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Neurodermitis an Brust & Brustwarze

In diesem Artikel

Nicht nur für Mütter während der Stillzeit, sondern ganz allgemein gilt: Neurodermitis kann an Brust und Brustwarzen besonders störend und schmerzhaft werden.

Wir zeigen dir, wodurch Neurodermitis an der Brust entsteht, und was Dir dagegen hilft. Lade unsere App herunter, um eine professionelle Diagnose (inkl. Behandlungsplan & Rezept) von Deiner persönlichen Ärztin zu erhalten.

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Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Neurodermitis an der Brust zeigt sich durch Hautrötungen und Entzündungen, die oft von starkem Juckreiz und trockener Haut begleitet werden. Besonders die empfindliche Haut an dieser Körperstelle kann zu verstärkten Symptomen führen.
  • Die Reibung von Kleidung, insbesondere von nicht atmungsaktiven oder rauen Materialien, kann die Symptome von Neurodermitis an der Brust weiter verschlimmern und zusätzliche Reizungen hervorrufen.
  • Zur Behandlung ist eine schonende Hautpflege essentiell. Kortikosteroidhaltige Salben können bei akuten Schüben eingesetzt werden. Es ist ebenso wichtig, bekannte Auslöser zu vermeiden und gegebenenfalls auf hypoallergene Kleidung zurückzugreifen, um die Haut nicht weiter zu irritieren.

Symptome: Wie erkenne ich Neurodermitis an der Brust(warze)?

Die Symptome von Neurodermitis an der Brust und der Brustwarze sind die gleichen, wie an anderen Stellen des Körpers. Typisch sind dabei gerötete, trockene Haut, nässende Ekzeme und starker Juckreiz

Die charakteristischen Schübe können innerhalb von Sekunden oder Minuten auftreten und neben den typischen Symptomen auch Schwellungen auf der Brust verursachen. Da bereits leichte Schübe schon für sehr starken Juckreiz verantwortlich sein können, berichten Patient*innen infolgedessen von Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten.

Neurodermitis an der Brust wird besonders häufig durch mechanische Reizungen ausgelöst: Etwa durch enge T-Shirts beim Joggen, oder bei Müttern, wenn sie stillen. Besonders bei stillenden Müttern zeigt sich Neurodermitis an der Brust – die Brustwarzen werden nicht nur konstant durch das Saugen der Babys belastet; aufgrund der hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft haben Mütter von Grund auf ein höheres Risiko, an der sogenannten “Schwangerschaftsdermatitis” zu erkranken. 

Diagnose: Habe ich Neurodermitis auf der Brust?

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Neurodermitis an Brust & Brustwarze: Die Auslöser

Neurodermitis kann am gesamten Körper auftreten. Die chronisch-entzündliche Hautkrankheit zeigt sich in der Regel an Stellen wie den Armen und Beinen; aber auch an der Brust und den Brustwarzen. Da die Krankheit schubhaft verläuft, wechseln sich Phasen mit akuten Symptomen und Phasen ohne Symptome ab

Bis heute zielen Behandlungen und Therapien gegen Neurodermitis an der Brust darauf ab, diese symptomlosen Zeiträume zu verlängern – vollständig heilbar ist Neurodermitis bislang nicht. Wissenschaftler*innen gehen davon aus, dass ein typischer Schub der Neurodermitis an der Brust besonders durch drei Faktoren begünstigt wird:

  • Genetik: Die Veranlagung für eine Krankheit sind zu großen Teilen erblich bedingt. Laut Studien haben Kinder von Neurodermitiker*innen ein Risiko von ca. 60 % auch zu erkranken. Neurodermitis an der Brust zählt zu den atopischen Krankheiten, genauso wie Heuschnupfen und allergisches Asthma – auch eine Vorerkrankung in der Familie führt zu einer höheren Wahrscheinlichkeit, selbst auch an Neurodermitis zu erkranken.

  • Schwache Hautbarriere und -flora: Die Haut von Patient*innen wird schnell rau und trocken, da sie nicht ausreichend Feuchtigkeit an sich binden kann – ihr fehlen gewisse Fette und Proteine in der obersten Hautschicht (Epidermis). Durch diese geschwächte Hautbarriere können Allergene und Krankheitserreger schneller in die Haut eindringen. Darüber hinaus fehlen der Hautflora wichtige Mikroorganismen, wodurch sich mehr Bakterien als üblich auf der Haut befinden können.

  • Sensibilität gegenüber äußeren Faktoren: Zwar schafft die Genetik des/r Einzelnen die Voraussetzungen für einen möglichen Neurodermitis-Schub an der Brust oder den Brustwarzen, akut ausgelöst werden diese Schübe dann in der Regel jedoch durch gewisse Trigger wie unter anderem dem Kontakt zu Allergenen (Hausstaub, Pollen), reizende Kleidung oder durch einen belasteten psychischen Zustand. Aber auch mechanische Reize, wie etwa das Stillen von Babys, können Neurodermitis an den Brustwarzen auslösen.

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Wie kann Neurodermitis auf der Brust behandelt werden?

Besonders Frauen haben während der Stillzeit ein erhöhtes Risiko, Ekzeme an den Brustwarzen zu entwickeln. Aufgrund dessen ist es wichtig, die richtigen Behandlungsschritte einzuleiten. Dabei stützt sich die Therapie von Neurodermitis an der Brust immer auf drei Säulen: Eine angepasste Basispflege, der Vermeidung von reizenden Umwelteinflüssen und bei Bedarf einer medikamentösen Behandlung der Symptome.

