Neurodermitis

Was hilft gegen Neurodermitis an Brust & Brustwarze?

Muttermilch ist die ideale Nahrung für Neugeborene, um sie mit den wichtigsten Nährstoffen zu versorgen und gleichzeitig auf den Kontakt zu verschiedenen Allergenen vorzubereiten. Ist jedoch die Mutter an Neurodermitis an den Brustwarzen erkrankt, kann das Saugen des Babys für sie unangenehm und schmerzhaft sein.

Wir zeigen dir, wie Neurodermitis an der Brust und an der Brustwarze entsteht, wie sich das Stillen auf Mutter und Baby auswirkt und außerdem wie sich die Krankheit effektiv behandeln lässt.

Inhaltsverzeichnis

Neurodermitis an der Brustwarze: Die Auslöser

Neurodermitis kann am gesamten Körper auftreten. Die chronisch-entzündliche Hautkrankheit zeigt sich in der Regel an Stellen wie den Armen, Beinen, aber auch an der Brust und den Brustwarzen. Da die Krankheit schubhaft verläuft, wechseln sich Phasen mit akuten Symptomen und Phasen ohne Symptome ab. Bis heute zielen Behandlungen und Therapien gegen Neurodermitis darauf ab, diese symptomlosen Zeiträume zu verlängern – vollständig heilbar ist Neurodermitis bislang nicht.

Wissenschaftler*innen gehen davon aus, dass ein typischer Schub an der Brustwarze oder der Brust besonders durch drei Faktoren begünstigt wird:

  • Genetik: Die Veranlagung für eine Krankheit sind zu großen Teilen erblich bedingt. Laut Studien haben Kinder von Neurodermitiker*innen ein Risiko von ca. 60 % auch zu erkranken. Neurodermitis zählt zu den atopischen Krankheiten, genauso wie Heuschnupfen und allergisches Asthma – auch eine Vorerkrankung in der Familie mit einer solchen Krankheit führen zu einer höheren Wahrscheinlichkeit auch an Neurodermitis zu erkranken. 
  • Schwache Hautbarriere und -flora: Die Haut von Patient*innen wird schnell rau und trocken, da sie nicht ausreichend Feuchtigkeit an sich binden kann – ihr fehlen gewisse Fette und Proteine in der obersten Hautschicht (Epidermis). Durch diese geschwächte Hautbarriere können Allergene und Krankheitserreger schneller in die Haut eindringen. Darüber hinaus fehlen der Hautflora wichtige Mikroorganismen, wodurch sich mehr Bakterien als üblich auf der Haut befinden können. 
  • Sensibilität gegenüber äußeren Faktoren: Zwar schafft die Genetik des/r Einzelnen die Voraussetzungen für einen möglichen Schub an der Brust oder den Brustwarzen, akut ausgelöst werden diese Schübe dann in der Regel jedoch durch gewisse Trigger wie unter anderem dem Kontakt zu Allergenen (Hausstaub, Pollen), reizende Kleidung oder durch einen schlechten psychischen Zustand. Aber auch mechanische Reize, wie etwa das Stillen von Babys, können Neurodermitis an den Brustwarzen auslösen.

 

Was sind die Symptome von Neurodermitis an der Brustwarze?

Die Symptome von Neurodermitis an der Brust und der Brustwarze sind die gleichen, wie an anderen Stellen des Körpers. Typisch sind dabei gerötete, trockene Haut, nässende Ekzeme und starker Juckreiz. Die charakteristischen Schübe können innerhalb von Sekunden oder Minuten auftreten und neben den typischen Symptomen auch Schwellungen der betroffenen Körperstellen verursachen. Da bereits leichte Schübe schon für sehr starken Juckreiz verantwortlich sein können, berichten Patient*innen infolgedessen von Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten.

Neurodermitis an den Brustwarzen und der Brust werden besonders häufig durch mechanische Reizungen ausgelöst: Etwa durch enge T-Shirts beim Joggen, oder bei Müttern, wenn sie stillen. Besonders bei stillenden Müttern zeigt sich Neurodermitis – die Brustwarzen werden nicht nur konstant durch das Saugen der Babys belastet, aufgrund der hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft sind Mütter von Grund aus schon gefährdeter an der sogenannten Schwangerschaftsdermatitis zu erkranken. 

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Wie kann Neurodermitis auf der Brust behandelt werden?

