Akne

Helfen Salben bei der Behandlung von Akne?

Für die meisten Menschen, die ihre Akne behandeln lassen möchten, kommt eine Therapie mit äußerlichen (topischen) Medikamenten infrage. Neben Cremes und Gels suchen dabei viele Patient*innen auch nach Akne-Salben, ohne zu wissen, welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Präparaten gibt.

Wir erklären, was genau eine Salbe eigentlich ist, wie sie sich von Cremes unterscheidet und warum Salben sich nicht zur Behandlung von Akne eignen.

Unterstutzt von fuhrenden Ärzten & Apothekern

Inhaltsverzeichnis

Können mir Salben bei der Behandlung von Akne weiter helfen?

Im Alltag verwenden wir Begriffe wie Salben, Cremes, Lotion oder Gel in vielen Fällen synonym – manchmal auch beim Kauf von (rezeptpflichtigen) Akne-Medikamenten. Gerade wenn man nach der richtigen Behandlungsmethode für Erkrankungen wie Akne vulgaris oder Akne inversa sucht, ist es wichtig, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Präparaten zu kennen. Denn: Bei der Pflege der Haut kommt es nicht nur auf aktive Wirkstoffe an, sondern auch auf ihre Zusammensetzung.

“Akne-Salbe” hört sich für viele Patient*innen zunächst wie eine zuverlässige Behandlungsmethode gegen leichte und schwere Formen von Akne und Aknenarben an. Das ist allerdings irreführend: Salben sind der Definition nach sehr viel reichhaltiger als Cremes, enthalten kein Wasser und wirken auf der Haut abdeckend. Auf der Haut von Akne-Patient*innen können Salben schnell zu erneuten Verstopfungen der Poren führen. Stattdessen verwenden Ärzt*innen für die Behandlung von Akne verschreibungspflichtige und rezeptfreie Cremes mit einer leichteren Textur.

Erste Ergebnisse nach 6 Wochen

Dein/e Dermatolog*in begleitet Dich während der gesamten Behandlung und passt die Wirkstoffe in den Produkten individuell an. Auch wenn jede Haut ein wenig anders ist, siehst Du so mit FORMEL Skin bereits nach 6 Wochen erste Ergebnisse.

Deine Alternative zur Akne-Salbe: Die individuelle Hautpflege von FORMEL Skin

Wer im Alltag häufiger mit Akne und unreiner Haut zu tun hat, wird wissen, dass ein einziges Mittel – sei es Akne-Salbe, verschreibungspflichtige Pickelcreme oder ein rezeptfreies Waschgel – selten ausreicht, um die Hauterscheinungen langfristig zu behandeln. Dermatolog*innen setzen aus diesem Grund auf Hautpflegeroutinen aus verschiedenen Pflege- und Wirkstoffen, die individuell auf die Haut ihrer Patient*innen angepasst sind. Bei FORMEL Skin wollen wir Dir den Weg zu Deiner personalisierten Akne-Behandlung noch leichter machen und bringen Dir deshalb eine komplette medizinische Beratung zusammen mit einer individuell auf Dich zugeschnittenen Pflegeroutine einfach nach Hause. 

Dein Behandlungsstart funktioniert ganz einfach: Alles, was das Ärzt*innenteam benötigt, sind drei Bilder Deiner Haut sowie einen ausgefüllten Akne-Fragebogen. Das Dermatologie-Team prüft Deine Angaben ganz genau und findet die Wirkstoffe, die Deiner Haut gerade besonders guttun. Sie werden in einer Apotheke zu Deiner personalisierten Pflegeroutine aus Formel, Reinigung und Pflege kombiniert und direkt zu Dir nach Hause geschickt. Schon nach der 6. Behandlungswoche wirst Du die ersten Veränderungen auf Deiner Haut bemerken.

Genauso wichtig für den Behandlungserfolg wie die richtigen Wirkstoffe ist eine regelmäßige Absprache mit Deinem/r Ärzt*in. Deshalb verfolgen wir über regelmäßige Online-Check-ins die Fortschritte Deiner Haut und passen Deine Routine nach Bedarf an ihre aktuellen Bedürfnisse an. Falls Du Fragen zu Deinen Produkten, Wirkstoffen oder anderen Bereichen der Dermatologie hast, stehen wir Dir immer zur Seite. Wenn Du etwa zusätzlich zu Deiner Behandlung eine (Akne-) Salbe ausprobieren möchtest, kannst Du bei FORMEL Skin immer das Ärzt*innenteam um Rat fragen.

