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Retinol oder Vitamin C: Wie du beide Wirkstoffe sicher kombinierst

Wirkstoffe

Retinol und Vitamin C sind zwei der wirksamsten topischen Hautpflege Wirkstoffe. Retinol beschleunigt die Zellerneuerung, Vitamin C schützt antioxidativ und hellt Pigmente auf. Beide lassen sich kombinieren, wenn sie nach Tageszeit getrennt aufgetragen werden

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Dr. Sarah Bechstein

Mitbegründerin von FORMEL SKIN

In diesem Artikel

  • Wie wirkt Retinol auf die Haut?
  • Deine Vorteile mit FORMEL SKIN:
  • Wo überschneiden sich die Wirkungen, wo unterscheiden sie sich?
  • Retinol und Vitamin C im direkten Vergleich
  • Kannst du Retinol und Vitamin C kombinieren?
  • Welcher Wirkstoff passt zu welchem Hautziel?
  • Häufige Fehler beim Einstieg
  • Personalisierte Hilfe von Formel Skin

Du bemühst dich um eine gute Hautpflege, aber weißt nicht, wie du eine wirkungsvolle und sichere Routine finden und in deinem Alltag etablieren kannst? 

Eine routinierte und auf die Bedürfnisse angepasste Hautpflege ist essentiell, um gewünschte Wirkungen zu erzielen. Retinol und Vitamin C Präparate sind zwei der potentesten und populärsten topischen Wirkstoffe der modernen Hautpflege. Beide für sich sind hochwirksam und dementsprechend auch häufig zusammen genannt, werden leider aber auch häufig falsch miteinander kombiniert

Hier findest du eine genaue Erklärung, was die einzelnen Wirkstoffe für dich an Wirkung zeigen und vor allem wie! Außerdem erfährst du: Wie überschneiden sich die Wirkstoff-profile von Retinol und Vitamin C, wie ergänzen sie sich und wie sich beide in einer sicheren Routine vereinen lassen.

Wie wirkt Retinol auf die Haut?

Der Wirkstoff Retinol ist ein Vitamin-A-Derivat aus der Retinoid-Familie. Diese sind ein wichtiger Faktor in diversen Zellzyklus regulierenden Abläufen und beeinflussen bei topischer Anwendung die Regionen der Haut. 

Im Vordergrund stehen dabei die beschleunigte Zellerneuerung und die Stimulation des Bindegewebes über die Kollagensynthese. Zudem regulieren Vitamin-A-Derivate die Talgdrüsenaktivität und hellen Pigmentflecken auf.

Durch die zellerneuernde Wirkung kann Retinol sehr wirksam gegen Falten, aber auch Akne sein. Sichtbare Verbesserungen können hier schon nach 8-12 Wochen eintreten. 

Wichtig für dich zu beachten sind hierbei die jeweiligen Konzentrationen. Im kosmetischen Bereich bewegt sich der Wirkstoffgehalt zwischen 0,1 bis 1%. Alternativ gibt es aber auch potentere Verwandte wie z.B. Retinaldehyd oder Adapalen und Tretinoin. Letztere sind jedoch nur mit Rezept erhältlich. 

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Deine Vorteile mit FORMEL SKIN:

  • Individuelles Behandlungs- & Pflegeset gegen Akne, hormonelle Pickel und unreine Haut
  • Wirkstoffe auf Dich und Deine Haut zugeschnitten
  • Mit dem Code SKINCODE2x40 erhältst Du 40 % Rabatt auf die ersten beiden Behandlungsmonate
  • Keine Termine, keine Öffnungszeiten – Behandlung komplett von zu Hause

Wo überschneiden sich die Wirkungen, wo unterscheiden sie sich?

Beide Wirkstoffe sind sehr wirksam bei der Aufhellung von Pigmentflecken und unterstützen die Kollagenproduktion, wodurch sie der Faltenbildung vorbeugen. 

Besonders ist aber, dass Retinol von innen heraus über eine gesteigerte Zellerneuerung wirkt. Auf Akne und Falten wirkt es also durch biologische Mechanismen von innen. Vitamin-C schützt währenddessen von außen über die antioxidative Wirkung, weshalb auch schneller die Wirkung sichtbar ist. 

Retinol und Vitamin C ergänzen sich und können dir durch die unterschiedlichen Wirkansätze synergistisch tolle Ergebnisse liefern.

Wozu sollte ich Retinol und Vitamin C kombinieren? Bezogen auf Kollagenbildung  wirken Vitamin C und Retinol zwar beide förderlich, können aber durch unterschiedliche Ansätze von innen und außen auf unterschiedliche Wege helfen. Auch für Pigmentflecke und den Teint helfen beide. 

