Akne

Welche Gesichtsmaske hilft mir gegen meine Akne?

Egal, ob zur Entspannung, als Anti-Aging-Mittel oder als wirksames Werkzeug gegen Hautunreinheiten: Gesichtsmasken gehören mit zu den Hautpflege-Klassikern und haben den großen Vorteil, dass Du sie ganz einfach selbst herstellen kannst. Wir sagen Dir, wie Du dabei am besten vorgehst, welche Zutaten die richtigen für Deine Haut sind und worauf Du bei der Zusammenstellung unbedingt achten solltest.

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Inhaltsverzeichnis


Gesichtsmaske gegen Akne: Welche Inhaltsstoffe sind die richtigen für meine Haut?

Ob mit Tonerde, Salz aus dem Toten Meer oder Aktivkohle – in der Apotheke, Drogerie oder in Online-Shops findest Du gefühlt unendlich viele “Anti-Pickel-Masken” und Fertigmischungen. Wenn Du die Zeit und Motivation dazu hast, empfehlen wir Dir jedoch, Deine Maske selbst zuzubereiten. Jede Haut ist anders und welche Inhaltsstoffe am besten zu Dir passen und tatsächlich Wirkung zeigen, findest Du mit der Zeit am besten selbst heraus. Zusätzlich gehst Du so sicher, dass sich keine unnötigen Zusätze wie Duftstoffe oder komedogene (Mitesser verursachende) Inhaltsstoffe in der Gesichtsmaske befinden, die Deiner Haut letztendlich nur schaden würden. 

Online findest Du viele Rezepte, die unter anderem auf Backpulver basieren. Wir raten Dir jedoch dazu, vor allem auf pflanzliche bzw. natürliche Zutaten zurückzugreifen, um das Risiko für Unverträglichkeiten zu minimieren. Da aber auch pflanzliche Stoffe immer Nebenwirkungen haben können, probierst Du jede Maske am besten zuerst mit einer kleinen Menge am Unterarm aus, bevor Du sie flächig auf Dein Gesicht aufträgst. So kannst Du schnell herausfinden, wie Deine Haut auf die Inhaltsstoffe reagiert. 

Da es schlichtweg keine Masken-Rezeptur gibt, die zu jeder Haut gleichermaßen gut passt, wollen wir Dir lieber einen Überblick über die Zutaten geben, die sich allgemein gut für eine Anti-Akne-Maske eignen, sodass Du selbst die perfekte Zusammenstellung für Dich finden kannst. 

Unsicher, welche Inhaltsstoffe zu Deiner Haut passen? Jetzt testen!

Jede Haut ist unterschiedlich und dass Du Dir unsicher bist, welche Zutaten tatsächlich in Deine Akne-Maske dürfen, ist völlig normal. Bei FORMEL Skin kannst Du Deine Haut online von Dermatologen analysieren lassen und weißt, was zu Deiner Haut passt und gegen die Akne wirkt. Füll einfach unseren Fragebogen aus!

Geprüfte Experten
Geprüfte Experten

Die Ärzte mit denen wir arbeiten sind geprüfte Experten in ihrem Fachgebiet.

Aloe Vera als natürlicher Entzündungshemmer

Mit über 200 verschiedenen Wirkstoffen hat die Aloe Vera-Pflanze ein sehr breites Spektrum an positiven Effekten. Dazu gehört unter anderem die Bekämpfung von trockener Haut, Entzündungshemmung und eine Vitalisierung der Haut durch die enthaltenen Vitamine, Aminosäuren, Antioxidantien und Mineralien. Aloe-Vera-Gel hat sich seit jeher in der Hautpflege bewährt, wird häufig als Anti-Aging-Mittel eingesetzt und ist vor allem aufgrund der vermuteten entzündungshemmenden Wirkung eine gute Basis für jede Maske gegen Hautunreinheiten. Ein zusätzlicher Vorteil: Wenn Du Lust darauf hast, kannst Du Dir einfach eine Aloe Vera-Pflanze besorgen und das Gel selbst regelmäßig aus den Blättern entnehmen. 

Heilerde für die Nährstoffversorgung mit Peeling-Effekt

Auch Heilerde hat den Vorteil, dass es sich dabei um ein reines Naturprodukt handelt, das eine ganze Reihe unterschiedlicher Mineralien und Spurenelemente in sich vereint. Heilerde-Pulver, das sich sehr einfach zu Masken verarbeiten lässt, bekommst Du in fast jeder Drogerie und in vielen Online-Shops. Die Erde hat einen Peeling-Effekt, entfettet Deine Haut, kann dem Aknebakterium ((Propionibacterium acnes – P. acnes) – und damit auch den Entzündungen – entgegenwirken und versorgt Deine Haut mit wichtigen Nährstoffen wie Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink, Selen oder Kalium. Wie Du Heilerde-Masken am besten anwendest, kannst Du nochmals genauer in unserem Heilerde-Ratgeber nachlesen. 

