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Aknepickel: Wie kann ich sie loswerden?

Akne-Arten

Dr. med. Sarah Bechstein

Fachärztin für Dermatologie & Venerologie und Mitbegründerin von FORMEL SKIN

In diesem Artikel

Neben Mitessern gehören vor allem Aknepickel zu den bekanntesten Symptomen von Akne. Wir geben Dir einen Überblick darüber, wie die Pickel entstehen, warum Du sie nicht ausdrücken solltest und welche Mittel dabei helfen, Aknepickel loszuwerden.

Aknepickel: Das Wichtigste in Kürze

  • Aknepickel entstehen durch eine Entzündung der Haarfollikel, die mit Talg und abgestorbenen Hautzellen verstopft sind.
  • Die Bildung von Aknepickeln kann durch Bakterien begünstigt werden.
  • Eine gute Hautpflege mit geeigneten Produkten und Vermeidung von komedogenen Externa kann helfen, Aknepickel zu reduzieren.
  • Es ist wichtig, übermäßige Pflege zu vermeiden und auf atmungsaktive Kleidung zu achten, um die Entstehung von Aknepickeln zu minimieren.
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Aknepickel: Was sind das?

Mit den Begriffen „Aknepickel“, Pickel oder Eiterpickel sind meist die Symptome von Akne gemeint, die medizinisch als Pusteln bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um kleinere rote Erhebungen auf der Haut, die häufig durch ein weißliches Eiterbläschen abgeschlossen werden. Sie gehören zu den Entzündungssymptomen und treten deshalb hauptsächlich ab der mittelschweren Akne (Akne papulopustulosa) oder der gewöhnlichen Akne (Akne vulgaris) auf. Seltener kommt es auch bei leichter Akne (Akne comedonica) zu Pickeln. 

Pickel entstehen vor allem an den Stellen des Körpers, an denen sich besonders viele Hautfettdrüsen (Talgdrüsen) befinden. Dazu gehören vor allem: 

  • Gesicht (T-Zone: Stirn, Nase, Kinn)

  • Brust/Dekolleté

  • Rücken

  • Oberarme

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Akne und Pickel: Was sind die Unterschiede?

Pusteln bzw. Pickel sind eines der häufigsten Symptome bei Akne. Dennoch müssen sie nicht zwingend ein Hinweis auf eine Akne-Erkrankung sein, da sie auch als einzelne Hautunreinheiten oder im Rahmen anderer Erkrankungen (z. B. Follikulitis, sekundären Syphilis) auftreten können. Der Unterschied zwischen Akne und einzelnen Pickeln manifestiert sich oft durch begleitende Symptome wie zahlreiche Mitesser und eine erhöhte Talgproduktion der Haut.

Aknepickel: Wie entstehen sie?

Bei Akne gehen Pickel als Entzündungssymptome aus Komedonen (Mitessern) hervor. Diese haben in den meisten Fällen hormonelle Ursachen und können deshalb nicht nur in der Pubertät, sondern auch bei größeren Hormonumstellungen im Erwachsenenleben (z. B. in der Schwangerschaft oder beim Absetzen der  Anti-Baby-Pille) auftreten. Die Umstellungen haben häufig zur Folge, dass sich das Verhältnis zwischen weiblichen (Östrogene, Gestagene) und männlichen Geschlechtshormonen (Androgene) verändert und es zu einem Androgen-Überschuss kommen kann. 

Die Androgene regen die Produktion von Talg (Hautfett) an und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Haut stärker verhornt. Als Folge kann der Talg nicht mehr schnell genug aus der Haut austreten und es kommt zu Verstopfungen, die als Mitesser sichtbar werden. Sie können entweder als geschlossene, weiße Mitesser oder geöffnete, schwarze Mitesser auftreten. Aus den Mitessern entwickeln sich Pickel, wenn geöffnete Mitesser in Kontakt mit Bakterien kommen und dadurch Entzündungen entstehen. 

Was sind weitere Auslöser von Aknepickeln?