Besonders interessant für dich sind die unterschiedlich spezifischen Wirkungen von Vitamin C und Retinol:

Retinol beschleunigt die Zellerneuerung und moduliert die Talgproduktion durch innere Mechanismen und ist somit perfekt geeignet für die Aknebehandlung. 

Währenddessen bietet Vitamin-C durch den Schutz vor antioxidativen Prozessen und über Tyrosinase-Hemmung einen von außen wirksamen Ansatz. So unterstützt es auch den UV-Schutz und ist aufgrund des geringen Reizungsrisikos auch bei einer Schwangerschaft sicher.

Retinol und Vitamin C im direkten Vergleich

Kannst du Retinol und Vitamin C kombinieren?

Ja. Wichtig für dich zu beachten ist, dass beide Präparate nicht gleichzeitig an gleichen Stellen angewendet werden. Die bewährte Routine ist hierbei, Vitamin-C morgens mit z.B. einem Sonnenschutz kombiniert und abends Retinol aufzutragen.

Beide Wirkstoffe sind wirksam, können sich aber bei gleichzeitiger Anwendung in ihrer Wirkung durch ihre unterschiedlichen pH-Wirkungsbereiche abschwächen. 

Wie kann eine solche Routine also für dich aussehen? Eine Möglichkeit ist die klassische Tageszeit-Routine.  Am Morgen wird Vitamin C genutzt, der Lichtschutzfaktor unterstützende Effekt komplementiert den täglichen Sonnenschutz. Abends verwendet man dann Retinol-Derivate. Durch die zeitliche Trennung gestattet man den einzelnen Anwendungen in ihrem jeweiligen pH-Optimum ihre maximale Wirksamkeit zu entfalten, denn Vitamin-C-Derivate wie z.B. L-Ascorbinsäure wirken in sauren Milieus von unter 3,5, während Vitamin A-Derivate einen pH um die 5,5 benötigen. 

Eine moderne Alternative dazu ist die Skin-Cycling-Methode. Innerhalb von einem 4-Tage-Rhytthmus wechselt man zwischen Vitamin-C und Retinol. Dabei können auch Recovery-Tage eingebaut werden. 

  1. Exfoliation

  2. Retinol

  3. Recovery 

  4. Recovery 

Falls du empfindliche Haut hast, empfiehlt es sich, nacheinander mit den einzelnen Produkten mit einem Abstand von 4-6 Wochen zu starten, um unerwünschten Nebenwirkungen vorzubeugen. 

Auch Kombinationsprodukte sind heutzutage tatsächlich möglich. Durch die Encapsulated-Technologien und stabile Derivate können die einzelnen Wirkungen in einer Anwendung kombiniert werden, ohne dass sich die einzelnen Wirkstoffe gegenseitig negativ hemmen.

Welcher Wirkstoff passt zu welchem Hautziel?

Je nach persönlichem Hautziel ist wichtig, deinen dementsprechenden Wirkstoff auszuwählen: Beschäftigen dich aktive Akne, Mitesser und daraus resultierendes Vernarbungsrisiko, ist Retinol das Mittel erster Wahl. 

Bei Beschwerden mit Pigmentflecken, Pickelmahlen und stumpfer Haut empfiehlt sich Vitamin-C. Zusätzlich durch den schnelleren Wirkungseintritt. Bei Problemen mit Falten ist Retinol der Hauptwirkstoff mit Vitamin-C als ergänzende Therapie. 

Deine jeweiligen Beschwerden werden können durch ausgewählte mono- oder Kombitherapie bedarfsgerecht behandelt werden und müssen bei einer Schwangerschaft auch dementsprechend angepasst werden um Risiken zu vermeiden und Wirkungen zu erreichen: 

  • Aktive Akne → Retinol (oder Adapalen / Tretinoin rezeptpflichtig)

  • Pigmentflecken, Pickelmale → Vitamin C

  • Erste Falten ab 30 → Retinol + Vitamin C

  • Empfindliche Haut, Rosacea-Tendenz → Vitamin C bevorzugen

  • Schwangerschaft → Vitamin C ja, Retinol nein, Azelainsäure als Akne-AlternativeSonnenschutz als Teil der Rosacea-Pflege

Während des gesamten Rosacea-Behandlungszeitraums ist ein konsequenter Sonnenschutz für Deine Haut besonders wichtig, da UV-Strahlung ein bekannter Rosacea-Trigger ist und Rötungen sowie Entzündungen verstärken kann. Zudem erhöhen die meisten medizinischen Wirkstoffe die Lichtempfindlichkeit Deiner Haut zusätzlich.