Deine Vorteile mit FORMEL Skin:

  • Individuelles Behandlungs- und Pflegeset gegen Akne und Aknenarben
  • Wirkstoffe auf Dich und Deine Haut zugeschnitten
  • Persönlicher Kontakt zu Deine/m Dermatolog*in (freiwillige Check-ins)
  • Keine Termine, keine Öffnungszeiten – Behandlung komplett von zu Hause
  • Automatischer Refill Deiner Produkte jeden Monat (jederzeit kündbar)
  • Kostenloser Versand innerhalb Deutschlands (Schweiz: 10 €)
  • Personalisierte Behandlung mit Geld-zurück-Garantie

 

Unsere Behandlung gegen Akne hat Dich nicht überzeugt? Dann bekommst Du mit wenigen Klicks Dein Geld zurück! Wir bitten Dich darum, die Produkte mindestens 60 - 90 Tage auszuprobieren, damit sie richtig wirken können. Zeigen sich keine Ergebnisse, kannst Du uns über den Login ganz einfach Bilder von Deiner Haut schicken und bekommst Dein Geld normalerweise innerhalb von 7 Tagen wieder.

Dein Weg zu reiner Haut

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Schritt 1

Fragebogen zu Deiner Haut ausfüllen
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Schritt 2

3 Bilder für den Arzt aufnehmen
doctor treatment

Schritt 3

Das Ärzteteam bestimmt die Wirkstoffe
treatment delivery

Schritt 4

Formel wird angemischt und das Set versendet
doctor message

Schritt 5

Ärzteteam passt Deine Formel stetig auf Deine Haut an und ist für Dich da

Wie unterscheiden sich Akne-Salben und Cremes untereinander?

Egal, ob Creme oder Salbe: Bei beiden Formen der topischen Akne-Behandlung handelt es sich prinzipiell um ein Gemisch aus Öl (Fett) und Wasser. Um die beiden Bestandteile miteinander zu vermischen, ist ein sogenannter Emulgator notwendig, der die beiden Teile zu einer Emulsion verbindet.

Der größte Unterschied zwischen einer Salbe und einer Creme besteht im jeweiligen Wasseranteil. Salben enthalten grundsätzliche mehr Öl als Wasser und werden deshalb auch als Wasser-in-Öl (W/O) Gemisch bezeichnet. Früher fielen ausschließlich wasserfreie Präparate in die Kategorie der Salben – diese Art der Zubereitung wird heute unter dem Namen „Fettsalbe“ verkauft. Der hohe Fettanteil verhindert, dass Feuchtigkeit aus der Haut austritt, und schützt die Haut gleichzeitig vor äußeren Einflüssen.

Anders als Salben enthalten Cremes mehr Wasser als Öl – man spricht hier von einer Öl-in Wasser (O/W) Emulsion. Sie versorgen die Haut zwar mit Feuchtigkeit, sind aufgrund ihres hohen Wasseranteils jedoch leichter aufzutragen. Je nach Pflegebedarf (trockene Haut, fettige Haut, Mischhaut) können Cremes mit verschiedenen Wirkstoffen von Vitamin A über Antibiotika bis Teebaumöl angereichert und an unterschiedliche Körperstellen (Gesicht, Rücken, Intimbereich) angepasst werden.

Warum sind Salben nicht für die Behandlung von Akne geeignet?

Für die Entscheidung zwischen Creme oder Salbe, kannst Du Dich im Allgemeinen nach diesem Grundsatz richten: Trockene Haut braucht Fett, fettige Haut braucht Feuchtigkeit. Genau das ist auch der Grund, warum Salben generell nicht zur Behandlung von Akne empfohlen werden – sie sind schlichtweg zu reichhaltig.

Die Haut von Akne-Patient*innen zeichnet sich in den meisten Fällen durch eine Überproduktion von hauteigenen Ölen aus, die die Poren verstopfen und dort als Grundlage für Entzündungen dienen. Fetthaltige Salben können diesen Effekt verstärken und die Anfälligkeit für Pickel und Infektionen auf der Haut verstärken. Diesen porenverstopfenden Effekt bezeichnen Hautärzt*innen auch als Komedogenität. Neben den richtigen Wirkstoffen empfehlen Ärzt*innen bei der Behandlung von Akne leichte, nicht-komedogene, entzündungshemmende Cremes.

Deine 3 Produkte gegen Akne

Mit Deiner personalisierten Behandlung von FORMEL Skin wollen wir Dir eine vollständige Routine gegen Akne bieten. Deshalb erhältst Du von uns 3 Produkte mit den Wirkstoffen, die perfekt zu Deiner Haut passen: 

 

FORMEL mit angepassten Wirkstoffen gegen Akne, Pickel und andere Hautunreinheiten 

PFLEGE zur Verbesserung Deines Hautbilds 

REINIGUNG für die optimale Aufnahme der Inhaltsstoffe

Hilft Zugsalbe gegen Akne?

Zugsalben haben bei der Akne-Behandlung einen umstrittenen Status inne. Sie basieren auf dem Wirkstoff Ammoniumbituminosulfonat. Die Hersteller der Zugsalbe werben damit, dass sie die Durchblutung anregt und sowohl antibakteriell als auch entzündungshemmend wirken soll. Diese Wirkung bleibt jedoch weiterhin umstritten: Zwar wird der Wirkstoff selbst vom Bundesinstitut für Arzneimittel offiziell für die Verwendung in Medikamenten zugelassen, gleichzeitig gibt es viele Berichte über erhebliche Nebenwirkungen wie Hautausschlag, Rötungen und dauerhaftes Brennen. In Akne-Foren wird die Zugsalbe oft empfohlen, um Pickel unter der Haut an die Oberfläche zu bringen. Hiervon sollten Betroffene grundsätzlich die Finger lassen.

