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Was hilft gegen Neurodermitis-Pickel?

In diesem Artikel

Leidest Du unter den Symptomen von Neurodermitis wie Juckreiz, Ekzemen oder kleinen erhabenen Pickeln? Neurodermitis ist eine komplexe Hauterkrankung, deren Symptome und Ausprägungen variieren können. Doch was genau passiert im Körper, dass solche Beschwerden auftreten?

Stelle Dir vor, Du könntest nicht nur verstehen, wie Neurodermitis entsteht, sondern auch, wie Du die Pickel und anderen Symptome effektiv behandeln kannst. Lass uns Dir zeigen, wie verschiedene Behandlungsmethoden helfen können, Neurodermitis in den Griff zu bekommen. Erfahre mehr und finde den Weg zu einer gesünderen Haut. Mit FORMEL Skin funktioniert die Hautanalyse ganz einfach online!

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Das Wichtigste in Kürze

  • Pickel bei Neurodermitis sind oft das Ergebnis von entzündeten Haarfollikeln, die in betroffenen Hautbereichen auftreten.
  • Diese Neurodermitis-Pickelchen können jucken und schmerzhaft sein, was das ohnehin unangenehme Hautbild bei Neurodermitis verschlimmern kann.
  • Die richtige Hautpflege und die Vermeidung von Reizstoffen können dazu beitragen, Pickel bei Neurodermitis zu reduzieren und die Hautgesundheit zu verbessern.

Pickel bei Neurodermitis: Was ist Neurodermitis?

Um zu verstehen, welche Behandlungsmethoden für Pickel bei Neurodermitis besonders wirksam sind, ist es wichtig zu wissen, wie Neurodermitis überhaupt entsteht. Die chronische Hauterkrankung wird von Wissenschaftler*innen auch atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem genannt, da sie eng mit anderen atopischen Erkrankungen wie Asthma oder allergischem Schnupfen verwandt ist. Bei Patient*innen mit Neurodermitis reagiert die Haut nämlich besonders empfindlich auf Reizstoffe aus der Umwelt und entwickelt für die Erkrankung typische Symptome: Starker Juckreiz, Entzündungen (Ekzeme) und Trockenheit. Aber auch kleine erhabene Pickel sind ein Symptom von Neurodermitis, diese jucken oft und werden von Patient*innen aufgekratzt, wodurch weitere Entzündungen entstehen.

Neurodermitis tritt bei Neugeborenen, Babys und Kleinkindern besonders oft auf. Bis zu 20 % sind zumindest phasenweise betroffen. Ab dem 5. Lebensjahr klingt die Erscheinung meistens ab, eine plötzliche Neuerkrankung kommt ab dann nur noch manchmal vor. Bei Patient*innen im Erwachsenenalter (ca. 2 bis 3 % der gesamten Bevölkerung) fallen die Symptome wie Pickel bei Neurodermitis bedeutend intensiver aus. Der Juckreiz und die Entzündungen treten bei ihnen besonders häufig an den Händen und Füßen, den Armbeugen und Kniegelenken, sowie im Nacken und auf der Kopfhaut auf.

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Sind Pickel ein Symptom von Neurodermitis?

Zwar gehören Pickel bei Neurodermitis nicht zu den häufigsten Symptomen, wie Ekzeme und gerötete Hautstellen, sie können aber eine Erscheinung der Krankheit sein. Dabei unterscheiden sich die Pickel jedoch zu den Pickeln anderer Hautkrankheiten, wie Akne. Neurodermitis verursacht keine Eiterpickel, Pickel bei Neurodermitis sind eher hart und ohne Flüssigkeit. Die erhabenen Pickel bei Neurodermitis lösen starken Juckreiz bei den Patient*innen aus, werden die Pickel aufgekratzt, können Entzündungen und nässende, offene Hautstellen entstehen, die beim Abheilen verkrusten. Schließlich kann dabei eine Verdickung der betroffenen Hautstellen entstehen (Lichenifikation). Bei Akne und Neurodermitis sind die Pickel im Gesicht und am Körper somit unterschiedlich.