Empfohlen wWarum die Unterscheidung für die Behandlung entscheidend ist 

Die Akne wird mit Wirkstoffen wie Benzoylperoxid, Adapalen oder Doxycyclin behandelt. Rosacea braucht wiederum andere Wirkstoffe wie Metronidazol, Ivermectin oder Azelainsäure. Eine falsche Diagnose und damit einhegende Behandlung kann beide Erkrankungen jeweils verschlimmern.

Bei Akne und Rosacea sehen die Hautveränderungen manchmal ähnlich aus – die Behandlung ist jedoch unterschiedlich. Was bedeutet das für dich: 

Bei Akne sind solche Wirkstoffe vorrangig, die Mitesser lösen, die Talgproduktion regulieren und Entzündungen reduzieren. Dazu gehören Benzoylperoxid, Retinoide wie Adapalen sowie in bestimmten Fällen auch Antibiotika wie Doxcyclin.

Bei Rosacea liegt der Fokus dagegen auf der Kontrolle von Entzündungen, Rötungen und Schüben. Häufig eingesetzt werden Azelainsäure, Metronidazol oder Ivermectin und eine generelle Vermeidung von möglichen Triggern.

Unabhängig von der Diagnose gehört täglicher Sonnenschutz zur Basis jeder Behandlung. Bei Rosacea ist er besonders wichtig, da UV-Strahlung zu den häufigsten Auslösern von Schüben zählt.ird daher ein dermatologisch getesteter Sonnenschutz mit LSF 50, der speziell für empfindliche Haut geeignet ist und möglichst keine rückfettenden Inhaltsstoffe enthält. Viele Hautärzt:innen bevorzugen zudem mineralische Sonnencremes, da sie oft reizarmer für Deine Haut sind. Die Sonnencreme wird immer als letzter Schritt Deiner Hautpflege-Routine aufgetragen, sprich nach der Wirkstoff-Creme.

Häufige Fehler beim Einstieg

Häufige Fehler beim Einstieg sind eine zu hohe Anfangsdosis oder ein nicht mehr wirksames Vitamin-C Serum. Es oxidiert und verliert somit vorzeitig seine Wirkung (zu sehen durch Gelbfärbung des Serums). Auch ein fehlender Sonnenschutz bei Retinol Anwendung oder das gleichzeitige Stapeln von Wirkstoffen wie Retinol, Vitamin-C, Salicylsäure und Niacinamid verhindern die richtige Wirkung.

Du kannst deinen Therapieerfolg steigern indem du häufige Fehler nicht machst:

  • Finde z.B. durch ärztliche Beratung den für dich richtigen Wirkstoff 

  • Du solltest zu hohe Dosierungen vermeiden 

  • bereits oxidiertes, gelbliches, Serum ist nicht mehr von therapeutischem Nutzen

  • Achte bei der Therapie auf zusätzlichen Gebrauch Lichtschutzfaktoren vor UV-Strahlen

  • Vermeide Wirkstoff-Stacking 

  • Brich deine Therapie nicht vorzeitig, d.h. kürzer als 4 Wochen ab 

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Personalisierte Hilfe von Formel Skin

Hartnäckige Pickel entstehen selten durch einen einzigen Faktor. Oft spielen eine gestörte Hautbarriere, hormonelle Schwankungen, falsche Produkte oder aggressive Behandlungen eine Rolle. Standardlösungen aus der Drogerie greifen hier zu kurz.

  • Du bekommst eine individuelle Diagnose durch erfahrene Dermatolog:innen per Online-Konsultation.
  • Auf Basis deiner Hautbedürfnisse wird eine maßgeschneiderte Formel erstellt, die bei Bedarf kontinuierlich angepasst wird. So werden nicht nur Pickel behandelt, sondern auch die Hautbarriere repariert und zukünftige Entzündungen verhindert.
  • Bei schweren Fällen erfolgt eine professionelle Begleitung inklusive Empfehlungen für orale Medikamente oder Spezialist:innen.

FAQ zur Rosacea

  • Kann man gleichzeitig Akne und Rosacea haben?

  • Hilft Benzoylperoxid auch gegen Rosacea?

  • Verschwindet Rosacea wieder wie Akne?

  • Ist "Acne rosacea" eine eigene Form?

  • Welche Pflege passt zu beiden Erkrankungen? 

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