  • Kosmetik

    Pflegeprodukte mit komedogenen (Poren verschließenden) Inhaltsstoffen oder hohem Fettanteil

  • Ernährung

    kurzkettige Kohlenhydrate/Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index


  • Medikamente

    Inhaltsstoffe einiger Steroide, Vitamin-B-Präparate oder bromhaltiger Beruhigungsmittel, Cortison, Immuntherapien


  • Textilien

    bakterienbehaftete Kleidung/ungewaschene Handtücher und Bettwäsche


  • Lebensstil

    Stress, Zigaretten, Alkohol

  • Umwelt

    hohe Luftfeuchtigkeit

Behandlung: Was hilft gegen Akne und Pickel?

Wir sind davon überzeugt, dass die Behandlung von Akne und Pickeln am besten gelingen kann, wenn Du einen möglichst ganzheitlichen Ansatz verfolgst. Das bedeutet, dass sich die Therapie nicht nur auf eine dermatologische Behandlung (mit klinisch geprüften Wirkstoffen) beschränkt, sondern gleichzeitig auch durch Anpassung bei der Hautpflege, dem Lebensstil und der Ernährung unterstützt wird. Auch einige pflanzliche bzw. natürliche Hausmittel können gegen die Aknepickel helfen. Wichtig: Akne und Pickel schnell loswerden funktioniert nur selten – häufig benötigt die Behandlung von Akne viel Geduld. 

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Unsere erfahrenen Ärzt:innen analysieren Deine Haut, bestimmen die Ursache Deiner Hautunreinheiten und stellen eine personalisierte Behandlung mit individuellen Wirkstoffen für Dich zusammen. Während der gesamten Behandlung stehst Du im engen Austausch mit unseren Ärzt:innen und die Wirkstoffe können regelmäßig an die Fortschritte Deiner Haut angepasst werden.

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Akne und Pickel webekommen: die richtige Hautpflege

Auch wenn immer neue Wundermittel gegen Aknepickel“ beworben werden, raten wir Dir dazu, nicht blind darauf zu vertrauen, sondern bei der Auswahl Deiner Pflegemittel selbst darauf zu achten, ob sie folgende Eigenschaften erfüllen:

  • Keine Parfüm-/Duftstoffe (Risiko für Kontaktallergien)

  • Keine komedogenen (Poren verstopfenden) Inhaltsstoffe (z. B. Kokosöl, Olivenöl, Acetylated Lanolin Alcohol, Isopropyl Myristate, Oleth-3)

  • Keine hautschädigenden Alkohole (z. B. SD Alcohol, Propyl Alcohol, Isopropanol)

  • Hauptsächlich dermatologisch geprüfte Inhaltsstoffe (z. B. Zink, Panthenol, Aloe Vera)

  • Niedrige pH-Werte

Besonders wirksam sind die Mittel gegen Aknepickel dann, wenn sie zusätzlich komedolytische (Mitesser auflösende) Wirkstoffe wie Salicylsäure oder Benzoylperoxid (BPO) enthalten. Diese werden häufig bei der dermatologischen Behandlung genutzt, sind in geringerer Dosierung aber auch in frei verkäuflichen Pflegemitteln enthalten. Solltest Du Dir bei der Auswahl unsicher sein, kann Dir ein/e Dermatolog:in helfen. 

Wir raten Dir dazu, auf Seifen zu verzichten und die Haut stattdessen zweimal täglich mit geeigneten Waschgelen zu reinigen. Anschließend tupfst Du die Hautstellen am besten mit einem frischen Handtuch ab. Auch bei ergänzenden Feuchtigkeitscremes solltest Du darauf achten, dass diese nicht fetten und keine komedogenen Inhaltsstoffe aufweisen. 

Darf ich Aknepickel ausdrücken?

