Altersgruppen Neurodermitis

In welchem Alter entsteht Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine chronische Hautkrankheit, die sowohl bei Säuglingen als auch bei Erwachsenen auftreten kann. Wo und wie stark die Symptome dabei ausgeprägt sind, hängt jedoch entscheidend vom Alter der Patient*innen ab.

Finde heraus, wie sich Neurodermitis innerhalb der verschiedenen Altersgruppen unterscheidet und welche Behandlungsmethoden dabei am wirksamsten sind.

Inhaltsverzeichnis

Entstehung: In welchem Alter entwickelt sich Neurodermitis?

Neurodermitis zählt neben Akne vulgaris zu den am weitesten verbreiteten Hauterkrankungen. Sie ist chronisch-entzündlich und äußert sich bei Patient*innen durch starken Juckreiz, trockene bis schuppende Haut und (ggf. nässende) Entzündungen, die am ganzen Körper auftreten und sich altersabhängig unterschiedlich ausprägen. Die ersten Symptome treten dabei in der Regel bei Babys und Kindern auf – eine erstmalige Erkrankung im Erwachsenenalter ist vergleichsweise selten.

 Bei rund 20 % aller Babys tritt Neurodermitis zumindest kurzfristig in Erscheinung.

Auch bei Kleinkindern ist die Neurodermitis die am weitesten verbreitete Hauterkrankung. Sobald ein oder beide Elternteile an Neurodermitis erkrankt ist, steigt dabei die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind ebenfalls mit den typischen Symptomen der Hauterkrankung zu tun hat. Mit zunehmendem Alter klingen die Symptome bei den meisten Kindern signifikant bis vollständig ab.

Wer auch im Erwachsenenalter die Symptome einer Neurodermitis bei sich bemerkt, kennt die Hauterscheinungen mit großer Wahrscheinlichkeit schon aus der Kindheit. Eine Neubildung der Erkrankung ist bei Jugendlichen oder Erwachsenen eher selten. Insgesamt machen etwa 1 - 3 % der erwachsenen Bevölkerung Erfahrungen mit einer Form von Neurodermitis. 

Sobald Du die Anzeichen einer Neurodermitis bei Dir oder Deinen Kindern bemerkst, ist es wichtig, dass Du eine Beratung bei einem/r Ärzt*in in Anspruch nimmst. Das ermöglicht Dir zeitnah eine individuelle Pflegeroutine und einen Behandlungsplan festzulegen, die Dich bei der Linderung der Symptome unterstützen und genau den Bedürfnissen Deiner Haut entsprechen.

 

Ursache: Warum habe ich Neurodermitis in meinem Alter?

Die genaue Ursache hinter der Entstehung von Neurodermitis bleibt bislang ungeklärt. Vieles spricht jedoch dafür, dass eine genetische Veranlagung eine entscheidende Rolle spielt. Fest steht: Unabhängig vom Alter liegt bei Neurodermitiker*innen eine Störung in der obersten Hautschicht (Epidermis) vor.

Unsere Haut trägt einen großen Teil zum Schutz unseres Körpers vor dem Eindringen von Krankheitserregern und Umweltgiften bei. In der obersten Hautschicht, der Epidermis, befinden sich dafür wichtige Bakterienstämme, Eiweiße und Fette. Sie sind für den Erhalt einer schützenden Hautbarriere und der Feuchtigkeit in der Haut notwendig. Bei Neurodermitiker*innen geht diese Funktion aufgrund einer Störung in der Epidermis verloren. Harmlose Umweltfaktoren (z. B. Pflege- und Hygieneprodukte, Umweltreize, Allergene) können schneller in die Haut von Neurodermitiker*innen eindringen und dort starke Entzündungsreaktionen hervorrufen, die sich in Symptomen wie Juckreiz, Rötungen und Ekzemen äußern.

