Akne

Wie wird Akne mit Licht behandelt?

Blaulicht, Rotlicht, UV-Strahlung – welche Lichtarten bei der Behandlung von Akne infrage kommen und welche Wirkung sie tatsächlich haben, ist oft nur schwer nachvollziehbar. Hier erfährst Du, wie die Lichttherapie funktioniert, wann sie verwendet wird und auf welche Besonderheiten Du achten solltest. 

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Inhaltsverzeichnis

Tipp vom Ärzt*innenteam

Dr. med. Sarah Bechstein

Fachärztin für Dermatologie
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“Ein relativ neuer Ansatz für die Behandlung von Akne ist die Lichttherapie. Ob rotes oder blaues Licht verwendet wird und ob eine Therapie mit Licht überhaupt sinnvoll ist, entscheidet am besten Dein/e Ärzt*in.”

Lichttherapie bei Akne: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Aufgrund seiner hautschädigenden Wirkung sollte UV-Licht niemals für die Behandlung von Akne angewendet werden.
  • Rot- und Blaulicht wirken bei der Lichttherapie vor allem antiinflammatorisch töten Aknebakterien und beschleunigen den Heilungsprozess.
  • Egal in welcher Form: Die Lichttherapie allein kann keine medizinische Akne-Behandlung ersetzen.

Warum eignet sich UV-Licht nicht für die Behandlung von Akne?

Um zu verstehen, wie die Lichttherapie funktioniert, hilft es, die Auswirkungen von Sonnen- bzw. UV-Strahlung auf die Haut zu kennen. UV-Licht wird bei der professionellen Aknebehandlung nicht (mehr) genutzt, da der geringen positiven Wirkung eine Vielzahl von Risiken gegenübersteht. 

Wie wirkt sich UV-Strahlung auf das Hautbild aus?

Wer mit unreiner Haut zu kämpfen hat und in den Sommermonaten länger in der Sonne war, wird häufig positiv überrascht: Die Haut ist plötzlich weniger fettig und die Mitesser und Pickel gehen scheinbar zurück. Tatsächlich hat UV-Licht eine ganze Reihe positiver Auswirkungen auf das Hautbild. Es versorgt die Haut mit zusätzlichem Vitamin D und Sauerstoff, regt die Durchblutung an und durch das vermehrte Schwitzen im Sommer wird überflüssiger Talg (Hautfett) leichter aus den Poren entfernt. 

Das Problem: Diese Effekte treten nur ein, wenn die Strahlung in einem geringen Ausmaß bleibt. Bei starker Strahlung wirkt die Kombination aus UV-A-, UV-B-Strahlung und hochenergetischem Tageslicht (HEV) schädigend auf die Hautzellen und die natürliche Schutzbarriere der Haut wird geschwächt. So kann übermäßige UV-Strahlung folgende negative Auswirkungen auf das Hautbild und die Gesundheit haben:

  • Stark erhöhtes Hautkrebsrisiko
  • Beschleunigtes Altern der Haut (zusätzliche Falten)
  • Veränderung des natürlichen pH-Werts der Haut
  • Verdickung der Hornschicht und stärkere Talgproduktion
  • Austrocknung der Haut

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