Kurkuma als wirksamer Antioxidantien-Lieferant

Auch wenn es rund um die gesundheitsfördernde Wirkung von Kurkuma immer neue Vermutungen gibt, wurden bisher vor allem zwei Aspekte belegt: Der enthaltene Wirkstoff Curcumin wirkt entzündungshemmenden und hat zudem einen regulierenden Effekt auf die Produktion von Talg (Hautfett). Zudem ist Kurkuma ein natürliches Antioxidans und schützt Deine Haut vor sogenanntem oxidativem Stress, indem das Curcumin die Freien Radikale (Moleküle, die bei zu großer Anzahl die Zellen schädigen) neutralisiert. Dadurch verlangsamt es auch die Hautalterung und reduziert die Entstehung von Falten. Da Zimt eine sehr ähnliche Wirkung auf die Haut nachgesagt wird, werden beide Zutaten in Akne-Masken gerne kombiniert. 

Wichtig: Bisher konnte nicht vollständig belegt werden, wie groß die positiven Effekte, die Kurkuma in Kosmetik oder Gesichtsmasken auf die Haut hat, tatsächlich sind. Wirksamer gegen Hautunreinheiten ist Kurkuma deshalb, wenn Du es über die Nahrung aufnimmst, indem Du es beispielsweise zur “Goldenen Milch” verarbeitest.

Grüner Tee als Alternative für Antioxidantien

Wenn für Dich die antioxidative Wirkung mit im Vordergrund steht, kannst Du alternativ auch auf grünen Tee zurückgreifen. Er ist ebenfalls wirksam gegen Freie Radikale, kann die Haut jünger wirken lassen und auch Entzündungen ein Stück weit entgegenwirken.

Hefe für die Neubildung der Zellen

Zu den Masken-Zutaten, die Du vermutlich ohnehin schon zu Hause hast, gehört Hefe. Sie enthält Beta-Glucane und kann dadurch die Wundheilung unterstützen, die Neubildung der Hautzellen anregen und Mitesser auflösen. Die Hefe mischst Du am besten mit einer Pflanzenmilch (z. B. Soja- oder Hafermilch) zu einer Gesichtsmaske an – alternativ funktioniert es aber auch mit Wasser. 

Haferflocken und Joghurt als Peeling-Alternative

Auch für den Peeling-Effekt gibt es eine Variante, für Die Du die nötigen Zutaten vermutlich schon in der Küche hast. Indem Du Haferflocken zermahlst und mit (Soja-)Joghurt oder Quark mischst, versorgst Du Deine Haut mit Feuchtigkeit und sorgst für ein angenehmes Hautgefühl. Häufig wird in diesem Kontext auch Honig empfohlen. Warum Du damit lieber vorsichtig sein solltest, erklären wir Dir im folgenden Abschnitt. 

Beliebte Masken-Zusätze

Zusätzlich gibt es einige Zutaten und Wirkstoffe, die in vielen Gesichtsmasken-Rezepte als Zusatz zum Einsatz kommen. Wir wollen Dir einen kurzen Überblick darüber geben, worauf Du achten solltest. 

Teebaumöl: Auch wenn dem Öl eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung nachgesagt wird, raten wir Dir dazu, sehr sparsam und vorsichtig damit umzugehen. Bei vielen Menschen kommt es auch schon bei geringen Mengen Teebaumöl zu allergischen Reaktionen in Form eines Kontaktekzems, was unter anderem auf den hohen Gehalt an sogenannten Terpenen zurückzuführen ist. Bevor Du Teebaumöl in Deine Maske mischst, solltest Du also unbedingt vorsichtig die Verträglichkeit mit Deiner Haut testen. 

Apfelessig: Durch die enthaltene Alpha-hydroxy-Säuren kann Apfelessig dabei helfen, verstopfte Poren zu befreien und abgestorbene Zellen zu entfernen. Neben dem gewöhnungsbedürftigen Geruch haben aber auch hier die Erfahrungen gezeigt, dass viele Menschen mit empfindlicher Haut mit leichten allergischen Reaktionen zu kämpfen haben. Auch hier gilt deshalb: Erst vorsichtig antesten und nicht direkt im gesamten Gesicht anwenden. 