Für die Behandlung von Neurodermitis ist es wichtig, zu erkennen, welche Faktoren einen Schub hervorrufen. Dabei kann Dir ein Tagebuch helfen, in dem Du den Zeitpunkt, die Hautstelle und die vermutliche Ursache einträgst. Sobald Du ein Muster erkennst, kannst Du daran arbeiten, Triggerfaktoren im Alltag zu vermeiden. 

Zu einer erfolgreichen Neurodermitis-Therapie gehört neben der Meidung von Umweltreizen eine professionelle, ärztliche Behandlung, die genau auf Dein Alter und die Bedürfnisse Deiner Haut abgestimmt ist. Ein/e Ärzt*in kann Dir, auch mit Blick auf Dein Alter, eine passende Behandlung mit medizinischen Wirkstoffen empfehlen. So wird Dir als Neurodermitiker*in ermöglicht, Symptome zu mildern oder Schüben langfristig vorzubeugen, auch wenn Neurodermitis bis heute nicht heilbar ist.

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Symptome: Wie erkennt man Neurodermitis bei Babys und Erwachsenen?

Je nach Alter von eines/r Patient*in treten die Symptome einer Neurodermitis in verschiedenen Formen an unterschiedlichen Körperstellen auf.

 

Säuglinge und Kinder

Besonders häufig entwickelt sich Neurodermitis bei Babys am Kopf, an den Ohren und im Gesicht (Wangen). Vereinzelt machen sich die Symptome auch an den Armen und Beinen bemerkbar. Auch der sogenannte Hinterkopf-Milchschorf gehört zu den Symptomen einer Neurodermitis bei Säuglingen. Die betroffenen Hautstellen sowie der Schweregrad bilden sich häufig bereits im älteren Kindesalter zurück.

 

Erwachsene 

Bei Neurodermitiker*innen im jungen bis zum hohen Erwachsenenalter sind die Symptome häufig stärker ausgeprägt als bei Kindern. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Erwachsene mit Neurodermitis schon seit der Kindheit Erfahrungen mit der Erkrankung gemacht haben – eine Ersterkrankung im Erwachsenenalter passiert eher selten. Die typischen Hauterscheinungen treten bei Erwachsenen häufig an den Arm- und Kniebeugen, am Hals und Nacken, den Augenlidern sowie Händen und Füßen auf.

Obwohl bestimmte Hauterscheinungen bei Neurodermitis auch abhängig vom Alter auftreten, ist es wichtig, die Erkrankung immer individuell behandeln zu lassen. Schließlich ist jede Haut etwas anders und benötigt deshalb auch eine passende Pflegeroutine, die neben dem Alter auch Faktoren wie Schweregrad und persönliche Triggerfaktoren berücksichtigt.

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Pflege: Ist meine Neurodermitis Pflegeroutine altersabhängig?

Eine Neurodermitis-Basispflege ist bei Babys, Kindern und Erwachsenen gleichermaßen notwendig. Dabei handelt es sich meist um eine Creme oder Salbe, die folgende Grundfunktionen erfüllt: Sie deckt die Bedürfnisse Deiner Neurodermitis Haut, bietet verstärkten Schutz und unterstützt Dich dabei Symptome zu lindern. In der Regel wird sie mindestens zweimal täglich angewendet – nach Bedarf auch häufiger. Eine gute Basispflege sollte unbedingt feuchtigkeitsspendend und rückfettend sein. Wirkstoffe wie Urea (Harnstoff) und Hyaluronsäure versorgen Deine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit. Glycerin wirkt rückfettend und hält die Feuchtigkeit länger in der Haut. Als entzündungshemmende Unterstützung können Pflegeprodukte mit Omega-6-Fettsäuren (Linolsäure) verwendet werden. 

Da sich mit dem Alter die Bedürfnisse Deiner Haut ändern, ist es auch wichtig, dass Du Deine Pflegeroutine anpasst. Damit Du eine altersgerechte Behandlung Deiner Neurodermitis bekommst, solltest Du regelmäßige Kontrolltermine bei einem/r Ärzt*in wahrnehmen, damit Deine Pflegeroutine Dich zu jedem Zeitpunkt ideal unterstützt.

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