Besonders Frauen haben während der Stillzeit ein erhöhtes Risiko, Ekzeme an den Brustwarzen zu entwickeln. Aufgrund dessen ist es wichtig, die richtigen Behandlungsschritte einzuleiten. Dabei stützt sich die Therapie immer auf drei Säulen: Eine angepasste Basispflege, der Vermeidung von reizenden Umwelteinflüssen und bei Bedarf einer medikamentösen Behandlung der Symptome.

 

Basispflege

Grundsätzlich wird die Effektivität der Behandlung besonders von der verwendeten Hautpflegeroutine beeinflusst wird. Da die Hautbarriere von Patient*innen geschwächt und deswegen rau und trocken ist, muss die Haut mit beruhigenden Pflegestoffen und ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden. 

Besonders wichtig bei der Auswahl von Reinigungs- und Pflegemitteln ist dabei die Vermeidung von reizenden Konservierungs- und Duftstoffen. Solche Stoffe wirken sich negativ auf die sensible Haut von Patient*innen aus und können für den Beginn eines Schubs verantwortlich sein. Dies ist bei Neurodermitis an den Brustwarzen von besonderer Bedeutung, da die Haut an dieser Körperpartie extrem empfindlich ist. Am besten nutzt man für die Pflege Wirkstoffe, die schon auf natürliche Art und Weise im Körper vorkommen, wie Ceramide und Urea – diese schonen die Haut, stärken die Hautbarriere und spenden den trockenen Hautstellen ausreichend Feuchtigkeit. 

Damit Du wirklich sichergehen kannst, dass Du auch die richtigen Produkte nutzt, solltest Du Dich mit einer/m erfahrenen Ärzt*in in Verbindung setzten: Diese Spezialist*innen können die Situation Deiner Haut bewerten und Dich bei der Auswahl unterstützen. Tritt Neurodermitis bei Dir auf, während Du Dein Baby stillst, solltest Du auch das Gespräch zu Deiner/m Frauenärzt*in suchen.

 

Umweltreize vermeiden 

Neben den mechanischen Reizen beim Stillen kann einer der charakteristischen Schübe auch durch den Kontakt zu anderen Umwelteinflüssen ausgelöst werden. Zwar reagiert nicht jede Patient*in zwangsläufig mit Ekzemen und Juckreiz auf die folgenden Stoffe und Umstände, dennoch gelten sie im Allgemeinen als potenzielle Triggerfaktoren:

  • Wetterextreme
  • Reizende Pflegestoffe
  • Allergene (z. B. Tierhaare, Pollen)
  • Kleidung (z. B. aus Wolle)

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Medikamente gegen Neurodermitis auf den Brustwarzen

Leider kann auch die beste Pflege und die Vermeidung zu potenziellen Triggerfaktoren einen erneuten Schub auslösen – besonders bei Neurodermitis an der Brust und der Brustwarze, aufgrund der mechanischen Reizung durch das Stillen. Für solche Fälle gibt es jedoch Medikamente, die Ekzeme und Juckreiz effektiv und schnell lindern können. 

Bewährt hat sich in solchen Akutphasen der Einsatz von Cremes und Salben aus der Wirkstoffgruppe der Glukokortikoide – Cortison ist der bekannteste Stoff aus dieser Gruppe.

Solche Cortisonpräparate wirken effektiv gegen aufflammende Entzündungen und helfen so auch gegen den starken Juckreiz.

Schlagen Cremes und Salben mit Glukokortikoiden nicht an, wird in vielen Fällen eine Behandlung mit Calcineurin-Inhibioren vorgeschlagen. Solche Inhibitoren unterbinden Immunreaktionen – also auch die unerwünschten Reaktionen aufgrund von Neurodermitis.

Sowohl der Einsatz von Glukokortikoiden als auch von Calcineurin-Inhibitoren sind grundsätzlich in der Stillzeit möglich. Wie und wie lange genau sie bei Neurodermitis an den Brustwarzen und der Brust eingesetzt werden dürfen, musst Du jedoch unbedingt mit Deiner/m behandelten Ärzt*in absprechen.

Deine Pflegeroutine gegen Neurodermitis

Mit der personalisierten Behandlung von FORMEL Skin wollen wir Dir eine wirksame Routine gegen Neurodermitis bieten. Dafür erhältst Du von uns einen individuellen Behandlungsplan und Produkte mit Wirkstoffen, die perfekt zu Deiner Haut passen.

 

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