Auch wenn die Versuchung manchmal groß sein mag: Wir raten Dir strikt dazu, die (Eiter-)Pickel nicht auszudrücken. Jede Berührung kann mehr Bakterien in die Pickel tragen und dadurch auch schwerere Entzündungen verursachen. Die Folgen sind nicht nur stärkere Schmerzen, sondern auch ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Aknenarben und Pickelmalen.

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Mit Deinem individuellen Hautpflegeset von FORMEL SKIN wollen wir Dir eine vollständige Routine gegen unreine Haut, Pickel & Co. bieten. Deshalb erhältst Du von uns 3 Produkte mit den Wirkstoffen, die perfekt zu Deiner Haut passen:

  • Reinigungsgel

    Unser schäumendes Reinigungsgel klärt verstopfte Poren, entfernt Unreinheiten und bereitet Deine Haut ideal auf die Wirkstoffe vor.

    • Salicylsäure, Panthenol, Aloe Vera
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    Die Wirkstoff-Formel ist personalisiert und wird regelmäßig entsprechend Deiner sich verändernden Hautbedürfnisse angepasst.

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    Unsere Feuchtigkeitscreme pflegt Deine Haut, stärkt ihre natürliche Barriere und trägt zu einem gesünderen, gleichmäßigeren Teint bei.

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Wie funktioniert eine dermatologische Behandlung von Aknepickeln?

Sollten die Aknesymptome über vereinzelte Pickel hinausgehen, ist es ratsam, die Einschätzung eines/r Dermatolog:in einzuholen. In den meisten Fällen lassen sich die Pickel sehr wirksam mit verschreibungspflichtigen Akne-Medikamenten behandeln. Diese kommen dabei entweder äußerlich (topisch) in Form von Cremes und Gelen oder innerlich (systemisch) als Tabletten zum Einsatz.

Verschreibungspflichtige Cremes gegen Aknepickel

In den Akne-Cremes und Gelen werden häufig mehrere Wirkstoffe kombiniert, um verschiedenen Faktoren der Akne gleichzeitig entgegenzuwirken. Dazu können unter anderem das Öffnen der Poren, die Linderung von Entzündungen und das Bekämpfen der Aknebakterien (Propionibacterium acnes – P.acnes) gehören. In Cremes kommen dabei hauptsächlich folgende Wirkstoffe zum Einsatz:

  • Azelainsäure

  • Benzoylperoxid (BPO)

  • Antibiotika (verschreibungspflichtig)

  • Retinoide (Vitamin-A-Derivate – z. B. Tretinoin, Adapalen)

Ein großer Vorteil der Cremebehandlung: Der/die Dermatolog:in hat die Möglichkeit, die Wirkstoffe regelmäßig an das Stadium der Akne anzupassen und so eine möglichst effektive Behandlung zu erreichen. Zusätzlich kann die Behandlung in eine Erhaltungstherapie übergehen und so auch langfristig dafür sorgen, dass nur sehr wenige Hautunreinheiten auftreten. 

FORMEL SKIN: Die Zukunft der Hautpflege

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Sulfat- & parfümfrei

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Geringes/kein Risiko für Hautausschlag und Reaktionen

Höheres Risiko für Hautausschlag und Reaktionen

Durchgehende dermatologische Betreuung

Keine dermatologische Betreuung

Tabletten gegen Aknepickel

Bei schwerer Akne kann der Fall eintreten, dass die Behandlung mit Cremes allein nicht vollständig ausreicht, um den Symptomen entgegenzuwirken. In diesem Fall behandeln Dermatolog:innen meistens mit Antibiotika und Medikamenten in Tablettenform. Da die Tabletten stärkere Nebenwirkungen haben können, empfehlen wir Dir, immer zunächst eine Behandlung mit Cremes zu versuchen. 

Akne und Pickel entfernen: Wie können Ernährung und Lebensstil helfen?