Hilft Zinksalbe gegen Akne?

Zinksalben wirken antibakteriell, antiseptisch und adstringierend (austrocknend). Das bedeutet, dass sie die Selbstheilung der Haut vorantreiben, indem sie die Bakterien abtöten, die Wunde desinfizieren und dafür sorgen, dass sich das Hautgewebe stärker zusammenzieht. Das enthaltene Zinkoxid entzieht der Haut das Wasser und wirkt so bakteriellen Entzündungen entgegen – auch bei speziellen Akneformen, wie Akne inversa. Zinksalben entfalten ihre Wirkung sofort und helfen zusätzlich dabei, Pickelnarben zu vermeiden. Allerdings sollten sie nur punktuell auf einzelne Pickel und niemals großflächig aufgetragen werden.

Statt Salbe: Welche Mittel helfen gegen Akne?

Um die Wirkung und Möglichkeiten einer Akne-Behandlung richtig einzuordnen, ist es zunächst wichtig, die Akne vulgaris anhand ihrer unterschiedlich starken Ausprägungsformen zu unterscheiden. Denn sowohl bei der leichten Akne (Akne comedonica) als auch bei vielen Fällen der mittelschweren Akne (Akne papulopustulosa) kann eine äußere (topische) Behandlung ausreichend sein, um die Symptome langfristig und schonend loszuwerden. Nur in Ausnahmefällen wie Akne inversa, bei der Papeln und Pusteln in den tiefen Bereichen der Haarfollikel entstehen, wird eine begleitende Medikamenten-Therapie und die Einnahme von Tabletten manchmal nötig.

Topische Akne-Medikamente unterscheiden sich in mehreren Aspekten. Im Fokus steht hier natürlich der verwendete Wirkstoff. Aber auch die Anwendungsdauer, mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und die Unterscheidung zwischen frei verkäuflichen und verschreibungspflichtigen Salben spielt eine wichtige Rolle. Folgende Wirk- und Pflegestoffe finden bei der Akne-Behandlung am häufigsten Verwendung:

  • Retinoide: Derivate der Vitamin-A-Säure (auch Retinoide genannt) haben auf der Haut eine starke regenerierende Wirkung, die die Zellerneuerung ankurbelt und die Haut von Verhornungen und Narben befreit. Sie gehören zu den wirksamsten Wirkstoffen, die zur Behandlung von Akne und Aknenarben eingesetzt werden.
  • Antibiotika: Antibiotische Wirkstoffe, wie Erythromycin und Metronidazol wirken vor allen gegen die bakterielle Entzündung auf der Haut. Sie sind verschreibungspflichtig und dürfen, aufgrund der Bildung von Toleranzen, nur für eine kurzfristige Akne-Therapie eingesetzt werden.
  • Salicylsäure: Salicylsäure (auch Beta-Hydroxy-Acid oder BHA) wird sowohl in Reinigern als auch als Creme oder Gel verabreicht. Auf der Haut wirkt BHA nicht nur zellerneuernd, sondern auch hornlösend (keratolytisch), fettlösend und porenverfeinernd.
  • BPO: Benzoylperoxid (BPO) wird bei der Behandlung von Akne und Mitessern vor allem aufgrund seiner komedolytischen Wirkung verwendet. Auf der Haut setzt der Wirkstoff reaktive Sauerstoffmoleküle frei, die Aknebakterien bekämpfen und Talgrückstände in den Poren auflösen.
  • Niacinamid: Niacinamid ist auch als Vitamin B3 bekannt. Auf der Haut aktiviert der Wirkstoff bestimmte natürliche Substanzen, die die Stoffwechselreaktion der Hautzellen beschleunigen und die Poren auf diese Weise sichtbar verkleinern.
  • Azelainsäure: Azelainsäure wird in der Dermatologie unter anderem auch zur Behandlung von Akne angewandt. Dabei wirkt die Säure auf der Haut wie ein mildes Peeling und reduziert Mitesser und Narben sichtbar.

 

Unabhängig von der Schwere der Akne ist es ratsam, sich frühzeitig mit einem/r Hautärzt*in abzusprechen. So kann festgestellt werden, welche Salbe am besten für Dich und Deine Haut geeignet ist und ob eventuelle Wechselwirkungen mit anderen Produkten oder Medikamenten bestehen. Zum Start der Behandlung ist es dabei auch wichtig, die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Creme vorsichtig anzutesten, da jeder Hauttyp unterschiedlich auf Wirkstoffe reagieren kann – so kannst Du schweren allergischen Reaktionen vorbeugen. In diesem Fall empfehlen wir eine sofortige Rücksprache mit einem/r Dermatolog*in.

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