Honig: Auch wenn er auf fast jedem Beauty-Blog schon einmal als “Wundermittel für die Haut” gelobt wurde – wissenschaftlich bewiesen wurde die positive Wirkung von Honig bisher nicht. Wenn Du ihn dennoch für Deine Maske benutzen möchtest, solltest Du vorab aber genau überprüfen, woher der Honig kommt und wie er verarbeitet wurde. Auch wenn es sich grundsätzlich um ein pflanzliches Produkt handelt und die Produktion von Honig in Deutschland strengen Auflagen unterliegt, werden immer wieder gentechnisch veränderte Pflanzenbestandteile, Pestizid-Rückstände und andere, teilweise schädliche Inhaltsstoffe darin gefunden. Ein Bio-Siegel alleine reicht hier meistens nicht aus, da auch Schadstoffe aus der umliegenden Natur vor der Weiterverarbeitung in den Honig gelangen können. 

Wie wende ich meine Anti-Akne-Maske richtig an?

Wie Deine Maske am besten “funktioniert”, hängt natürlich immer von den verwendeten Zutaten ab. Auf Nummer sicher gehst Du, wenn Du zunächst mit einer dünnen Schicht beginnst und die Menge erst mit der Zeit steigerst. Grundsätzlich ist es sinnvoll, wenn Du Deine Haut vor dem Auftragen gründlich reinigst und die Maske für 15 bis 20 Minuten antrocknen bzw. einwirken lässt. Anschließend kannst Du sie vorsichtig mit lauwarmem Wasser und einem frischen Waschlappen entfernen. Da manche Inhaltsstoffe Deine Haut leicht austrocknen können, pflegst Du sie anschließend am besten mit einer feuchtigkeitsspendenden Pflege. Achte dabei vor allem darauf, dass sie auf Wasserbasis hergestellt ist und keine komedogenen (Mitesser verursachenden) Stoffe enthält. 

Wie oft wende ich die Akne-Gesichtsmaske am besten an?

Auch hier gibt es keine festen Faustregeln – im besten Fall findest Du mit der Zeit selbst heraus, welche Häufigkeit Deine Haut gut verträgt und wann tatsächlich noch positive Effekte auftreten. Auch hier gilt: Am besten fängst Du langsam an und trägst die Maske alle zwei Wochen auf, bevor Du Dich langsam steigerst. 

Erfahrungen habe gezeigt, dass bei fettiger Haut auch Anwendungen mehrmals die Woche (1 - 2) sinnvoll sein können. Bei trockener Haut reicht meistens eine Anwendung wöchentlich aus. Übertreiben solltest Du alleine deshalb nicht, weil die Masken – je nach verwendeten Zutaten – bei zu häufiger Anwendung auch den pH-Wert Deiner Haut durcheinanderbringen können. 

Werde ich Akne und Hautunreinheiten mit der richtigen Maske los?

Einige der genannten Zutaten haben eine nachgewiesene antibakterielle oder entzündungshemmende Wirkung und können dadurch auch ein effektives Mittel gegen Hautunreinheiten wie Mitesser (Komedonen) oder Pickel (Pusteln) sein. Insbesondere wenn bei Dir nur wenige Hautunreinheiten auftreten, kann die richtige Maske schon ausreichen, um gute Ergebnisse zu erzielen.

Sobald Deine Symptome aber über einige wenige Mitesser hinausgehen, raten wir Dir dazu, Dich besser von einem Dermatologen beraten zu lassen. Mithilfe von angepassten Cremes und Gelen lässt sich Akne heutzutage effektiv und schonend behandeln. Am wirksamsten ist dieser Ansatz immer dann, wenn Du ihn gezielt durch Anpassungen bei Deinem Lebensstil, Deiner Hautpflege und Deiner Ernährung unterstützt. Dazu kann beispielsweise gehören, auf Zigaretten zu verzichten, ausreichend Sport zu treiben, Make-up ohne komedogene (Mitesser verursachende) Stoffe auszuwählen und bei der Ernährung den glykämischen Index (= Wertungssystem für Kohlenhydrate in Nahrungsmitteln) im Blick zu behalten. Alles Wichtige zu einer ganzheitlichen Behandlung von Akne findest Du auch in unserem Behandlungs-Ratgeber. 

Welche Aknebehandlung passt wirklich zu mir?

Auch wenn Masken mit den richtigen Inhaltsstoffen gegen Hautunreinheiten wirken können, reichen sie nur selten aus, um Akne vollständig loszuwerden. Indem Du unseren Fragebogen ausfüllst und Deine Haut online von unseren Dermatologen analysieren lässt, erfährst Du, welche Behandlung am besten zu Deiner Haut passt.

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