Basispflege

Grundsätzlich wird die Effektivität der Behandlung von Neurodermitis an der Brust besonders von der verwendeten Skincare beeinflusst. Da die Hautbarriere von Patient*innen geschwächt und deswegen rau und trocken ist, sollte die Haut mit beruhigenden Pflegestoffen und ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden. 

Besonders wichtig bei der Auswahl von Reinigungs- und Pflegemitteln ist dabei die Vermeidung von reizenden Konservierungs- und Duftstoffen. Solche Stoffe wirken sich negativ auf die sensible Haut von Patient*innen mit Neurodermitis an der Brust aus und können für den Beginn eines Schubs verantwortlich sein. 

Das ist bei Neurodermitis an der Brust von besonderer Bedeutung, da die Haut an dieser Körperpartie extrem empfindlich ist. Am besten nutzt man besondere Hautpflegewirkstoffe, die schon auf natürliche Art und Weise im Körper vorkommen, wie Ceramide – diese schonen die Hautstärken die Hautbarriere und spenden den trockenen Hautstellen ausreichend Feuchtigkeit

Damit Du wirklich sichergehen kannst, dass Du auch die richtigen Produkte für Neurodermitis an der Brustwarze nutzt, solltest Du Dich mit einer/m erfahrenen Ärzt*in in Verbindung setzten: Spezialist*innen können die Situation Deiner Haut bewerten und Dich bei der Auswahl unterstützen. Tritt Neurodermitis bei Dir auf, während Du Dein Baby stillst, solltest Du auch das Gespräch zu Deiner/m Frauenärzt*in suchen.

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Umweltreize vermeiden

Neben den mechanischen Reizen beim Stillen kann einer der charakteristischen Schübe auch durch den Kontakt zu anderen Umwelteinflüssen ausgelöst werden. Zwar reagiert nicht jede Patient*in zwangsläufig mit Ekzemen und Juckreiz auf die folgenden Stoffe und Umstände, dennoch gelten sie im Allgemeinen als potenzielle Triggerfaktoren:

  • Wetterextreme

  • Reizende Pflegestoffe

  • Allergene (z. B. Tierhaare, Pollen)

  • Kleidung (z. B. aus Wolle)

Medikamente gegen Neurodermitis an der Brust

Leider kann auch die beste Pflege und die Vermeidung zu potenziellen Triggerfaktoren für Neurodermitis an der Brust einen erneuten Schub auslösen. Für solche Fälle gibt es jedoch Medikamente, die Ekzeme und Juckreiz effektiv und schnell lindern können. 

Bewährt hat sich in solchen Akutphasen der Neurodermitis an der Brust der Einsatz von Cremes und Salben aus der Wirkstoffgruppe der Glukokortikoide – Der Hautpflegewirkstoff Cortison ist der bekannteste Stoff aus dieser Gruppe. Solche Cortisonpräparate wirken effektiv gegen aufflammende Entzündungen und helfen so auch gegen den starken Juckreiz.

Schlagen Cremes und Salben mit Glukokortikoiden bei Neurodermitis an der Brust nicht an, wird in vielen Fällen eine Behandlung mit Calcineurin-Inhibioren vorgeschlagen. Solche Inhibitoren unterbinden Immunreaktionen – also auch die unerwünschten Reaktionen aufgrund von Neurodermitis.

Sowohl der Einsatz von Glukokortikoiden als auch von Calcineurin-Inhibitoren sind grundsätzlich in der Stillzeit möglich. Wie und wie lange genau sie bei Neurodermitis an der Brust eingesetzt werden darf, musst Du jedoch unbedingt mit Deiner/m behandelten Ärzt*in absprechen.

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FAQ

  • Wie stelle ich fest, ob ich Neurodermitis an der Brust habe?

    Neurodermitis an der Brust äußert sich durch typische Symptome wie Hautrötungen, Entzündungen, trockene Haut und starken Juckreiz. Diese Merkmale können intensiver werden, besonders wenn sie durch die Reibung von Kleidung gereizt werden. Wenn Du solche Anzeichen bemerkst, solltest Du eine Dermatologin oder einen Dermatologen aufsuchen, der eine genaue Diagnose stellen kann.

  • Ist Neurodermitis an der Brust eine Immunschwäche?

    Neurodermitis an der Brust ist keine Immunschwäche per se, aber sie kann mit einem überreagierenden Immunsystem in Verbindung stehen. Bei Menschen mit Neurodermitis an der Brust reagiert das Immunsystem oft empfindlich auf bestimmte Auslöser, was zu Entzündungsreaktionen auf der Haut führt.

  • Wie sieht Neurodermitis an der Brust aus?

    In den Anfangsstadien kann Neurodermitis an der Brust als leichte Rötung und Trockenheit der Haut auftreten, begleitet von einem milden Juckreiz. Mit der Zeit können diese Symptome intensiver werden und zu sichtbaren Entzündungen, stärkerem Juckreiz und eventuell zu schuppigen Hautpartien führen. Es ist ratsam, frühzeitig eine Hautärztin oder einen Hautarzt zu konsultieren, wenn solche Anzeichen auftreten.

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