Pickel bei Neurodermitis: Wie entsteht Neurodermitis?

Neurodermitis entsteht nicht durch einen einzelnen Auslöser, sondern wird von einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren hervorgerufen. Die größte Rolle spielt dabei eine Dysfunktion der natürlichen Hautbarriere. Unsere Haut hat die Aufgabe, den Körper des Menschen vor dem Eindringen schädlicher Fremdstoffe zu beschützen. Das können etwa Allergene oder Krankheitserreger sein. Außerdem hält sie den Feuchtigkeitshaushalt des Menschen im Gleichgewicht, indem sie Wasser in den Hautzellen an sich bindet. Besonders beansprucht wird dabei die oberste Hautschicht.

Bei Patient*innen ist die Hornschicht der Epidermis nicht richtig aufgebaut und ist aus diesem Grund in ihrer Schutzfunktion vermindert. Das lässt sich teilweise auf die Genetik der Patient*innen zurückführen. Bestimmte Abschnitte ihres Erbguts sind aufgrund von Mutationen verändert, wodurch die Produktion von wichtigen Stoffen, die für den Aufbau der Haut benötigt werden (z. B. Filaggrin), eingeschränkt ist. Das Zellgewebe der Erkrankten verliert rasch seine Feuchtigkeit, wodurch sie austrocknet und rissig wird. 

Diese Kombination aus trockener, rissiger Haut und einer geschwächten Hautbarriere führt dazu, dass Fremdstoffe schneller in den Organismus gelangen und dort allergische Reaktionen auslösen können. Das ist bei Neurodermitis besonders gefährlich, da Patient*innen mit einer sehr starken Immunreaktion auf Umweltreize reagieren. Substanzen wie Pollen, Milbenkot oder Staub reizen die Haut und verursachen allergische Reaktionen und Symptome wie Juckreiz, Entzündungen und Pickel bei Neurodermitis.

Pickel bei Neurodermitis: So gelingt die richtige Diagnose

Neurodermitis zu erkennen und die richtige Behandlung für Pickel bei Neurodermitis zu finden, ist nicht immer einfach. Bis jetzt! Denn mit FORMEL Skin funktioniert die Hautanalyse & Diagnose ganz einfach per App. 

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Alles, was die Ärzt*innen von Dir brauchen, sind ein paar Informationen und eine Handvoll Fotos von Deiner Haut.

*Die 24h Diagnose gilt an Werktagen. An Wochenenden und Feiertagen kann es zu längeren Bearbeitungszeiten kommen.

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Wie können Pickel bei Neurodermitis behandelt werden?

Um den Symptomen, wie Juckreiz und Pickeln bei Neurodermitis vorzubeugen, ist eine individuelle Behandlung notwendig. Diese stützt sich in der Regel auf drei Säulen: einer Basispflege, der Kontaktvermeidung zu reizenden Umweltfaktoren und dem Einsatz von medizinischen Wirkstoffen in akuten Phasen.

Die richtige Basispflege gegen Pickel bei Neurodermitis

Egal in welcher Phase: Eine passende Hautpflege bildet immer die Basis der Behandlung von Pickeln bei Neurodermitis. Die Pflegeroutine sollte so angelegt werden, dass sie genügend feuchtigkeitsspendende, wohltuende Pflegestoffe enthält. Auch wenn die Neurodermitis keine heilbare Krankheit ist, kann durch eine zuverlässige Pflege der Haut, der der Bedarf an medizinischen Wirkstoffen, bei Ekzemen und Pickeln verringert werden.

