ihre Haut sehr empfindlich auf die unterschiedlichsten Umwelteinflüsse reagiert. Stoffe, die Du unter anderem meiden solltest, sind:

  • Polyester: Da Polyester an sich nicht atmungsaktiv ist, sind die Kunstfasern für Neurodermitiker*innen eher weniger geeignet: Schweiß kann sich unter der Kleidung sammeln und als Auslöser für einen der charakteristischen Schübe fungieren. Wenn Du trotzdem Kleidung aus Polyester trägst, solltest Du darauf achten, dass Deine Oberteile und Hosen sehr weit geschnitten sind, um mechanische Hautreizungen zu vermeiden. Auch Sportkleidung ist in vielen Fällen weniger problematisch, da häufig aus modernen, atmungsaktiven Fasern, die Feuchtigkeit nach außen tragen können, gefertigt werden.
  • Wolle: Patient*innen mit Neurodermitis sollten im Alltag Textilien aus Wolle meiden – besonders wenn es sich um Kleidungsstücke handelt, die direkt auf der Haut getragen werden. Schon die Beschaffenheit der Kleidung wirkt reizend auf die Haut von Neurodermitiker*innen. Die losen Fasern und Fäden der Wolle können in aufgekratzten Wunden und Ekzemen hängen bleiben und die Haut zusätzlich reizen. Da Wolle ein Naturprodukt ist und die Wollfasern dementsprechend von Tieren stammen, kann die Hautreizung auch durch eine Tierhaarallergie ausgelöst werden. 

Allgemein ist es bei Neurodermitis wichtig, dass Kleidung weit geschnitten und luftig ist und auf keinen Fall eng anliegt oder scheuert. Achte außerdem darauf, dass in Shirts und Unterwäsche keine irritierenden Etiketten und Nähte eingenäht sind. Die Etiketten abzuschneiden, hat leider oft keinen wirklich positiven Effekt, da reibende Nähte danach immer noch vorhanden sind. Es besteht jedoch die Möglichkeit Kleidung auf “links” zu tragen, da dadurch die Nähte nach außen zeigen.

Besonders bei Unterwäsche sollte auch auf Textilien mit dunklen Farben verzichtet werden. Farbstoffe können nämlich auch reizend auf die Haut von Patient*innen wirken. Aufgrund der chemischen Vorbehandlung in großen Fabriken muss neue Kleidung auch vor dem ersten Tragen gut gewaschen werden, dabei muss unbedingt ein verträgliches Waschmittel verwendet werden.

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