Akne

Wie werde ich Mitesser los?

Da bei einer Mitesserakne keine entzündlichen Symptome auftreten, lässt sie sich bereits durch kleine Anpassungen sehr effektiv behandeln. Hier erfährst Du, wie die Mitesser entstehen und welche Aspekte Du in Sachen Hautpflege, Lebensstil und Ernährung beachten solltest.

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Inhaltsverzeichnis

Was sind Mitesser überhaupt?

Der Begriff „Mitesser“  oder „Mitesserakne“ (Akne comedonica) bezeichnet umgangssprachlich eine leichte Form der gewöhnlichen Akne (Akne vulgaris), bei der keine entzündlichen Symptome (z. B. Pickel) auftreten. Stattdessen kommt es hier zu fettigerer Haut sowie offenen und geschlossenen Komedonen (Mitessern), die wir als kleine Punkte auf unserer Haut bemerken. Hauptsächlich betroffen ist dabei die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) des Gesichts, da sich in diesem Bereich besonders viele Talgdrüsen (Hautfettdrüsen) befinden. 

Mitesser können in zwei unterschiedlichen Formen auftreten: weiße Mitesser (Whiteheads) und schwarze Mitesser (Blackheads). Whiteheads sind geschlossene Mitesser, die durch eine Ansammlung von Talg unter der Haut entstehen. Blackheads liegen frei an der Öffnung der Hautpore. Die dunkle Färbung entsteht, wenn die Verunreinigungen mit Sauerstoff reagieren und oxidieren. Da offene Mitesser leicht in Kontakt mit Bakterien kommen, können sie bereits bei leichter Akne (Akne comedonica) für die Entstehung entzündlicher Symptome wie Pickel und Papeln verantwortlich sein.

Habe ich Mitesserakne? Jetzt testen lassen!

Solltest Du Dir noch unsicher sein, ob es sich bei Deinen Hautunreinheiten um eine Mitesserakne handelt, helfen Dir erfahrene Dermatolog*innen gerne weiter. Füll dazu einfach unseren Online-Fragebogen aus: Deine Haut wird analysiert und Du erhältst eine professionelle Einschätzung (inkl. Behandlungsempfehlung).

Geprüfte Experten
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Die Ärzte mit denen wir arbeiten sind geprüfte Experten in ihrem Fachgebiet.

Ursachen: Wie entstehen Mitesser?

Mitesser haben in vielen Fällen hormonelle Ursachen. Besonders häufig treten sie deshalb während der Pubertät oder bei größeren Hormonumstellungen im Erwachsenenleben (z. B. Absetzen der Anti-Baby-Pille, Schwangerschaft) auf. Bei hormonell bedingten Mitessern (Akne comedonica) führt ein Überschuss an männlichen Geschlechtshormonen (Androgenen) dazu, dass die hauteigene Produktion von Talg gefördert wird und die Haut stärker verhornt. Die Folge: Die Ausflussgänge verengen, der Talg kann nicht mehr richtig aus der Haut austreten und es kommt zu Verstopfungen, die als Mitesser sichtbar werden. 

Expert*innen gehen davon aus, dass die Veranlagung zu Akne und Mitessern vererbbar ist. Neben der Ernährung können darüber hinaus auch folgende Faktoren eine Rolle bei der Entstehung von Mitessern spielen:

  • Kosmetik- oder Pflegeprodukte (z. B. Sonnencreme) mit hohem Fettanteil oder komedogenen (Poren verschließenden) Inhaltsstoffen
  • Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Vitamin-B-Präparate, bromhaltige Beruhigungsmittel)
  • Konsum von Zigaretten / Nikotin
  • Kontakt mit Bakterien-behafteten Textilien (z. B. selten gewaschene Handtücher)
  • Hohe Luftfeuchtigkeit 

Behandlung gegen Mitesser: Wie funktioniert das?

Mitesser sind nicht gefährlich, jucken bzw. schmerzen nicht und verschwinden in vielen Fällen mit der Zeit von allein. Wenn sie Dich persönlich nicht stören und keine anderen Symptome (z. B. Pickel) aus ihnen entstehen, müssen sie also auch nicht unbedingt (dermatologisch) behandelt werden. 

Da Akne comedonica aber auch ein frühes Stadium einer leichten Akne darstellen kann, ist es ratsam, den Mitessern mit der richtigen Reinigung und Pflege entgegenzuwirken, um die mögliche Entstehung von schwereren Symptomen frühzeitig zu verhindern.

 

Darf ich Mitesser ausdrücken?

Egal, ob Mitesser oder Pickel – wir raten immer davon ab, Entzündungen und Verstopfungen auf der Haut auszudrücken. Bei einer Mitesserakne kommt es normalerweise nicht von allein zu Entzündungen. Wenn Du an den Mitessern herumdrückst, sorgst Du jedoch dafür, dass unterirdische Entzündungen entstehen oder zusätzliche Bakterien in die offenen Hautstellen gelangen. Die Folge können neben den schmerzhaften Entzündungen und Pickeln auch ein deutlich erhöhtes Risiko für Narben und Akneflecken sein.

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