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Diese Stoffe reizen Ihre Haut: Mid-Range-Kleidungsstücke mit hohem Anteil an synthetischen Fasern

Skincare


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Dr. Sarah Bechstein

Mitbegründerin von FORMEL SKIN

Mid-Range-Produkte enthalten den höchsten Anteil an synthetischen Fasern und sind am schädlichsten für die Haut. Dies hat unsere neue Analyse ergeben. Während Premium-Mode deutlich geringere Kunststoffanteile aufweist, enthalten Mid-Range-Produkte im Durchschnitt sogar mehr synthetische Fasern als viele Low-Budget-Artikel. Untersucht wurden insgesamt 81 Kleidungsstücke für Damen und Herren aus den Kategorien Jeans, T-Shirts, Pullover, Kleider, Blusen und Hemden. Die Premium-Kategorie umfasste Produkte von Levi's, Tommy Hilfiger und Hugo Boss. Im Mid-Range-Segment wurden Artikel von H&M, C&A und Bershka analysiert. Die Low-Budget-Kategorie setzte sich aus Produkten von Primark, Takko Fashion und Pull & Bear zusammen.

Mid-Range mit dem höchsten Synthetik-Anteil – Kaum Unterschiede zwischen Damen- und Herrenmode

Im Low-Budget-Segment enthalten Frauenprodukte durchschnittlich 22,24 Prozent synthetische Fasern, bei Männern sind es 27,75 Prozent. Im Mid-Range-Segment steigen die Werte auf 27,73 Prozent bei Frauen und 27,5 Prozent bei Männern. Premium-Produkte weisen mit 9,87 Prozent (Frauen) beziehungsweise 13,83 Prozent (Männer) die niedrigsten Kunststoffanteile auf.


Damit schneidet das Mid-Range-Segment in der Untersuchung schlechter ab, als die Low-Budget-Varianten der Kleidungsstücke. Das verdeutlicht: Ein höherer Preis muss  nicht automatisch eine deutlich natürlichere Materialzusammensetzung garantieren. 

„Synthetische Fasern wie Polyester, Polyamid oder Acryl werden häufig eingesetzt, um Kleidungsstücke formstabiler, elastischer oder pflegeleichter zu machen“, erklärt Dr. Sarah Bechstein, Mitgründerin von FORMEL SKIN. „Aus dermatologischer Sicht kann ein hoher Anteil synthetischer Materialien jedoch das Mikroklima auf der Haut beeinflussen. Diese Stoffe sind häufig weniger atmungsaktiv als Naturfasern und können Wärme sowie Feuchtigkeit stärker auf der Hautoberfläche stauen. Bei empfindlichen Personen kann das zu Juckreiz, Rötungen oder Irritationen führen. Entscheidend ist dabei nicht allein das Material, sondern auch die Verarbeitung, Passform und individuelle Hautbeschaffenheit.“

Pullover: Kunststoffanteil besonders hoch

Pullover weisen im Vergleich aller Kategorien die höchsten synthetischen Anteile auf. Frauen-Pullover bestehen im Schnitt zu 44,44 Prozent aus synthetischen Fasern wie Polyester, Polyamid oder Acryl. Bei den analysierten Männer-Pullovern lag der Anteil sogar bei 100 Prozent. Zum Vergleich: Jeans enthalten durchschnittlich 22 Prozent (Frauen) bzw. 24 Prozent (Männer) synthetische Fasern. T-Shirts kommen lediglich auf 0,56 Prozent (Frauen) beziehungsweise 0 Prozent (Männer). Hier sind Stoffe wie Baumwolle, Viskose oder Schurwolle eher vertreten. Kleider wiesen in der Analyse einen vergleichsweise hohen Synthetik-Anteil auf: 34,22 Prozent der untersuchten Kleider bestanden aus Materialien wie Elastan, Polyamid oder Polyester.


„Gerade bei Kleidungsstücken mit großflächigem Hautkontakt lohnt sich ein Blick auf das Etikett“, erklärt Dr. Bechstein. „Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder Wolle regulieren Temperatur und Feuchtigkeit in der Regel besser. Das kann helfen, das Hautmilieu stabil zu halten und Irritationen vorzubeugen.“


Synthetische Fasern verändern das Hautklima

Polyester nimmt im Vergleich zu Baumwolle oder Leinen nur sehr wenig Feuchtigkeit auf. Während Naturfasern Schweiß aufnehmen und an die Umgebung abgeben können, verbleibt Feuchtigkeit bei vielen synthetischen Stoffen stärker auf der Hautoberfläche. Das kann zu einem feucht-warmen Milieu führen, insbesondere bei eng anliegenden oder wärmespeichernden Kleidungsstücken.

Polyamid und Nylon sind sehr widerstandsfähig und elastisch, weisen jedoch ebenfalls eine geringere Feuchtigkeitsaufnahme auf. Acryl speichert Wärme besonders effektiv, was im Winter funktional sein kann, bei längerer Tragedauer jedoch zu Hitzestau beitragen kann.


Über die Untersuchung

Für die Analyse wurden 81 Kleidungsstücke für Frauen und Männer aus den Kategorien Jeans, T-Shirts, Pullover, Kleider, Blusen und Hemden untersucht. Grundlage waren die öffentlich zugänglichen Materialangaben der jeweiligen Hersteller. Die Produkte wurden in die Preissegmente Low Budget, Mid Range und Premium eingeteilt. Anschließend wurden Durchschnittswerte für den Anteil synthetischer und natürlicher Fasern gebildet sowie die Ergebnisse nach Geschlecht und Produktkategorie ausgewertet.

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