Um die Akne-Behandlung durch Deine Ernährung zu unterstützen, kannst Du neben Halbfettmilchprodukten vor allem auf Lebensmittel, die viele kurzkettige Kohlenhydrate enthalten, verzichten. Das Problem: Das Insulin, das die Kohlenhydrate in Energie umwandeln soll, lässt gleichzeitig auch die Talgproduktion ansteigen und fördert dadurch die Entstehung von Mitessern und (Eiter-)Pickeln. Eine Übersicht, wie stark dieser Effekt bei einzelnen Lebensmitteln ist, gibt der sogenannte glykämische Index. Zu den Lebensmitteln mit einem hohen GI gehören unter anderem: 

  • Limonaden

  • Kartoffelprodukte (z. B. Pommes)

  • Weißbrot & Baguette

  • weißer Reis

  • Traubenzucker

Aber: Jede Haut ist anders und Lebensmittel, die bei anderen einen negativen Effekt haben, müssen sich nicht automatisch auch auf Deine Haut auswirken.

Unser Tipp: Verzichte einige Wochen auf die Lebensmittel und halte in einem Ernährungstagebuch fest, welche Auswirkungen Du bemerkst. Besonders wirkungsvoll können solche Ernährungsumstellungen sein, wenn Du zusätzlich auch Deinen Lebensstil an die Akne anpasst. Dazu gehört unter anderem ausreichende Bewegung, der Verzicht auf Zigaretten oder auch Make-up ohne komedogene (Poren verstopfende) Inhaltsstoffe.

Erfolg ist bei uns kein Einzelfall.

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    Anja,23

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    Ich hatte schon seit meiner Pubertät Probleme mit meiner Haut, aber 2020 hatte ich Akne im ganzen Gesicht. Es gab fast kein Produkt, das ich nicht gegen meine Hautprobleme getestet hatte. Ende des Jahres bin ich dann auf FORMEL SKIN gestoßen. Dank euch habe ich mein Selbstbewusstsein wieder zurück!!

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    Hey, also so verzweifelt wie ich war, war glaub ich noch gar keiner. Seit ich 12 bin habe ich mit Pickelchen und Unreinheiten der Haut zu kämpfen. Mein komplettes Gesicht war voll mit Pickeln, Narben und Flecken. Ich musste es jedesmal unter Schminke bedecken, weil es mir so unangenehm war. Mein Selbstbewusstsein ging dadurch extrem in den Keller. FORMEL SKIN hat mir ein neues und besseres Selbstbewusstsein gegeben und hat mein Problem nach 4-6 Monaten gelöst. Dankbarer könnte ich nicht sein.

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FAQ Aknepickel

  • Was sind Aknepickel?

    Aknepickel sind entzündliche Hautveränderungen, die durch verstopfte Haarfollikel und Talgdrüsen entstehen. Sie sind Teil eines breiteren Spektrums von Hauterscheinungen, zu denen auch Mitesser, Papeln und Pusteln gehören und treten häufig im Gesicht, am Rücken und an der Brust auf.Formularbeginn

  • Wie entstehen Aknepickel?

    Aknepickel entstehen, wenn die Poren der Haut durch überschüssigen Talg, abgestorbene Hautzellen und manchmal Bakterien blockiert werden. Diese Verstopfung führt zur Bildung von Mitessern, die sich entzünden und zu Pickeln entwickeln können.

  • Welche Faktoren können Aknepickel verstärken?

    Zu den verstärkenden Faktoren von Aknepickeln gehören unter anderem Zigaretten, Kosmetikprodukte mit hohem Fettanteil oder komedogenen (= Poren verstopfenden) Inhaltsstoffen, Inhaltsstoffe bestimmter Medikamente, fettiges und öliges Essen sowie Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index (= viele kurzkettige Kohlenhydrate).

  • Welche Behandlung hilft gegen Aknepickel?

    In den meisten Fällen lassen sich Akne und Pickel sehr wirksam mithilfe von wirkstoffhaltigen Cremes und Gelen behandeln. Besonders gute Ergebnisse lassen sich meistens dann erzielen, wenn diese dermatologische Behandlung zusätzlich durch Anpassungen beim Lebensstil, der Hautpflege und der Ernährung unterstützt werden.

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