Es ist essenziell, dass bei der Auswahl von Salben und Cremes auf die Zusammensetzung der Wirkstoffe geachtet wird. Da die Haut von Patient*innen schnell gereizt wird, müssen Artikel gewählt werden, die keine Konservierungs- und Duftstoffe enthalten – diese können nämlich Kontaktallergien auslösen. Bestenfalls wurden ihnen gar keine aktiven Wirkstoffe beigefügt. Man sollte besser Wirkstoffe, wie Urea oder Ceramiden nutzen, da diese beiden Wirkstoffe sich natürlich in der Haut wiederfinden. Dadurch verursachen sie kaum Hautirritationen. Urea und Ceramiden spenden Feuchtigkeit und stärken die Stabilität der Hautbarriere. 

Pickelcremes aus der Drogerie und Apotheke sind für Menschen mit Neurodermitis in der Regel nicht geeignet. Häufig enthalten sie aggressive Wirkstoffe wie Salicylsäure, Benzoylperoxid, Azelainsäure oder Teebaumöl, die die Haut irritieren können. Im schlimmsten Fall rufen Anti-Pickel-Produkte dabei einen akuten Neurodermitisschub hervor. 

Die genaue Zusammensetzung der Pflege sollte man immer mit einer/m erfahrenen Ärzt*in absprechen. Nur Spezialist*innen können die Haut professionell analysieren und dadurch feststellen, welche Produkte dem/der Einzelnen wirklich bei der Behandlung von Ekzemen und Pickeln bei Neurodermitis hilft. Dies gilt nicht nur für Cremes und Salben – es ist genauso wichtig, dass auch auf die Zusammensetzungen von Seifen oder Shampoos geachtet wird.

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Weniger Privatsphäre: In der Praxis warten und von anderen gesehen werden.

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Unbequem für Familien: Notwendigkeit, mit Kindern zur Praxis zu reisen und zu warten

Flexibilität bei der Terminwahl

Eingeschränkte Terminauswahl: Termine nur innerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten.

Ortsunabhängigkeit

Ortsgebunden: Notwendig, zur Praxis zu reisen, vor allem für Menschen in abgelegenen Gebieten.

Geringeres Ansteckungsrisiko

Höheres Ansteckungsrisiko: Physischer Kontakt in der Praxis erhöht potenziell das Infektionsrisiko.

Zugang zu Spezialist*innen

Eingeschränkter Zugang zu Spezialist*innen: Man muss den Arzt/die Ärztin konsultieren, zu dem/der man geht.

Zeitersparnis

Zeitaufwand: Anfahrt zur Praxis und eventuelle Wartezeiten vor Ort.

Möglichkeit zur Zweitmeinung

Schwierigkeit, eine Zweitmeinung zu erhalten: Man muss einen weiteren Termin bei einem anderen Arzt vereinbaren.

Neurodermitis und kleine Pickel: Kontaktvermeidung zu Triggerfaktoren

In manchen Fällen kann der Kontakt zu verschiedenen reizenden Umweltfaktoren die typischen Symptome wie Ekzeme, Juckreiz und Pickel bei Neurodermitis auslösen. Welche Einflüsse bei den einzelnen Menschen genau die Schübe auslöst, ist persönlich verschieden und kann nicht pauschalisiert werden. Jedoch sind die folgenden Trigger bekannt dafür, in vielen Fällen für die Symptome verantwortlich zu sein, oder einen Schub zu verstärken:

  • Wetterextreme

  • Reizende Pflegestoffe

  • Allergene (z. B. Tierhaare, Pollen)

  • Kleidung (z. B. aus Wolle)

Medizinische Wirkstoffe gegen Pickel bei Neurodermitis

Auch eine schonende Pflege und ein akribisches Meiden von möglichen reizenden Triggern kann Neurodermitiker*innen nicht ganz vor einem Schub bewahren. In der Forschung sind aber einige effektive Medikamente bekannt, die die Erkrankung zwar nicht heilen, ihre Symptome, wie Pickel bei Neurodermitis, jedoch effektiv schwächen können. 

