Rosacea

Cremes gegen Rosacea: Welche helfen wirklich?

Cremes, vor allem welche mit medizinischen Wirkstoffen, unterstützen Dich dabei Rosacea Hauterscheinungen, wie errötete, juckende und brennende Haut sowie Pusteln in kurzer Zeit sichtlich zu reduzieren. Das Ärzt*innen Team zeigt Dir, wie Deine wirkungsvolle Pflegeroutine bei Rosacea aussehen kann und welche Wirkstoffe sie beinhalten sollte, um Dein Hautbild und Dein Wohlbefinden im Nu zu fördern.

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Inhaltsverzeichnis

Was ist Rosacea?

Rosacea Erscheinungen treten hauptsächlich im Gesichtsbereich auf – meist auf den Wangen und der Nase, aber auch auf der Stirn und dem Kinn. Die folgenden Symptome fallen je nach Schweregrad unterschiedlich aus:

  • mild bis stark errötete Haut (meist in Fleckenform)
  • ersichtliche Äderchen durch Gefäßerweiterung
  • Pusteln (Knötchen) und Pappeln (Bläschen)
  • intensiv juckende und brennende Haut

 

Die Ursache für die Entstehung von Rosacea bleibt bis heute ungeklärt, vermutet wird eine genetische Veranlagung und das Mitwirken von Umweltfaktoren. Die chronisch-entzündliche Hauterkrankung ist unheilbar und zeigt sich durch ihre typische Symptomatik ab dem 20. bis 30. Lebensjahr.  

 

Rosacea Creme & Couperose Creme: Was ist der Unterschied?

Couperose Hauterscheinungen treten vorwiegend als gerötete Flecken auf den Wangen und der Nase auf sowie Äderchen. Diese äußerlichen Erscheinungen sind vergleichbar mit Symptomen im Rosacea-Anfangsstadium (mildere Symptomatik) – medizinisch zählen sie nicht als dieselben Hauterkrankungen. Deshalb wird jeweils bei Couperose und Rosacea eine spezielle Pflegeroutine (z. B. Pflegecreme) für eine richtige Behandlung benötigt. 

Bevor Du Deine Pflegeroutine beginnst, egal ob für Couperose oder Rosacea festlegst, empfiehlt das Ärzt*innenteam eine genaue Diagnose Deines Hautbilds bei einem/r Dermatolog*innen in Anspruch zu nehmen und mögliche Behandlungsmethoden zu besprechen.

 

Erste Ergebnisse nach 6 Wochen

Dein/e Dermatolog*in begleitet Dich während der gesamten Behandlung und passt die Wirkstoffe in den Produkten individuell an. Auch wenn jede Haut ein wenig anders ist, siehst Du so mit FORMEL Skin bereits nach 6 Wochen erste Ergebnisse.

Hautpflege: Was ist die beste Pflegecreme bei Rosacea?

Um das Rosacea Hautbild zu verbessern, zeigt sich eine äußerliche Anwendung einer Creme als besonders wirksame Behandlungsmethode gewählt. Das können Cremes sein, die Du in der Drogerie oder Apotheke rezeptfrei findest, aber auch medizinische Pflegecremes, die von Dermatolog*innen bei Rosacea verschrieben werden. Egal, ob Gesichtscreme, Tagescreme oder auch Sonnencreme für Rosacea:  Bei Testsieger Produkte oder Cremes, die speziell für Rosacea gekennzeichnet sind, lies Dir trotzdem die Liste der Inhaltsstoffe durch, um unangenehme Reize auf der Haut zu vermeiden. Medizinische Cremes erweisen sich als besonders wirksam, wenn ein akuter Schub oder mild bis stark ausgeprägte Rosacea Erscheinungen vor allem im Gesicht vorhanden sind. Welche Creme oder Wirkstoffe für Dich am besten sind, kannst Du gemeinsam mit einem/r Hautärzt*in herausfinden. 

 

Azelainsäure-Creme

Wenn Du schon mal mit Akne zu tun hattest, dann kommt Dir vielleicht Azelainsäure bekannt vor – sie wird häufig als medizinische Hautpflege bei Rosacea eingesetzt. Azelainsäure bewirkt, um freigesetzte Fettsäuren zu reduzieren. Ist der Anteil an freien Fettsäuren hoch, entstehen rote Hautstellen und Pickel. Da sich vergleichsweise Erscheinung im papulopustulösen Stadium bei Rosacea entstehen, kann auch hier der medizinische Wirkstoff Azelainsäure anhand einer rezeptpflichtigen Creme eingesetzt werden.

Metronidazol-Creme:

Eine antibiotische Metronidazol-Creme gehört zu den häufigsten Behandlungsmethoden bei Rosacea. Die Anwendung erfolgt, wenn nicht anders vom Deinem/r Hautärzt*in mitgeteilt, zweimal täglich. Das Antibiotikum unterstützt den Rückgang der Rosacea Erscheinungen, wie gerötete, juckende und brennende Hautstellen und unangenehme Pusteln/Pappeln. 

Ivermectin-Creme: 

Ein Rosacea-Schub oder eine Verschlimmerung der Hauterscheinungen können von den sogenannten Haarbalgmilben ausgelöst werden. Diese legen Eier in unseren Talgdrüsen ab und verursachen so eine Entzündung der Haut. Eine Ivermectin-Creme bewirkt, diese Parasiten und ihre Eier zu töten und unterstützt somit ein verbessertes Hautbild. Sie wird vereinzelt von Hautärzt*innen verschrieben und zählt als mild wirkende Creme bei Rosacea. 

Eine deutliche Verbesserung des Rosacea Hautbilds bei medizinischen Cremes zeigt sich in den meisten Fällen nach circa drei bis sechs Wochen. Wenn Du medizinische Cremes auf Deiner Rosacea Haut anwendest, dann ist Deine Haut empfindlicher gegenüber UV-Strahlen (vor allem in Gesicht) – d. h. Sonnenstrahlen und die Hitze können Deine Haut reizen und Erscheinungen verstärken. Deshalb empfiehlt das Ärzt*innenteam einen Sonnenschutz mit einem LSF (Lichtschutzfaktor) von 50 anzuwenden. Die Sonnencreme sollte dermatologisch getestet für empfindliche Haut sein und keine rückfettende Wirkung haben. Der Sonnenschutz wird immer nach Deiner Rosacea Tagescreme oder Hautpflege aufgetragen. 


Bei Hautpflegeprodukten, die Du für Deine Rosacea Haut in einer Apotheke oder Drogerie kaufst, achte auf die Inhaltsstoffe. Egal, ob es eine Creme, Lotion oder ein Gel sind, achte darauf, folgende Inhaltsstoffe zu meiden:
 

  • Phenoxyethanol
  • Alkohole, Duftstoffe
  • Emulgatoren
  • Farbstoffe

Dein Weg zu gesunder Haut

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