Akut lässt sich so ein Neurodermitisschub mit verschreibungspflichtigen Cremes mit den Wirkstoffen der Glukokortikoide lindern. Cortison, der bekannteste Vertreter dieser Gruppe, wirkt effektiv gegen Entzündungen. Dadurch wird auch der Juckreiz und die erhabenen Pickel bei Neurodermitis verringert.

Calcineurin-Inhibitoren, wie Pimecrolimus und Tacrolimus, werden auch zur Behandlung verwendet, da sie die ungewollten, überschießenden, Reaktionen des Immunsystems unterbinden. Sie sind nur verschreibungspflichtig erhältlich und werden topisch angewendet.

Eine recht neue Therapieform für Pickel bei Neurodermitis ist die Behandlung mit Dupilumab. Dieses Medikament wird Erkrankten alle zwei Wochen gespritzt und blockiert dabei gewisse Moleküle im Organismus, die für die Entzündungen der Hautpartien verantwortlich sind. Die Behandlung mit Dupilumab ist besonders bei Patient*innen wirksam, bei denen die Anwendung von Glukokortikoiden keine Besserung der Symptome gezeigt hat.

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FAQ

  • Warum treten bei Neurodermitis Pickel am ganzen Körper auf?

    Pickel bei Neurodermitis treten aufgrund der zugrunde liegenden Hauterkrankung auf, die von einer gestörten Hautbarriere und Entzündungen begleitet wird. Die Haut bei Neurodermitis ist oft sehr trocken und anfällig für Irritationen. Wenn diese Hautbarriere beeinträchtigt ist, können Keime und Bakterien leichter in die Haut eindringen. Dies kann zu entzündeten Haarfollikeln führen, die sich als Pickel bei Neurodermitis manifestieren. Darüber hinaus ist Neurodermitis häufig von Juckreiz begleitet. Kratzen kann die Haut zusätzlich reizen und die Entstehung von Pickeln bei Neurodermitis fördern.

  • Wie kann ich Pickel bei Neurodermitis behandeln?

    Zunächst ist es wichtig, die Haut mit sanften, parfümfreien Pflegeprodukten zu reinigen und zu befeuchten. Vermeide Produkte, die die Haut weiter reizen könnten. In schweren Fällen kann ein Hautarzt topische Steroide oder andere verschreibungspflichtige Medikamente verschreiben, um Pickel bei Neurodermitis zu reduzieren. Es ist jedoch entscheidend, diese Medikamente genau nach ärztlicher Anweisung anzuwenden. Darüber hinaus kann die Identifizierung und Vermeidung von Auslösern wie Allergenen und Reizstoffen in der Umgebung dazu beitragen, Pickel bei Neurodermitis zu minimieren. Ein gesunder Lebensstil mit ausreichender Hydratation, ausgewogener Ernährung und Stressmanagement kann ebenfalls helfen. Du möchtest Veränderungen auf Deiner Haut checken lassen, sollst dafür aber wochenlang auf einen Termin bei einer/m Dermatolog*in warten? Mit der FORMEL Skin-App hast Du Deinen Hautarzt immer mit dabei!

  • Gibt es alternative Therapien für Pickel bei Neurodermitis?

    Einige Menschen berichten über positive Ergebnisse bei der Verwendung von Aloe Vera-Gel oder Manuka-Honig. Aloe Vera-Gel hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann die Haut beruhigen. Manuka-Honig besitzt antibakterielle Eigenschaften und kann gegen Pickel bei Neurodermitis helfen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Wirksamkeit dieser alternativen Therapien von Person zu Person variieren kann. Indem Du unsere App herunterlädst und den Fragebogen ausfüllst und einige Fotos der betroffenen Hautstellen hochlädst, kann das FORMEL Skin Team Deine Haut über die bewährte Methode der Blickdiagnose untersuchen und auf dieser Basis den passenden Behandlungsplan zusammenstellen. Diagnose, Behandlungsplan und Beratung kommen von Anfang an aus einer Hand.

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